Kategorie: untold concerts

  • untoldency proudly presents: Acoustics Concerts 2023

    Wir gehen mit großen Schritten dem Sommer entgegen. Und was bedeutet Sommer? Na klar: Acoustics Concerts! Auch in diesem Jahr findet die akustische Konzertreihe wieder statt und wir freuen uns tierisch, auch 2023 – inzwischen das 3. Jahr in Folge – wieder für euch dabei zu sein und euch die vielleicht schönsten Open Air-Konzerte des Jahres und die Künstler*innen vorstellen und präsentieren zu dürfen. Alle Infos zu den Acoustics Concerts gibt’s hier.

    Akustisch, hautnah und handgemacht. Vor inzwischen bereits 13 Jahren entstanden die Acoustics Concerts aus der Leichtigkeit einer spontanen Idee: 3 Newcomer-Artists, jeweils 30 Minuten, rein akustisch. Outdoor. Auf einer kleinen Bühne eines bekannten Clubs. Aus einer einmaligen Show auf der Außenfläche vor dem Knust in Hamburg hat sich eine etablierte Reihe in ganz Deutschland entwickelt. Und 2023 wird diese Geschichte weitergeschrieben.

    Der Fahrplan umfasst in diesem Jahr 3 Städte, nämlich Berlin (Festsaal Kreuzberg), Hamburg (Knust) und Essen (Weststadthalle).


    Das Line up

    Auch in diesem Jahr zählt für die Acoustics Concerts der Newcomer*in-Gedanke, so dass ihr sowohl etablierte Künstler*innen im Line up findet, als auch kleine Diamanten, die im Licht des Sonnenuntergangs auf der Bühne strahlen werden. Freut euch also auf Artists wie Ami Warning, Future Franz, Pano, M.Byrd und viele, viele mehr.

    Auch in diesem Jahr werden wir euch diese tollen Künstler*innen im Rahmen unserer euch schon aus dem letzten Jahr bekannten Formate Quickfire, 3 Fakten über und 3 Fragen an vorstellen, die ihr ab nächster Woche auf dem Instagram-Kanal der Acoustics Concerts finden könnt. In diesem Jahr wird es bei den Shows außerdem physische Programmhefte geben, zu denen wir einen kleinen Teil beitragen durften. Also haltet eure Äuglein auch dahingehend offen!


    Die Termine

    Berlin, 20.06.2023 / Hamburg, 21.06.2023 / Essen, 22.06.2023:
    M.Byrd | Ewan Mainwood | Jupiter Flynn

    Berlin, 04.07.2023 / Hamburg, 05.07.2023 / Essen, 06.07.2023:
    Ami Warning | MYA | Anna Hauss

    Berlin, 18.07.2023 / Hamburg, 19.07.2023 / Essen, 20.07.2023:
    Marlo Großhardt | Lauringer | MARYAM.fyi

    Berlin, 01.08.2023 / Hamburg, 02.08.2023 / Essen, 03.08.2023:
    Jon Kenzie | Pano | Future Franz

    Berlin, 15.08.2023 / Hamburg, 16.08.2023 / Essen, 17.08.2023:
    Lemony Rug | Hollie Col | Clide

    Berlin, 29.08.2023 / Hamburg, 30.08.2023:
    2er Sitz (nur Berlin) | Roast Apple | Kitty Solaris

    Für Berlin und Hamburg bekommt ihr eure Tickets für einen schmalen Taler ganz easy über den Ticketlink-Button und in Essen ist der Eintritt sogar frei!

    Wir freuen uns auf einen musikalisch vollgepackten Sommer mit euch uns den Acoustics Concerts. Und bis dahin könnt ihr euch die diesjährigen Künstler*innen in dieser Playlist einverleiben:

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  • Jubiläumsedition und letzte Tickets: Das Stadt Ohne Meer Festival geht in die 5. Runde

    Jubiläumsedition und letzte Tickets: Das Stadt Ohne Meer Festival geht in die 5. Runde

    Fast genau 10 Jahre ist es nun her, dass OK KID ihren Song Stadt ohne Meer als Ode an ihre Heimatstadt Gießen veröffentlichten. Außerdem ist es nun 5 Jahre her, dass sie sich dazu entschlossen der oft so grauen Stadt einen frohen Pinselstrich zu verpassen. Das Stadt ohne Meer Festival entstand aus einer witzigen Idee der Band heraus und entwickelte sich mittlerweile zu einem bekannten Bestandteil der deutschen Musikszene, der Fans aus allen Ecken des Landes nach Mittelhessen lockt. Am 09. und 10. Juni feiert das Festival nun seine Jubiläumsedition. Wieso ausgerechnet für dieses Festival entscheiden und nach Gießen anreisen?

    Das Festival schafft es immer wieder, sich die beliebtesten, angesagtesten Acts aus verschiedenen Musikrichtungen für sein Line Up zu schnappen, dabei aber sorgfältig auszuwählen: Acts wie Giant Rooks, Edwin Rosen, Mia Morgan, Blond, JEREMIAS, Mine, Schmyt, Nura, Leoniden standen bereits auf dem Programm. Auch Newcomer*innen mit Wachstumspotential, sowie lokale Bands bekommen jedes Jahr die Möglichkeit sich dem Publikum zu zeigen. Dabei sind erfreulicher Weise weibliche, wie männliche Acts ausgeglichen vertreten. Somit wird ihnen die Plattform, die ihnen zusteht, geboten und dem Publikum ein vielfältiges Programm, das zum Tanzen, Feiern, Entspannen und Entdecken einlädt. Das beste ist: Man muss sich nicht entscheiden! Denn die musikalischen Acts überschneiden sich dank abwechselndem zwei-Bühnen-Konzept nicht. Die kleine, intime Schwätzer Stage und die große Elefantenklo Stage, benannt nach den, zugegebenermaßen unschönen Sehenswürdigkeiten Gießens, bieten durchgehendes Programm an und verhindern das übliche Rennen von Bühne zu Bühne.

    Selbstverständlich darf auch ein ein Auftritt von OK KID selbst nicht fehlen, die jedes Jahr überwältigt lächelnd und stolz das Gelände bemustern. Und jedes Jahr aufs Neue hält die Band, die vor Ideen immer sprudelt, besondere Überraschungen für die Festivaltage parat. Was aus einem kleinen Tagesfestival entstand, entwickelte sich mittlerweile zu zwei vollen Tagen Action inklusive benachbartem kleinen Campingplatz. Doch das Stadt ohne Meer Festival bleibt sich trotz Optimierung stets treu – Es findet immer noch auf dem selben, übersichtlichen Gelände statt und der sympathische DIY-Charme bleibt vollkommen erhalten. Statt ewig langen Wegen und Hektik, fühlt man sich hier wie zu Hause und hat bei lockerer, stressfreier Atmosphäre die Möglichkeit alte und neue Freund*innen zu treffen.

