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Leoniden im Interview: “Sich still zulächeln und die Getriebenheit nicht verteufeln”

Wenn man mich fragt, wer meine Lieblingsband ist, gibt es schon seit mehreren Jahren nur eine Antwort. Wie aus der Pistole geschossen erkläre ich sofort: die Leoniden. Selbst ein passendes Tattoo hat es mittlerweile schon auf meine Haut geschafft. Deshalb freue ich mich umso mehr mit einem Teil der Band über ihre neue Single “Smile” zu sprechen. Irgendwo zwischen 2000er Indie und dem klassischen DIY Leoniden Sound siedelt sich das neue Release an und hat mich damit von Sekunde eins gecatcht.

Es ist nicht das erste Mal und wird auch sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir die sympathische Truppe auf ein Pläuschchen zu uns einladen. Dieses Mal haben wir über die Liebe zur live-Musik, den neuen Song und das Künstler*innen Dasein in politisch stürmischen Zeiten gequatscht. Wer einen ganz besonderen Fact zu ihrem neuen Release hören möchte, sollte kein (Achtung schlechtes Wortspiel) Quacksalber (Auflösung gibt es später) sein und auf jeden Fall bis zum Ende dranbleiben! 🙂

Auf unserem Instagram-Kanal gibt es für alle Interessierten außerdem noch bis zum 27.05.22 die Chance die Single als 7″ inch Vinyl zu gewinnen :))

Leoniden im Interview

Paula: Hey ihr Beiden.  Schön, dass es jetzt klappt! Wie geht es euch so kurz vor dem Release und nach den ersten Shows, die ihr endlich wieder spielen durftet ?

Lennart: Sehr gut geht es uns!

Jakob: Uns geht es echt gut! Die Kampagne zu “Complex Happenings” hat ja schon 2020 mit “L.O.V.E.” gestartet und eigentlich wollten wir dazu immer eine Tour spielen aber bis nach dem Release hat es leider nie wirklich geklappt. Jetzt waren wir auf Tour und das macht das Puzzle endlich vollständig. Irgendwie fühlt es sich jetzt endlich zusammenhängend an. Wir haben zwei Jahre darauf gewartet Songs, die wir released haben, in einem Club-Setting live zu spielen und das ist super erlösend und diese ganzen guten Gefühle aus 2019 sind endlich wieder da.

Lennart: Für uns gehört schon zu jedem Album auch eine ausgiebige Tour und das planen wir eigentlich auch immer im Vorfeld so, dass Album und Tour sinnvoll miteinander verbunden werden können und darauf haben wir jetzt ganz schön lange warten müssen. Das hat ja auch viel Chaos angerichtet in dem ganzen Releaseprozess.

Jakob: Ja auch in der ganzen Musikwelt eigentlich. Wir sind ja auch nicht exklusiv von der Pandemie betroffen. Umso schöner war es jedoch, dass wir relativ direkt nach dem “Complex Happenings” Release wieder angefangen haben, neue Musik aufzunehmen. Dieses Mal haben wir das Studio zu uns in den Proberaum geholt und konnten während des Schreibens schon direkt etwas aufnehmen. Und jetzt fühlt es sich echt gut an, einfach einen Song rauszubringen, ohne Release-Kampagne. Ich mag den Song echt und freue mich da jetzt richtig drauf.

Single-Cover zu “Smile”

Der Song heißt „Smile“ – gibt es etwas, dass euch am heutigen Tag schon zum Lächeln gebracht habt?

Lennart: Klar!

Jakob: Ja einiges.

Lennart: Als wir heute morgen in unseren Proberaum gekommen sind, stand zum Beispiel Magnus Wichmann hier.

Jakob: Das ist unser Homie und Producer, der gerade nebenan saugt. Danke Magnus!

Ja cool. Ihr habt den Song ja kreiert und wisst natürlich am Besten von was er handelt. Beschreibt doch mal in euren eigenen Worten, um was es bei „Smile“ geht.

Jakob: Ich würde sagen bei “Smile” geht es ein bisschen darum, dass man dem manischen Wahn, in dem man sein kann, auch immer mal wieder entkommen muss, indem man innehält und aussteigt. So fällt einem manchmal auch auf, wie man sich mit einem falschen Wohlgefühl in so etwas hinein legt. Dann realisiert man wie es zum Küntsler*innen Dasein auch dazugehören muss, mal zu Reflektieren und ehrlich zu sich zu sein. Natürlich soll es aber auch keine Ode an das alt und langsam werden sein!

Lennart: Ne, null! Es geht eher darum, dass man dieses Getrieben sein auch mal ein bisschen hinterfragt oder zumindest mal richtig einordnet, indem man auch mal kurz nach rechts und links und vorne und hinten guckt und sich nicht immer in einen Aktionismus flüchtet.