    Gießen ist nicht gerade als Kulturmetropole für junge Menschen bekannt und als gebürtige Gießenerin muss ich sagen, das ist den meisten von uns auch klar bewusst. Das Stadt ohne Meer Festival macht keine neue glänzende Stadt aus Gießen, sondern holt eher das Potenzial aus der verstaubten Dachboden Ecke, was schon längst bestand und darauf wartete, entdeckt zu werden und sich anderen zeigen. Vielleicht ist das der Grund, wieso die Motivation und Begeisterung bei Crew und Publikum besonders bemerkbar ist. Burger King, KFC, McDonald’s, Subway. Zugegeben: Wenn man auf der langen Hauptstraße des Schiffenberger Tals in Gießen fährt, gibt es zunächst nicht mehr als das zu sehen. Umso schöner ist die versteckte Idylle dahinter! Neben musikalischem Programm ist auf dem grünen Festival-Gelände auch jedes andere Detail mit Liebe und Mühe durchdacht. Handgefertigte Deko, Mitmach-Aktionen, besondere Essensangebote, Außermusikalisches Programm, Fokus auf Nachhaltigkeit und gemütliche Areas zum Genießen in der Sonne, machen jeden Teil des Aufenthalts angenehm und erinnerungswürdig. Ewige Schlangen an Ständen und zugemüllter Boden, wie es oft auf Festivals üblich ist, sind hier Fehlanzeige.

    „Du bist so hässlich und grau, ich glaub‘ du stehst auf Beton“ – So lauten die ersten Worte im Song Stadt ohne Meer. Und diese werden zumindest an zwei Tagen im Jahr vollständig widerlegt. OK KID haben es gemeistert, das oft scheinbar verlorene Potenzial der Stadt auszugraben und zu gold werden zu lassen. Zwar hat Gießen kein Meer, aber jetzt immerhin das sympathischste, gemütlichste Festival zu bieten. Wer sich davon selbst überzeugen möchte, kann hier noch schnell die letzten Tickets ergattern, denn die gehen schneller weg, als je zuvor:

    https://www.stadt-ohne-meer.de

    Foto Credits: Jonatan Langendorf

  • Unsere Highlights vom Reeperbahn Festival 2022

    Unsere Highlights vom Reeperbahn Festival 2022

    Im vergangenen Monat waren wir auf dem Reeperbahn Festival unterwegs, das dieses Jahr zum 17. Mal stattgefunden hat. Vier Tage lang bietet das größte Clubfestival in Europa neben zahlreichen Konzerten auch Workshops und Vorträge an, die sich rund um die Popkultur drehen. Das Festival dient jedes Jahr als ein Ort des Zusammenkommens von Künstler*innen, Musik- und Kulturinteressierten sowie Fachbesucher*innen aus der ganzen Welt. Diskussionsrunden zu aktuellen Entwicklungen in der Musikwirtschaft sind ebenso im Programm. Das Reeperbahn Festival lohnt sich für alle, die Bock auf Livemusik haben und neue Acts entdecken wollen.


    Auftakt mit BILBAO und Beachpeople

    Musikalisch hat das Reeperbahn Festival für uns am Mittwoch mit der Band BILBAO im Spiegelzelt der Festival Village gestartet. Die Indie-Pop Band aus Hamburg lieferten einen energievollen Start in das Programm. Für die Jungs dürfte der Auftritt wohl etwas ganz besonderes gewesen sein, denn die Idee für die Gründung von BILBAO kam auf dem Reeperbahn Festival 2019. Passender als ihr tanzbarer Spätsommer-Indie-Pop hätte der Anfang nicht sein können.

    Ganz anders ging es mit Beachpeople weiter. Bei gemütlicher Atmosphäre in den roten Samtsesseln des Imperial Theaters konnten wir dort sanften melancholischen Träumereien lauschen. Zwischen der enormen Lebhaftigkeit des Festivals konnte man sich dort der Musik völlig hingeben und vergaß jegliches Zeitgefühl.


    Kaftklub legen die Reeperbahn lahm

    Die Stimmung auf dem Reeperbahn Festival war krass. Wie könnte man das toppen? Eine Frage, die leicht zu beantworten ist. Auf dem Spielbudenplatz lief die Bavarian Export Session mit Elena Steri. Ein kurzer Blick über den Zaun und man sah, wie die komplette Reeperbahn abgesperrt wurde und eine Bühne mitten auf der Straße stand. Menschenmassen strömten auf die Bühne zu und es war kein Ende in Sicht. Was das bedeutet, merkte man ungefähr 30 Sekunden nachdem Elena Steri ihr Set auf der Bühne beim Spielbudenplatz beendet hatte.

    Ein paar Meter weiter setzen Gitarren ein und Menschen jubelten. Und dann war Kraftklub da! Die Stimmung war nicht zu toppen. Einen Tag nach Album-Release sind alle im Kraftklub Fieber. Als dann auch noch Special Guest Casper auf die Bühne kommt, weiß man, dass dieser Gig zum Festival-Highlight werden könnte. Zum Schluss sprang noch Bill Kaulitz bei „Fahr mit mir (4×4)“ auf die Bühne.


    Moshpit mit Paula Hartmann

    Erwartungsvoll machten wir uns auf den Weg zu Paula Hartmann. Beim Uebel & Gefährlich angekommen, sahen wir schon viele andere in der Halle stehen. Die Vorfreude war natürlich nicht unbegründet! Friso kam als erster auf die Bühne. Ein Moshpit nach dem anderen spielte sich in der Mitte ab und Paulas melancholische Texte sangen alle mit, während zu den Beats getanzt wurde. Gegen Ende ihres Sets stimmte sie noch ihre Version von „Another Love“ von Tom Odell an. Stolz erzählte sie, dass sie am Tag vorher in Hamburg auf einem Konzert von ihm war. Genauso schön war es, als auch bei diesem Track alle mitsangen. Nach dem Konzert waren wir verschwitzt, aber vor allem glücklich und voller Euphorie.


    Malerischer Indie-Rock mit M.Byrd und Luke Noa

    Die St. Pauli-Kirche in Hamburg vermutet man erstmal nicht als Location für ein Musikfestival. Steht man aber im Gang neben den Kirchenbänken und schaut auf die Bühne, entwickelt sich ein unglaublicher Charme. Die beiden Künstler M.Byrd und Luke Noa haben dort im Rahmen des Festivals ein Konzert gegeben und mit ihrer Musik eine ganz besondere Atmosphäre kreiert. Das Zusammenspiel von Klang und Kulisse verlieh dem Clubkonzerte-Alltag eine schöne Abwechslung.

    Die Kulisse war perfekt für den träumerischen Indie-Rock Sound von M.Byrd. Auch Luke Noa hat auf der Humming Records Labelnight im Drafthouse eine wahnsinnig gute Show mit Full-Band Line Up hingelegt. Seinen aktuellen Song „21“ hat er am Ende mit Sängerin Lina von Brockhoff performt – das war magisch.


    Tränen bei der Betterov & Friends Session im Michel

    Magisch ist auch das perfekte Wort für das Betterov & Friends Konzert im Michel. So besonders wie das Setting in der beeindruckenden Kirche, war auch die Setlist. Betterov betrat die Bühne, hinter ihm die Streicher, dirigiert von Tim Tautorat. Wir hörten Songs des neuen Albums und „Viertel vor Irgendwas“-Tracks, die sich warm und bekannt anfühlten. Im Verlauf des Konzerts kamen die Special Guests auf die Bühne. Novaa, Paula Hartmann, FIL BO RIVA und Olli Schulz performten jeweils einen Betterov-Track und einen eigenen Song im Duett. Irgendwann hatten wir aufgehört die Gänsehaut-Momente zu zählen – es waren sehr viele! Vor allem das Duett von Betterov und Paula Hartmann mit „Nie Verliebt“ war wunderschön. Zweistimmig sangen die beiden den letzten Chorus, dann setzen die Live-Streicher mit dem Outro ein. Der Klang der Kirche hat der*m einen oder anderen glitzernde Tränen über die Wangen geschickt.


    Das offizielle Aftermovie vom Reeperbahn Festival 2022

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    Fotocredits: Amélie Ostara Freund

  • Schlossgarten Open Air: Es wurde stimmungsvoll – und persönlich

    Schlossgarten Open Air: Es wurde stimmungsvoll – und persönlich

    Zum Mini-Festival im niedersächsischen Osnabrück kamen fast 11.000 Menschen, die mit Hits zum Mitsingen und exklusiven Einblicken in das Leben der Musiker belohnt wurden.

    Geballte deutsche Pop-Kraft: Luna, Clueso und Bosse

    Die mächtige Bühne glänzt nicht nur wie neu, sie ist es auch: Erst zweimal ist auf ihr eine Band aufgetreten. Und die Stahlkonstruktion musste an diesem Abend einiges aushalten. Der gut aufgelegte Clueso unternahm einen inoffiziellen Versuch, den Weltrekord im Hüpfen zu brechen.

    Bevor der Erfurter Popstar loslegt, steht erst einmal Newcomerin Luna in den Startlöchern. Manche der Zuhörenden sind noch jünger als die 2002 geborene Passauerin, aber auch viele Ältere sind beim Auftritt der 19-Jährigen zu sehen. Lunas Texte sind voller Selbstreflexion und Analyse der eigenen Entwicklung, die sie durchgemacht hat. Ihren Song „Blau“ nutzt die lesbische Künstlerin, um über ihr Coming-Out zu sprechen. Ihre brandneue Single „Arschloch“ wird vom Publikum interessiert aufgenommen – zum Tanzen ist vielen da aber noch nicht zu Mute. Lunas Auftritt deutet an, wie viel Routine sich Musikschaffende über die Jahre erarbeiten müssen, um einen solchen Auftritt so locker wirken zu lassen, als ob all das keine kräftezehrende Schwerstarbeit wäre.

    Bosse übernimmt

    Als Axel Bosse die Bühne entert, kommt allmählich Bewegung ins Publikum. Der Sänger hat mächtig Energie mitgebracht – und eine Gitarre. „Ich zeig‘ euch das Instrument nochmal genau, für diejenigen unter euch, die nicht mehr wissen, wie sowas aussieht“, sagt er und macht klar, was er vom Playback-Trend vieler Artists auf Live-Konzerten hält: „Nichts.“

    Seine Interaktion mit der Menge ist nahbar, Bosse verteilt unzählige Handküsse und wirkt von der Stimmung ganz berührt. Zu dieser tragen auch Anekdoten aus seiner eigenen Jugend bei. „In meinem Dorf bei Braunschweig musste ich immer diesen blöden Hügel hoch“, erzählt er und baut sich eine Brücke zum Lied „Hallo Hometown“. Bosses Lieder sind so geschrieben, dass sich jeder ein Stück mit ihnen identifizieren kann, ohne dabei beliebig zu sein.

    Der Musiker gerät in Plauderlaune, und so erfahren seine Fans mehr über die Hintergründe zu seinem Song „So oder so“, dessen Text aus einem Brief an eine Freundin stammt, die nach einer Trennung verzweifelt war. Bosse gibt Einblick in sein Inneres und erntet dafür die Gunst der Elftausend. Mit „Schönste Zeit“ beendet Bosse seinen schwungvollen Auftritt und beschert einer Gruppe Mädchen dieselbe, indem er ihnen das Mikrofon überlässt. Kein Playback also, dafür aber „Arbeitsteilung“ zwischen Sänger und Publikum.

    Auch bei Clueso wird es emotional

    Bosse hatte den Osnabrückern so sehr eingeheizt, dass sich Clueso sinnbildlich nur noch ans gemachte Feuer setzen musste. Der überwältigt wirkende 42-Jährige lobte das Publikum überschwänglich für die von ihm ausgehende Energie. „Ihr seid krass, Osnabrück, was für ein geiler Empfang!“, schwärmte er. Bei ein paar Grad weniger – 37 um genau zu sein – sang Clueso mit „37 Grad im Paradies“ einen seiner neuesten Hits und zeigte beim Chorus mit rockigen Elementen seine stimmliche Wandelbarkeit.

    Als ihm ein Fan den Wunsch zuruft, seinen Durchbruch-Song „Gewinner“ zu spielen, lacht Clueso laut. „Super Idee, falscher Zeitpunkt“, entgegnet der Erfurter und bleibt zunächst bei seinen dynamischen Stücken wie „Tanzen“, während er Pirouetten im Takt dreht. Clueso gibt den Animateur im Befehlston: „Ihr müsst tanzen!“. Das Publikum lässt sich daraufhin nicht zweimal bitten.

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    Dann aber wird es auch bei Cluesos Teil des Abends emotional. „Dieser Song ist für meinen Großvater“, sagt der Sänger und erklärt, warum ihm das Lied „Anlauf nehmen“ so viel bedeutet. „Ich war damals ein ‚Sorgenkind‘ in der Schule, aber mein Opa hat immer gesagt: ‚Ich mache mir keine Sorgen um den Jungen‘ und mir das Gitarrespielen beigebracht.“ Mit „Zu schnell vorbei“ lässt er eine weitere Ballade folgen, die manchen Zuhörenden Tränen über die Augen kullern lassen.

    Clueso spielt mit seinem ausgewogenen Set mit den Emotionen des Publikums, versetzt es abwechselnd in Melancholie und Euphorie. Und obwohl Clueso allen Grund hätte, pünktlich Schluss zu machen – schon am Samstag gibt er das nächste Konzert in seiner Heimatstadt Erfurt – überzieht der Musiker am Ende deutlich und nimmt das Publikum noch einmal mit auf eine letzte Reise: Nach „Chicago“. Zum Schluss gibt’s ein Küsschen für den Saxophonisten, der wie alle Bandmitglieder über die knapp zwei Stunden mit diversen Soli zu beeindrucken weiß, und einem „Bis bald, Osnabrück!“.

    Fotocredit: Stefan Mückner

  • untoldency proudly presents: Acoustics Concerts 2022

    Die Acoustics Concerts gehen in eine neue Runde: Auch in diesem Jahr findet die akustische Konzertreihe natürlich statt und wir freuen uns tierisch, auch in diesem Sommer wieder für euch dabei zu sein und euch die vielleicht schönsten Open Air-Konzerte des Jahres – 39 sind es insgesamt – und die Künstler*innen vorstellen und präsentieren zu dürfen. Alle Infos zu den Acoustics Concerts gibt’s hier.