Jakob: Ja. Ein Teil des Songs ist aber auf jeden Fall auch, dass man nicht mit sich selbst so hart ins Gericht geht. Der Song heißt ja auch „Smile“ und nicht Cry. Es geht darum sich still zuzulächeln und die Getriebenheit nicht zu verteufeln.

Total Spannend! Ich finde das eine Reflexion der eigenen Lebensumstände aber auch oft mit einer Versöhnung mit sich selbst zusammenhängt.

Jakob: Genau das ist der Punkt. Das man den Frieden bewahrt und vor allem annehmen kann.

“Smile” geht nochmal in eine ganz neue Richtung

Euer neues Album war genremäßig ja eher experimentell und neu im Vergleich zu den Alben davor – dieser Song ähnelt musikalisch aber nun wieder früheren Releases – war das eine bewusste Entscheidung?

Jakob: Ich kann mir vorstellen, dass bei dem Song ganz viele Menschen unterschiedliche Dinge sagen würden. Ich wüsste nicht mal ob Lennart und ich die gleichen Sachen sagen würden. Für mich ist der Song schon nochmal ein Schritt ganz woanders hin, wo wir vorher so noch nicht waren.

Lennart: Ich kann das manchmal gar nicht so auseinanderhalten. Ich würde die Alben vor allem immer an der Art und Weise wie sie aufgenommen sind und wie sie klingen unterscheiden.

Jakob: Gut, dann ist es aber neues Terrain.

Lennart: Ja genau. Aber auch die Art und Weise wie er geschrieben ist, erinnert mich nicht so stark an unsere früheren Alben.

Jakob: Aber woran machst du das denn fest? Siehst du einen konkreten Nachbar zu “Smile” auf unseren früheren Alben?

Das ist super schwer zu sagen. Ich glaube es geht mir mehr um den generellen Vibe des Songs. Als ich “Complex Happenings” zum ersten Mal gehört habe, war das zum Beispiel komplett neu für mich aber bei Smile habe ich einen wiedererkennbaren Leoniden-Sound rausgehört.

Jakob: Ist das jetzt gut oder schlecht?

Das ist auf jeden Fall gut! Da kommen schöne Nostalgie-Gefühle hoch und der macht echt gute Laune.

Jakob: Ja cool. Was ich auf jeden Fall unterschreiben würde, ist das “Smile“ sich auch sehr ehrlich an Musik orientiert, die wir früher auch viel selbst gehört haben. Ich höre da schon auf viel 2000er Indie raus. Aber ey ich bin mir sowieso sicher – es gibt mehr Meinungen zu dem Song als Menschen! Ich bin gespannt, was wir da noch so hören werden.

Ja klar! Jeder hört Musik ja auch anders und hat andere Einflüsse.

Emotionen beeinflussen die Musik, die man kreiert

Unsere Gesellschaft befindet sich zur Zeit ja in sehr stürmischen und turbulenten Zeiten, wie fühlt es sich in dieser Zeit an Musik zu releasen, aber vielleicht auch Musik zu kreieren? Ist euer Dasein als Musiker für euch hier eine willkommene Ablenkung oder dient die Musik hier vielleicht eher auch als ein Mittel sich geladenen Themen von einer neuen Seite zu nähern und sie vielleicht auch zu verarbeiten?

Jakob: Total Beides. Es gibt logischerweise zwei unterschiedliche Themen, die sich gerade in unterschiedlicher Weise auf die Frage „Wie wohl fühle ich mich in meiner Rolle als Musiker“ auswirken. Da ist auf der einen Seite die Pandemie, die echt richtig reingeschlagen hat. Das was man so gerne tut und das was man als ein so großes Privileg begriffen hat, wurde auf einmal sehr viel blasser und man wusste nicht so richtig wie es weiter geht. Seit der Tour wissen wir aber, es geht zum Glück genauso weiter wie es aufgehört hat. Und der Krieg in der Ukraine zeigt einem dann nochmal sehr deutlich, was für ein privilegiertes Luxusleben wir eigentlich haben.

Ja, das auf jeden Fall. Was ich mich jetzt aber frage ist, ob ihr diese ganzen Themen und Krisen mit in die Musik nehmt? Oder trennt das eher ab?

Lennart: Die Musik, die wir machen und die wir schreiben, ist zu 100 Prozent von dem was wir aufnehmen und was uns beeinflusst geprägt. Und zwar von hinten bis vorne. Wir schreiben ja keine Auftragsmusik – also machen nicht Musik für Leute, die etwas bestellen, was dann eben nach bestimmte Vorgaben erstellt wird.