    Akustisch, hautnah und handgemacht. Vor inzwischen bereits 12 Jahren entstanden die Acoustics aus der Leichtigkeit einer spontanen Idee: 3 Newcomer-Bands, jeweils 30 Minuten, rein akustisch. Outdoor. Auf einer kleinen Bühne eines bekannten Clubs. Aus einer einmaligen Show auf der Außenfläche vor dem Knust in Hamburg hat sich eine etablierte Reihe in ganz Deutschland entwickelt. Der Pandemie zum Trotz fanden die Acoustics Concerts 2021 in sieben Städten mit insgesamt 126 Konzerten auf 42 Veranstaltungen statt. Und in diesem Jahr wird die Geschichte weitergeschrieben.

    Der Städte-Fahrplan umfasst in diesem Jahr Leipzig (Moritzbastei), Dresden (Groovestation), Berlin (Zenner), Hamburg (Knust), Essen (Weststadthalle), Magdeburg (Moritzhof) und Offenbach (Hafen 2).


    Das Line up

    Auch in diesem Jahr zählt für die Acoustics Concerts der Newcomer*in-Gedanke, so dass ihr sowohl etablierte Künstler*innen im Line up findet, als auch kleine Diamanten, die im Licht des Sonnenuntergangs auf der Acoustics-Bühne strahlen werden. Freut euch also auf Artists wie Elena Steri, Julian Brown, Luca Vasta, Ottolien, Stanovsky, Varley und viele, viele mehr.

    Auch in diesem Jahr werden wir euch diese tollen Künstler*innen im Rahmen unserer euch schon aus dem letzten Jahr bekannten Formate Quickfire, 3 Fakten über und 3 Fragen an vorstellen, die ihr ab Juli 2022 auf dem Instagram-Kanal der Acoustics Concerts finden könnt. Und natürlich wird es auch auf unserer Website wieder ein paar schöne Interviews geben – damit ihr schon vor den Konzerten wisst, wie die Artists so ticken. 

    Für den besonders schnellen Überblick haben wir euch die einzelnen Künstler*innen hier in ihrer vollen Pracht aufgelistet:

    Hier gibt’s alle genauen Daten und Informationen zu den Acoustic Concerts, die ihr braucht. Und Tickets für die einzelnen Shows bekommt ihr hier. Die Konzerte in Offenbach und Essen sind übrigens kostenlos, kommt einfach gerne vorbei. Wir und die Acoustics Concerts freuen uns auf euch!

    Und um sich darauf schon einmal ordentlich einzustimmen, gibt’s hier noch die passende Playlist:

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  • Glücksgefühle auf der Rookery Tour 2022 – Giant Rocks in Hannover

    Glücksgefühle auf der Rookery Tour 2022 – Giant Rocks in Hannover

    Nach langen zweieinhalb Jahren Warten startete Anfang April endlich die Rookery-Tour der Giant Rooks. Mit im Gepäck hatten sie ihr Debütalbum „Rookery“, das die Band im August 2020 veröffentlichte und nun erstmals so richtig live spielen konnte. 

    Dabei hat sich bei den Giant Rooks so einiges getan in den letzten Jahren – Neues Album, neuer Merch, eine Reihe an Festival-Gigs und vor allem eine rasant wachsende Fanbase, die weder über Social-Media noch auf Konzerten zu übersehen ist. Ende letzten Jahres war die Band aus Hamm als Support mit Milky Chance in den USA unterwegs. Ihre darauf angekündigten Konzerte in den USA waren in kürzester Zeit ausverkauft. Chapeau! Nun fand im April die langersehnte Rookery-Tour statt und ich dufte beim Stopp in Hannover dabei sein.


    Support aus Australien: TORA

    Beim Betreten der Swiss Life Hall war ich erstmal kurz baff. Da wurde mir bewusst, was sich alles in den letzten zwei Jahren getan hatte. Wo die Band doch schon 2019 eigentlich kein Geheimnis mehr war, ist mir spätestens beim Betrachten der Halle (die übrigens eine Kapazität von fast 6.000 Besucher*innen hat) klar geworden, dass es die Giant Rooks schon weit gebracht haben. Eine viereckige LED-Leinwand in Form eines Fensters zierte das neue Bühnensetup der Band und machte neugierig auf mehr. Die australische Band TORA hatte an diesem Abend ihr Debüt als Vorband für die nächsten Konzerte der Tour. Eine Band, über dessen Support Ankündigung ich mich wahnsinnig gefreut habe. Ihr elektronischer/Indie-Pop Sound ist eher ruhig, vibey aber dennoch mit viel Dynamik. Tora lieferte einen schönen Start in den Abend.

    Das Konzert begann mit Rainfalls als kleiner Opener und einem anschließend eindrucksvollen Auftakt mit Birth Of Worlds, der ebenso in das Debütalbum einleitet. Ein toller Einstieg mit Gänsehautpotenzial, wenn ihr mich fragt. Von Sekunde eins an ist die Bühne samt der fünf Jungs mit Energie geladen und man weiß sofort: Das wird ein guter Abend! Nun hieß es kurz Luft holen, denn bereits beim zweiten Song Heat Up konnte kaum jemand stillhalten. Der Song fasst ein Giant Rooks Konzert ganz gut zusammen – ausgelassenes Tanzen und Mitsingen! Wenn dann auch noch Sänger Frederik Rabe auf der Bühne tanzt, ist die Ansteckungsrate hoch.

    Selbstverständlich gab es auch Songs der alten EPs zu hören, wie Bright Lies oder Mia & Keira (Days To Come), die mir erstmal ein Nostalgie-Gefühl verpasst haben. Zu meinem Entsetzen hat leider ein wunderschöner Song auf der Setlist gefehlt – und zwar Chapels, der 2017 auf der „New Estate“-EP veröffentlicht wurde. Vielleicht spielen die Giant Rooks mit ein wenig Glück diesen Song ja bald wieder live, *hust*. 


    Giant Rooks präsentieren zwei neue Songs

    Mit Bedroom Exile und Morning Blue stellte die Band zwei neue Songs vor, die an den Sound von Rookery anschließen. Beide sind sehr indie-poppig und dancy mit Ohrwurm-Potenzial. Vor allem Bedroom Exile hat mir sehr gefallen – ein dynamischer Song mit träumerischer Atmosphäre. Die neuen Songs schienen gut bei den Fans anzukommen.

    Nightingales Of The Walled City ist mein persönliches Giant Rooks-Konzert-Highlight. Es handelt sich da um einen unveröffentlichten Song, den die Band seit Jahren nur live spielt (und damit hoffentlich niemals aufhört). Der Song ist schlichtweg ein sieben Minuten andauernder Banger und damit ebenso Auslöser für sämtliche Moshpits. Anschließend muss das Publikum ziemlich fertig ausgesehen haben, denn Sänger Fred sorgte erstmal für genügend Wasserflaschen, die er dann ins Publikum warf – „Wasser auf Giant Rooks Nacken“, scherzte er danach. Sweet. 

    Giant Rooks sind, und das kann man ihnen wirklich nicht absprechen, eine wahnsinnig gute Live-Band. Die Energie und Freude, die jeder der Bandmitglieder auf die Bühne bringt, reißen einen mit und ich muss sagen, mir fehlte das ein oder andere Mal wirklich die Luft. – Also pure Glücksgefühle. 

    Nach eineinhalb Stunden neigte sich dann das Konzert langsam dem Ende zu. Als Zugabe gab es unter anderem eine wunderschöne Pianoversion von All We Are zu hören, die mir erneut Gänsehaut verpasste. Mit Watershed haben die Giant Rooks dann die Halle zum letzten Mal an diesem Abend so richtig aufgeheizt. Alle trommelten mit ihren Füßen auf den Boden, die Stimmung war nicht zu toppen. Fazit des Abends: Ein sehr gelungenes Konzert bei dem ich viel geschwitzt, getanzt und gesungen habe.

    Nun geht es für die Giant Rooks weiter auf Nordamerika und Europa-Tour. Es war mir mal wieder eine besondere Freude, herzlichen Dank für den schönen Abend! Ich hab’s vermisst.


    Und falls ihr nicht genug bekommt:

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    Fotocredit: Julia

  • Die Golden Hour hat geschlagen: Jeremias Tour 2022

    Die Golden Hour hat geschlagen: Jeremias Tour 2022

    Wer JEREMIAS sind, muss wahrscheinlich den wenigsten hier erklärt werden. Wie Dascha schon in ihrer Review zum Debütalbum golden hour geschrieben hat, sind in den letzten Jahren wohl nur wenige Bands so schnell so weit gekommen wie die vier Jungs aus Hannover. Mit ihrem warmen Sound konnte die Band schon vor Release ihres Debütalbums viele Ohren und Herzen erreichen und waren unter anderem Vorband bei Giant Rooks und OK Kid. Aktuell dürfen sie Cro auf seiner Tour begleiten.
    Glücklicherweise können JEREMIAS knapp ein Jahr nach dem Release ihrer Platte endlich auch auf eigene Tour gehen. Die Jungs hatten unter anderem zwei Tourstops im schönen Gloria in Köln. Bei der zweiten Show durfte ich netterweise zu Gast sein.

    Skate Punk vs. Indie

    Als ich gelesen habe, wer in Köln Voract sein wird, war ich erstmal überrascht und mindestens doppelt so hyped. Denn: kevin kenne ich eigentlich aus einer ganz anderen Musik Bubble, die ich bisher nicht mit JEREMIAS in Verbindung gebracht habe. 

    Ich hatte im Vorhinein ehrlich gesagt ein paar Bedenken, wie das sanfte JEREMIAS Publikum auf kevins Skate Punk reagieren wird. Diese Bedenken haben sich allerdings als unbegründet herausgestellt. kevin wurde nicht gedodged, sondern ganz im Gegenteil, sehr gefeiert und das Publikum hat ordentlich mitgevibed. 

    Es hat unglaublich Spaß gemacht, kevin auf der Bühne zuzuschauen, weil er es geschafft hat, seine Energie und Freude bei dem, was er macht auf das Publikum zu übertragen. Da war es auch nicht dramatisch, dass eine Saite gerissen ist. Ich bin sicher, dass er an diesem Abend einige neue Fans dazu gewonnen hat.

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    So sehr ich mir die Frage stelle, wie JEREMIAS auf kevin gekommen sind, umso mehr freue ich mich bei seiner zweiten Show ever dabei gewesen sein zu dürfen. Ja, richtig gelesen, seine zweite Show. Und dann gleich bei JEREMIAS. Not so bad I guess.

    Von Köln nach Paris

    Kommen wir zu den Protagonisten des Abends. Nach einer längeren Pause wird es dunkel. Anstatt von der Band werden die Zuschauer*innen mit spektakulären Lichtern und einer kurzen Story einer KI Stimme begrüßt.
    Dann ist es so weit, JEREMIAS tauchen auf und starten direkt mit ihrem Song Paris. Das Publikum rastet aus (man hätte es ahnen können), erfreut sich des Momentes und grölt euphorisch mit.

    Nach hdl ist zu meiner Freude diffus an der Reihe. Und ja, mein liebster JEREMIAS Song klingt auch live unglaublich gut. Ich habe mir an diesem Punkt sogar extra nochmal eine Sidenote mit einigen Ausrufezeichen gemacht, wie gut die Jungs live spielen.

    Nach nie ankommen wurde ein bisher nicht veröffentlichter Track namens unique gespielt. Auch dieses Liebeslied hat den typischen, warmen JEREMIAS Sound und mir Italien Urlaub Vibes geschenkt. Darauf folgen die beiden Tracks vom aktuellen Album ich mags und mio. 

    Nachdem die vorherigen beiden Songs sehr powerfull waren und das Publikum zum beben gebracht haben, kam mit Grüne Augen lügen nicht etwas Ruhe in den Saal. Da man der Band ja auch mal eine kleine Pause gönnen muss, hat das Publikum einen Großteil des Gesanges übernommen. And I cannot deny, das war wirklich sehr(!) schön.

    Stille, Stille.

    Mein Highlight des Abends war tatsächlich ein weiterer unreleaster Song, um genau zu sein, eine sehr schöne und zugleich sehr traurige Ballade. Die Zuschauerschaft war während des gesamten Tracks extrem aufmerksam und fokussiert.  Auch ich stand einfach da und war vor allem vom Text mehr als gebannt. Der Fakt, dass nach dem Song der ganze Saal für 1-2 Sekunden komplett still war, unterstreicht nochmal gut, wie intensiv das war (wow, how dramatic).

    Die kurzzeitig doch etwas bedrückte Stimmung, wurde dann mit schon okay und bésame mucho easy wieder aufgelockert.

    Wir neigen uns dem Ende des Konzertes und somit auch dem meines Berichtes zu. Als krönenden Abschluss gab es nochmals den alten Hit Sommer, welcher samt Moshpit gebührend gefeiert wurde.
    Also. Zusammenfassend können wir sagen: Es war ein rundum schönes Konzert. Sold out, schöne Location, ein gut gestimmtes Publikum und ein sehr, sehr guter Vorract. Und man kann nicht leugnen, wie gut sich JEREMIAS live machen. Herzlichsten Dank, es war sehr schön.

    Wenn du jetzt Lust bekommen hast, etwas zu golden hour zu tanzen, kannst du das jetzt hier machen.

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    Fotos: Lara

  • untoldency proudly presents: Acoustics Concerts 2021

    untoldency proudly presents: Acoustics Concerts 2021

    Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen: untoldency ist die erste große Kollaboration eingegangen – und sie könnte nicht schöner sein. Seit dem 23.06. dürfen wir die Acoustics Concerts begleiten und in diesem Rahmen sowohl auf ihrer eigenen Seite als auch auf unserer Plattform die Künstler:innen vorstellen, die dieses Jahr dort spielen werden. Nachfolgend findet ihr alle Infos zu den Acoustics Concerts.