Jakob: Wir gucken halt auch nicht die Tagesschau um inhaltlich inspiriert zu sein und dann ein Album darüber zu schreiben, was die letzten Monate passiert ist. Bei uns ist es vermutlich eher so, dass die Krisen auf der Welt uns entweder dazu bringen explizit fröhliche Musik zu Schreiben und was Schönes zu hinterlassen oder dass man sagt – ey das hat mich jetzt total umgehauen. Der Weltschmerz ist richtig real heute – Wir müssen was trauriges schreiben. Wir glauben auch dass unsere politische Kraft eher darin besteht in unseren Songs auf Probleme aufmerksam zu machen, sie aber nicht in 3:30 min und 16 Zeilen zu lösen. Das wäre glaube ich ganz schön arrogant, wenn man glaubt man könnte das. 

Lennart: Ein Lied mit zwei Strophen ist auch das falsche Medium um so komplexe Themen zu erklären. Aber es geht in unseren Songs natürlich um Gefühle und Einflüsse, die den ganzen Tag auf uns einprasseln. Und wir verarbeiten sie dann peux a peux in Musik.

Ich finde es eine total spannende Frage, wie man äußere Umstände seinen Alltag beeinflussen lässt.. Und in eurem Fall ist ja nunmal das Kreieren von Musik euer Alltag.

Lennart: Ich glaube alle Leute, die Kunst machen, bringen das irgendwie in ihre Kunst auch ein.

Jakob: Ja ich glaube das macht auch die meiste Kunst, die uns umgibt. Wir sind ja alle eher umgeben von konkreter und weniger abstrakter Kunst. Dahin zieht es Einen ja auch. Zu authentischen Gefühlen und Verarbeitungen, wie auch immer diese dann bei unterschiedlichen Menschen aussehen. Es würde Einen ja glaube ich sonst gar nicht so abholen. Aber es ist wirklich zwischen – „ich bin todtraurig ich will einen Song drüber schreiben” und ey ich habe einfach das erste At the Drive-In Album gehört – es ist so unfassbar geil – wollen wir mal probieren einfach einen Punksong zu schreiben. Auch das kann passieren und das sind auch die Freiheitsgrade, die wir uns auf jeden Fall bewahren wollen. Wir wollen nicht sagen, wir schreiben jetzt nur noch über Beziehungen oder nur noch über Politik. Das wäre ja wie zu sagen, ich rede mit Lennart nur noch über eine Sache. 

Leoniden-Konzerte sind Club-Konzerte

Das stimmt natürlich! Aber von hier nun mal zu den ersten paar Konzerten, die ihr nach Corona wieder im altbekannten Setting spielen konntet. Was war bisher der schönste Moment?

Lennart: Es ist jeden Abend der schönste Moment, wenn die Leute anfangen mitzusingen. Das ist halt total heftig das wieder mitzuerleben. Wir habe letztes Jahr einige der corona-konformen Konzert gespielt, wo die Leute weit auseinander gesessen haben und da merkt man jetzt doch schon den Unterschied. Man kann natürlich auch im Sitzen mitsingen, aber jetzt ist es einfach eine ganz andere Energie und eine ganz andere Stimmung, wenn die Leute wirklich vor der Bühne stehen, tanzen und dann bestimmte Songs kommen, wo mitgesungen wird, sowie das vor zwei bis drei Jahren der Fall war. Da wieder reingeworfen zu werden, war für mich der schönste Moment. Und auch zu sehen, dass das nicht einmalig, sondern jeden Abend wenn wir auf die Bühne gehen passiert. Dass es halt einfach geile Konzerte sind.

Jakob: Ja es ist auch erst jetzt wieder was wirklich richtig Besonderes.

Lennart: Auch wenn man als Band wahrscheinlich nie sagen sollte irgendwas ist schlecht, sind Sitzkonzerte glaube ich auch einfach nichts für unsere Band. Das haben wir letztes Jahr mal ausprobiert und es waren unter diesen Umständen auch tolle Konzerte. Es war toll, dass wir überhaupt auf die Bühne konnten und da war ja auch ein Bedürfnis auf beiden Seiten. Aber ich würde es glaube ich nicht nochmal machen. Da sollten wir alle ehrlich zu uns sein. Es gibt Bands zu denen passt das und es gibt Bands, zu denen passt halt einfach ein Club-Konzert und bei uns ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Ja das kann ich nachvollziehen. Ich war 2019 ja auch bei ein paar Shows von euch und das ist schon immer sehr besonders.

Jakob: Wo warst du dabei?

In Kassel, Nimwegen, beim Reeperbahnfestival und beim Sound of the Forest.

Lennart: Ja das waren coole Konzerte.

Jakob: Sound of the Forest war geil und spät, das weiß ich noch.

Ja stimmt, ihr habt als letzter Act glaube ich nach Bilderbuch gespielt. Bei euch merkt man auch echt, dass eure Band ja quasi von Live-Auftritten lebt – ich habe das Gefühl, dass ihr darin unglaublich aufgeht und auch Energie daraus schöpft

Lennart: Ja das ist der Antrieb von dieser Band.