    “Akustisch, hautnah, handgemacht” – das ist das Motto der Konzertreihe, die jetzt schon ins 11. Jahr geht. Falls ihr noch nie von den Acoustics Concerts gehört habt, so dürfen wir die euch (auch absolut objektiv) wirklich ans Herzen legen. Sie legen ihre Liebe für Livemusik in ein Format, das drei Monate lang verschiedene Künstler:innen auf die Sommer Open-Air Bühnen des Landes bringt (natürlich unter den derzeitigen Bestimmungen). Bei insgesamt 42 Shows in 7 Städten habt ihr in den nächsten Wochen die Möglichkeit, in intimer Atmosphäre wundervollen Acoustic-Shows zu lauschen. Die glücklichen Städte werden sein: Hamburg, Berlin, Hannover, Essen, Magdeburg, Dresden und Offenbach.

     
    Das Line-Up

    Eigentlich sollte jede:r von euch ein paar Geheimtipps der Indie-Szene auf dem Line-Up herumfliegen sehen. Von den Kytes über Lina Maly zu Luke Noa – hier ist wirklich groß und klein aus unserer geliebten Indie-/Deutsch-Pop-Szene vertreten. Auch Bands wie Provinz oder KLAN traten vor ihrem nationalen Durchbruch schon dort auf. Und wer weiß, welche zukünftigen Erfolgsgeschichten ihr im Laufe der Konzertreihe noch entdeckt.

    Für die Acoustics Concerts zählt deshalb ebenso der Gedanke des Newcomer:innen-Supports. Da setzen wir natürlich sofort unsere Unterschrift drunter. Ihr merkt, es lassen sich viele Gemeinsamkeiten finden. Deshalb freuen wir uns umso mehr, hier mit an Bord sein zu dürfen und euch die Bands und Künstler:innen nicht nur im Rahmen der Konzerte, sondern auch über Vorstellungen bei uns näher zu bringen. Wir haben dafür die Formate Quickfire, 3 Fakten über und 3 Fragen an ins Leben gerufen, die ihr ab sofort auf dem Instagram-Kanal der Acoustics Concerts finden könnt. Außerdem wird es auf unserer Website auch Interviews geben – damit ihr schon vor den Konzerten wisst, wie die Künstler:innen so ticken. 

    Hier gibt’s alle genauen Daten und Informationen zu den Acoustic Concerts, die ihr braucht. Und Tickets für die einzelnen Shows bekommt ihr hier.

    Wir freuen uns auf einen tollen akustischen Sommer – und vielleicht sehen wir uns ja auch auf einem der Konzerte!


    Für den schnellen Überblick haben wir euch die einzelnen Künstler:innen hier schon einmal aufgelistet:

     

    Und zum vorher einmal Reinhören gibt’s natürlich auch eine Playlist:

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  • International Music: Songpremiere auf dem ESNS-Festival

    International Music sind zurück. Das ist mittlerweile schon kein Gerücht mehr, denn dass das neue Album 2021 kommt, hat die Band aus dem Ruhrgebiet schon vor einiger Zeit angekündigt. Nun haben sie in einem kurzen Live-Set auf dem Eurosonic Noorderslag Festival sogar einen neuen Song gespielt und einen prickelnden Vorgeschmack geliefert.

    Dass wir jetzt, Anfang 2021, Konzerte immer noch etwas seltsam erleben, ist ja keine Neuigkeit. Aber ich hab auch echt nichts dagegen, ist doch schön. Popcorn gemacht (sogar zwei verschiedene Sorten) Füße hoch und ab gehts. Die Stimmung könnte nicht besser sein, so reden wir es uns jedenfalls ein. Der Screensaver kündigt International Music bereits an, ich sitze mit meinen beiden Mithörerinnen vor der Glotze und warte.

    Ich hatte das Glück, International Music im Dezember 2019 noch einmal richtig live gesehen zu haben. Und zwar im Makroskope in Mülheim a.d.R., einem super kleinen und gemütlichen Subkulturzentrum. Wir haben geschwitzt, gesungen und ich habe am Ende sogar geheult. Entsprechend groß war die Freude nach langer Funkstille die drei Musiker jetzt wieder live zu sehen.


    Endlich wieder farbiges Licht

    Und dann geht’s endlich los. Die ersten Takte von „Country Girl“ erklingen. Unsere Käsemauken wippen auf dem Couchtisch im lethargischen Rhythmus der Musik. International Music, bestehend aus Pedro am Bass, Peter an der Gitarre und Joel am Schlagzeug, stehen in einem leeren Club auf einer professionell abgefilmten Bühne. Super cool steht der eine da im Schlabber-Strickpulli und die anderen beiden in all-black und machen einfach nur Musik. Mitverantwortlich für den unverwechselbaren Sound der Band ist ohne Zweifel der zweistimmige Gesang, den die beiden Frontpersonen Peter und Pedro auch in „Country Girl“ zum Besten geben.

    „Wie gesagt, du bist elektrisch,
    wie du siehst bin ich elektrisiert“

    Und elektrisiert sind wir auch! Schlussakkord, der Song ist vorbei. Es geht irgendwie wahnsinnig schnell. Kein Applaus. Außer von uns mit unseren klebrigen Popcornfingern. Muss reichen. Wie die Faust aufs Auge passt dann der nächste Titel zu unserer mood. „Farbiges Licht“, eines der Herzstücke auf dem 2018 erschienenen Debüt-Klassikers „Die Besten Jahre“. Die Lyrics sprechen mir sowas von aus der Seele.

    „Endlich wieder farbiges Licht,
    Endlich wieder freie Sicht auf Nichts“

    Jawohl, endlich wieder farbiges Licht. Scheinwerfer! Bühnenperformance! Livekonzerte! Sag mir, wer das nicht alles vermisst. Schön, dass die Lichtshow im Konzertstream jetzt auch ne Schippe drauflegt und richtig die Sau raus lässt. Es funkelt und blendet und rotiert. „Freie Sicht auf Nichts“ stimmt allerdings nicht ganz, denn Peter und Pedro liefern uns sogar eine kleine wechselseitige Tanzperfomance, die ziemlich ironisch, aber auch ziemlich lässig aussieht. Wir sind begeistert, die Crowd tobt.


    Die langersehnte Hörprobe

    Und jetzt, ja jetzt, kommt der Moment, auf den wir alle gewartet haben. International Music spielen uns einen neuen Song namens „Museum“.
    Ein düsteres, gezupftes und mit allerlei subtilen Effekten belegtes Gitarrenintro erklingt. Beim ersten Hören etwas undurchsichtig in der Harmoniefolge, aber deshalb umso interessanter. Pedro singt hier diesmal allein mit seiner eindringlichen Stimme die ersten Zeilen:


    „Weinen will ich nicht,
    Das befeuchtet mein Gesicht zu sehr“

    Und so ruhig bleibt der Song auch weiterhin erstmal. Nur ab und zu ein paar Akzente des Schlagzeugs und überzeugende Gesten von Pedro während der Gesangseinlage.

    „Fass bitte nichts an,
    Das ist mein Museum,
    Hab ich dir gesagt“

    Textlich definitiv wieder einer dieser typischen International-Music-Momente, für die ich sie so sehr liebe. Langsam und schleichend baut sich dann ein Klimax auf, Joel steigert die Frequenz der Schläge auf den Toms in Analogie zu meinem Herzschlag. Ein lakonisches Fill, eine Pause und etwas unbeholfen stolpert der Song dann in den Drop zum Endpart. Vollinstrumentiert lässt der Song jetzt Platz zum Wirken und Entfalten. Und man kann wunderbar über diesen eindrucksvollen Text nachdenken, während der Song gemächlich ausklingt und die ersten Zeilen, diesmal gesungen von Peter, wiederholt werden.

    „Weinen will ich nicht,
    Das befeuchtet mein Gesicht zu sehr“

    Tja, und das war’s dann auch schon. Drei Stücke und nur ungefähr 11 Minuten. Zugegeben kurz, aber wirklich schön. Meine Mithörerinnen und ich haben jedenfalls mega Bock auf’s neue Album. Das wird ganz groß.

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    Fotocredit: Alfred Jansen, ESNS

  • Ein Liebesgeständnis an Giant Rooks und „Rookery“

    Ein Liebesgeständnis an Giant Rooks und „Rookery“

    Giant Rooks sind plötzlich auf Platz 3 der Album Charts – was für viele wahrscheinlich aus dem Nichts gekommen ist, war für andere schon lange, lange voraussehbar. Ihr Debütalbum Rookery reißt wirklich alles ab, was Album mäßig dieses Jahr schon los war und trifft alle Erwartungen genau auf den Punkt. In diesem Artikel erwartet euch nicht nur eine abstandslos begeisterte Review, sondern auch noch ein Konzertbericht zu ihrer digitalen Record Release Show aus dem Tempodrom. Sind für mich zwei sehr gute Gründe weiterzulesen, no?
    Vor Erfolg ist immer Arbeit

    Zuerst aber eine klitze-kleine Aufarbeitung der Giant Rooks-Bandgeschichte: Die Indie-Pop Band aus Hamm besteht aus fünf einfach nur knuffigen Bandmitgliedern, die alle schon in der Schule angefangen haben, Musik zu machen: Sänger Fred, Gitarrist Finn, Synthi-Boi Jonathan, Bassist Luca und Schlagzeuger Finn. Zusammen haben sie Ende 2015 ihre erste EP The Times Are Bursting The Lines veröffentlicht, waren mit Kraftklub und Von Wegen Lisbeth auf Tour (hi an alle, die sie da entdeckt haben) und haben im darauffolgenden Festivalsommer alle Herzen der Indie-Republik live erspielt. 2017 kam die zweite EP New Estate, die ihnen in Kombination mit der dritten EP Wild Stare unter anderem den 1Live-Krone-Förderpreis und den Preis für Popkultur für den hoffnungsvollsten Newcomer bescherten. Ziemlich viel Erfolg, noch mehr geile Live-Shows, aber noch kein Debütalbum. Das sollte sich 2020 nach sechs Jahren Bandgeschichte ändern. Wir präsentieren: Rookery.

    Das Setting of Rookery

    Ich persönlich muss leider sagen, dass ich seeehr spät in den Giant Rooks-Zug zugestiegen bin. Ja, ich hab ihn nicht mal an mir vorbeifahren sehen, ehrlich gesagt. Passiert den Besten, leider. Bei der EP 2019 war ich dann aber voll mit dabei, habe mich direkt in King Thinking, Wild Stare und auch bisschen in die Stimme von Frontsänger Fred verliebt. Mit dem Albumrelease immer näher kommend wurde dann ein Corona-abgestimmtes Release-Konzert geplant, welches ich sehr gemütlich mit Gin Tonic in der Hand auf dem Sofa genossen habe. Präsentiert von zart.tv sollte hier einiges aufgefahren werden und ich war wirklich sehr gespannt. Ich muss hier ja niemandem erzählen, was der Entzug von Live-Konzerten dieses Jahr emotional ausgelöst hat. Mein Setting für dieses erste Konzert war also Gin Tonic, zart.tv, die Couch und ein zu diesem Zeitpunkt noch nicht gehörtes Debütalbum der Giant Rooks. Das erwartet euch jetzt.

    „I don’t believe in a life after death, there isn’t such a thing as regret.”

    Dem Konzertbericht folgend kommt hier also eine Review in Setlist-Reihenfolge. Der Timer läuft runter und die Band erscheint auf einer kleinen, süßen und runden Bühne im Tempodrom. Spoiler: Internetverbindung war stabil die ganze Show lang. Der Opener für das Konzert war genau wie für das Album The Birth Of Worlds. Rückblickend wird es auf seine Weise genau so gut das Album eröffnen, wie das Schlusslicht Into Your Arms das Album schließen wird, aber dazu könnt ihr weiter unten lesen (bleiben lohnt sich). Nun erstmal zu Fred’s ersten Worten als er auf die Bühne zu dem ersten Song des ersten Giant Rooks Albums tritt:

    „When you were hidin‘ in the nest, what did I do to make you feel some hope? When it was time to leave the heights, we tried to stay close but then we lost it all.”

    The Birth Of Worlds eröffnet mit einer theatralischen Dramatik, tiefen Klaviertönen und melodischen Klängen einer wunderschönen Leadstimme. „We fade.“ – Der Song bricht nach kaum einer halben Minute und öffnet die Türen zu der Welt in Rookery. Mag sehr cinematisch klingen, aber das ist es auch. Ich habe das Gefühl, ich betrete eine ganz andere Welt. Musikalische Rezepte sind perfektioniert und harmonieren miteinander: literally

     
    The Birth Of Worlds. Ich höre den ersten Song des Albums und weiß, das wird kein normales Album werden, bei welchem ich ein bis zwei Lieder gut finde, sondern das ist direkt für mein Herz geschrieben. Klingt kitschig, aber das empfinde nicht nur ich so, sondern auch tausende andere alte und neue Giant Rooks Fans. Das hier ist für’s Herz.
    „I’m often scared when in the rookery.”
    Die Setlist überspringt einen Song und landet bei Heat Up. Grandioser Indie-Pop. Ich beschließe, dass wenn mich jemand fragt, was Indie-Pop ist, ich ihm Heat Up zeige. Alles an dem Song macht happy, etwas, was sich für das ganze Album bestätigen wird. Ich höre es live – reminder immer noch auf dem Sofa – und bin gedanklich direkt in der Halle. Alles in mir will tanzen. Ich beginne alle glücklichen Menschen, die nicht-virtuelle Tickets (abgefahrenes 2020-Konzept) für die Show ergattert haben, zu beneiden.
     