Jakob: Was ich krass finde, ist dass diese ganzen „Nicht-Pandemie“ Konzerte, die jetzt gerade stattfinden, auf Instagram auch gefühlt alle gleich aussehen. Überall sieht man Wall of Deaths, alle stagediven. Wir sind jetzt natürlich ein bisschen in einer Rolle, wo man als Autoverkäufer seine eigenen Autos bewerben muss, aber bei uns passieren irgendwie Sachen, die auf anderen Konzerten nicht passieren. Und das liegt auch echt viel am Publikum und den Leuten, die manchmal auch einfach die Shows komplett übernehmen.

Lennart: Manchmal spielen wir zwar das Konzert, aber die Regie hat eigentlich jemand ganz anderes. Das ist ein Hochgeschaukel und es sind auf jeden Fall, die Leute, die unsere Konzerte zu etwas besonderem machen.

Wie nice, wenn das aber auch so organisch ineinander übergeht und Band und Publikum werden zu einer großen Masse.

Jakob: Ja es ist genau das! Nur so drüber zu reden, fühlt sich manchmal ein bisschen komisch an. Das könnte vielleicht ein bisschen arrogant rüber kommen, soll es aber echt nicht! Kommt einfach vorbei! 🙂

Lennart: Ja die Magic muss man auch einfach mal für sich selbst erleben; das kann man gar nicht so gut beschreiben.

Ich bin mir sicher, dass vieler unsere Leser*innen euch auch schonmal live gesehen haben und die oben genannten Punkte gut nachvollziehen können! 

Konzert-Empfehlungen sind immer gut!

Aber abgesehen  von euch selbst – was sind eure TOP 3 Acts, die man live mal gesehen haben muss?

Jakob: Pabst ohne Frage; wenn man sich Zouj live angeguckt hat, ist alles vorbei, bei Philine Sonny würde ich auf jeden Fall richtig weinen. Es sollten nur drei werden oder?

Wenn du möchtest auch gerne mehr 🙂

Jakob: Blush Always – endlich gibt es wieder richtig laute gute alternative Musik.

Lennart: Ich habe jetzt überlegt, was für mich die größten Konzerte waren in den letzten 5 bis 10 Jahren. Ich werde zum Beispiel Bilderbuch und Mojo nie vergessen. Das war wirklich unglaublich. Ich habe mal mit Djamin Faber in der großen Freiheit gesehen und dachte mir erstmal nichts dabei. Und die Leute sind halt total ausgerastet. Da erinnere ich mich immer gerne dran. Ich bin aber auch großer Fan von Turnstile und freue mich, dass so eine Band mit dieser Musik gerade wieder so riesengroß geworden ist und dass das so eine Renaissance hat. Die haben wir auch 2019 zweimal live gesehen auf Festivals und das war irgendwie total witzig. Auf der einen Seite hat Dendemann gespielt und auf der anderen Seite Turnstile. Das ist zum Beispiel auch eine Band, für die ich schon seit nem Jahr ein Ticket aufhebe.

Jakob: Alle die nah an Großstädten wohnen wissen das schon lange und wir hinken da ein bisschen hinterher, aber Idles ist auch eine heftige Liveband. Pom Poko ist noch mein Geheimtipp. So… reicht jetzt auch. 

Das ist schnell ausgeartet. Aber ey, gute Konzerttipps gibt es doch nie genug!

Jakob: Ja, das ist aber auch ein Thema über das ich Stunden reden könnte!

Das holen wir ein anderes Mal nach! Für heute kommen wir aber schon zum Ende und meine letzte Frage ist, ob ihr mir noch eine untold story erzählen könnt, die ihr vorher noch nie in einem Interview erwähnt habt? Ich bin gespannt!

Lennart: Hmmm.. wir könnten über das „besondere“ Geräusch am Ende von “Smile” reden…

Jakob: Welches Geräusch?

Lennart: Die Ente.

Jakob: JAAAAAA… Die Ente stimmt. Wir haben zwei Songs aufgenommen und bei Beiden gibt es im Song-Finale den „Dissapearing Duck“ Sound. Warte ich zeige ihn dir kurz, dann hast du den Sound auch und wirst ihn dein Leben lang nicht mehr los. (holt sein Handy raus) Das ist auch echt ein starkes Video muss man sagen. Aber ja hört mal genau hin und dann hört man am Ende so ein quack.

Für alle, die nun auch von der quackenden Ente in den Schlaf verfolgt werden wollen <3

Ich bin gespannt! Dann höre ich da nochmal rein. Vielen Dank für diesen Fact und das schöne Interview.

Jakob: Danke dir und bis bald! See you!

Lennart: Danke, Tschüss!

Und wer sich von diesem ominösen Entengeräusch nun selbst überzeugen will, hört am besten direkt rein in die neue Single! 🙂

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