    Es folgt Bright Lies –zwar nicht auf dem Album, aber fast umso mehr eine Empfehlung: Hört hier rein, um es nachzufühlen.
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    © zart.tv

    Es braucht ein bisschen, aber dann haut es tief ins Herz. Wie ich vorhin bereits gebeichtet hab, bin ich kein Fan der ersten Stunde, und höre Bright Lies tatsächlich zum ersten Mal richtig bewusst. Mit Song Nummer drei des Abends bin sowas von in meinem digitalen Konzerterlebnis angekommen. Cara Declares War und 100mg folgen und an der Reaktion des Publikums kann ich sehen, dass ich nicht die einzige bin. Apropos sehen. Das Konzert wurde mit einer Augmented Reality (AR) aus allen möglichen Perspektiven gestreamed, das ist so wie ein 360° Telekom-Konzert in gut. Bühnenbilder werden passend zu den Songs digital eingefügt und erwecken die Show zum Leben. Giant Rooks spielen manchmal vor einer Wüste, inmitten von Felsen oder aber auch direkt vor der Sonne. Schon dezent beeindruckend.
    „It was a Wednesday afternoon that I found out about us going to the clouds.”
    Es geht weiter. Ein neuer Song vom Album: All We Are. Der bringt mich nach nur wenigen Sekunden genauso zum Tanzen wie Heat Up und ist doch komplett anders. Die jazzigen Klaviertöne lassen mich leicht an Amy Whinehouse denken, im Giant Rooks-Style halt. Die Upbeat-Melodie des Refrains gefällt mir unglaublich gut und könnte auch gut ein Serieneinspieler für Eine schrecklich nette Familie sein (das ist als Kompliment gemeint). Die rockigen Elemente gemixt mit dem jazzigen Klavier zeigen, wie vielschichtig und genre-übergreifend gut Giant Rooks sind.
     
    Es wird melancholischer im Tempodrom. Misinterpretations kam bereits im Juli raus und hat sich schon das ein oder andere Mal in meine privaten Playlisten eingeschlichen. Es ist nicht langsam oder leise, sondern einfach nur schön. Eine schwere Ladung Instrumente und einzelne Gitarrentöne, die live immer noch so viel geiler klingen, erfüllen zum Ende des Songs die ganze Halle und reichen bis zu meiner Couch. Leute, hört euch dieses Album an.
    „I wanna break the silence but it’s so beautiful.”
    Es folgt das Live-Debüt von Silence, dem achten Lied auf dem Album. Ganz ehrlich, würde The Birth Of Worlds nicht so gut als Opener funktionieren, hätte ich Silence vorgeschlagen. Er eröffnet mit so viel Power und Vielschichtigkeit, dass ich gar nicht weiß, wohin mit meiner Begeisterung. Es wird sich herausstellen, dass es der Song ist, der nach der Show noch am präsentesten in meinem Kopf anhält.
    “I don’t need reasons to be alone.”
    Wir befinden uns noch immer im Tempodrom und erleben ein weiteres
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    Nur Liebe für dieses Album

    Live-Debüt: Very Soon You’ll See. Auf dem Album befinden wir uns beim vierten Track –und entschuldigt den Ausdruck in dieser sehr professionellen Review, aber: Fuck. Der Anfang kriegt mich direkt. Zu 1000 %. Indie kombiniert mit einem simplen aber geilen Beat, über den Sänger Fred leichtfüßig singt??? Während ich das schreibe, spule ich immer wieder zurück, live (auf der Couch) kann ich das nicht. Aber fuck, ich fühle es. Very Soon You’ll See sticht heraus. Es wird zum Refrain richtig rockig, kehrt zurück zum Anfangsbeat und fügt noch eine sommerliche Akustikgitarre hinzu. Ich habe das Gefühl, ich bin in der Verfestigung der Kombi aller Musik, die ich liebe, gelandet. Giant Rooks, danke dafür.
     
    What I Know Is All Quicksand holt mich live noch einmal ganz anders ab als vorher. Die Single aus Mai fängt melancholisch an, explodiert dann aber, ähnlich wie The Birth Of Worlds. Bei mir setzt sich langsam ein Bild zusammen.

    „They put me in a cage to see what happens when you put one in a cell without an escape plan. If I lose my mind before the first attempt, oh, I’ll never be free again.”

    Was unabhängig von der Musik auf der lyrischen Ebene abgeht, lässt mich an Stellen sehr sprachlos zurück. Genau wie die Bridge zu What I Know Is All Quicksand, die eine so pure Melancholie kreiert, dass ich Gänsehaut bekomme. Hallo, das ist ein Chor. Und das live? Excuse my feelings. Fred spielt ein ruhiges Outro, nur seine Stimme in einer viel zu leeren Halle. Doch wer den Song kennt, weiß: so geht das nicht zu Ende, da knallt’s noch einmal. Die Band steigt nach viereinhalb Minuten Liedlänge noch einmal voll ein und schließt es in einer musikalischen Umarmung ab (das klingt nur so dramatisch, weil ich wirklich, wirklich Konzerte vermisse).

    „Oh, I wanna fall into your arms, where I could hide til kingdom comes.”

    Ich weiß, ihr lest das (hoffentlich) schon eine Weile und ich wrappe jetzt up, wie man das so schön nicht sagt. Ihr alle wisst, dass Wild Stare ein Hit ist, da muss ich euch gar nichts zu erklären. Aber zu Into Your Arms muss ich dann doch ein paar Worte da lassen. Into Your Arms bildet auf dem Album das berühmt langsame Outro. Fred singt mit Autotune und Akustik-Gitarre, im Tempodrom eröffnet sich eine digitale AR-Sternengalaxie, dann erklingt die E-Gitarre und ich bin einfach emotional total offen. Zum Autotune gesellen sich elektronische Beats, um dann wieder in einen Indie-Chor fallen zu lassen, und all das macht Into Your Arms zum schönsten Outro-Song, den ich dieses Jahr gehört hab. Die Welt, die The Birth Of Worlds eröffnet hat, wird mit Into Your Arms geschlossen. Beide Songs rahmen dieses Debütalbum perfekt ein. Von vorne bis hinten stimmt alles, jeder Song harmonisiert, steht komplett für sich und drückt doch eine Vielschichtigkeit aus, die ich Giant Rooks so ehrlich gesagt nicht ganz zugemutet habe. Ich bin sprachlos begeistert.

    „You might guess I’m thinking, but I’m only blinking.”

    Giant Rooks gehen von der Bühne und als wäre alles wieder zurück zur Normalität, schreien alle „Zugabe“, obwohl jeder weiß, dass sie kommt. Und wie sie kommt. Alle meine kleinen Träume werden erfüllt als ich die ersten Töne zu King Thinking höre. Es ist doch immer was anderes, wenn man die Songs live hört, über die man die Band lieben gelernt hat (i know: L A T E). Ich weiß, das Konzert ist gleich zu Ende und reflektiere schon mal, wie gut es war. Das waren die vielleicht schönsten eineinhalb Stunden auf der Couch seit langem. Der Abschluss bildet Watershed, die Pop-Hymne, die gerade ganz Deutschland erobert.

    Fazit: Rookery von Giant Rooks ist Anhalter auf Album des Jahres und bitte mehr Live-Konzerte über zart.tv und AR. Danke.