Schlagwort: Debütalbum

  • Alehlokapi bricht mit alten Gewohnheiten auf „Erase Replace“

    Alehlokapi bricht mit alten Gewohnheiten auf „Erase Replace“

    Leider kennen wir fast alle das Gefühl sich verfangen zu haben: in alten Denkmustern und in ungewollten Routinen. Das hat für mich häufig bedeutet, dass ich in Beziehungen und Freundschaften meine eigenen Bedürfnisse hintenangestellt habe – bewusst oder unbewusst. Das zu überwinden kostet Kraft und erfordert zunächst ersteinmal sich dieser alten Gewohnheiten bewusst werden. Alehlokapis Debütalbum Erase Replace beschäftigt sich mit genau all dem, holt uns aus dem rauschenden Alltag und bricht mit alten Mustern.

    Das am 29.08.2025 erschienene Album hat mich direkt angesprochen. Alehokapis Stimme in „MMB„, die „call me out on my bullshit“ singt, war der Köder und ich der Fisch, also wurde ich voll in dieses Album gezogen. Danach bin ich tief in die Lyrics getaucht. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Song ein mir sehr bekanntes Gefühl widerspiegelt: ich merke nicht, dass ich mich im Kreis drehe und hoffe, dass mir jemand sagt, wenn ich mich gerade wieder in schlechte Denkmuster begebe.

    Das Debütalbum besteht aus acht Songs und einem Bonustrack. Alehlokapis Stimme zeigt ihre Wandelbarkeit zwischen verletzlich und kraftvoll und mit Rap- und Gesangsparts. Im Outro erinnert ihre Stimme beispielsweise an die von Ariana Grande und Alehlokapi beweißt, dass ihre Stimme genauso wandelbar ist.

    Ihren Musikstil würde Alehlokapi zwischen FKA Twigs, Jorja Smith und James Blake verordnen. Ihren Soundbeschreibt sie selbst mit Neo-Soul, Contemporary R&B und Alternative Pop. Dabei kann man jedoch innerhalb der Songsbemerken, wie sich Alehlokapi von Genre-Grenzen löst. Produziert hat die Künstlerin das Album mit Timm Weber und das Mastering des Albums übernahm Friedrich Störmer.


    In 8 Tracks mit der Angst brechen und die eigene Stimme finden
    . Credits Yonas Tegegne

    Startend mit „Silence“ wird uns die Angst vor Ablehnung lyrisch beschrieben und musikalisch untermalt. Sie führt dazu die eigenen Bedürfnisse zurück zustellen.

    Das findet sich auch in den Lyrics wieder: „Keeping my silence for being loved“. Ich mag besonders, dass die Musik einerseits so verletzlich klingt, durch das Piano, aber andererseits auch so selbstbewusst und mutig durch den Bass wirkt. Nach eineinhalb Minuten kommt ein Break, nachdem man kein Piano mehr hört und der Beat eher vorantreibenden und treibend klingt. Das Verletzliche (Klavier) tritt zur Seite, damit der Bass und die Drums mehr Raum haben, der Song wirkt dadurch auch lauter. Vielleicht, weil man nicht mehr „silent“ bleibt?

    Ich finds außerdem sehr cool, dass die Songs Bezug aufeinander nehmen: Der zweite Track „More“ ist verlangsamt, mit einem Loop wird die Songzeile „more“ in tieferer Stimme immer wieder wiederholt. Eventuell könnten das den Anfang der Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse sein.

    Der dritte Track „BoomBoomBooom“ nimmt die Soundwelt von „More“ auf. Er wandelt sich jedoch weiter und die tiefen langsamen verzerrten Vocals von „More“ werden leiser. Wenn bei 0:51 die Drums wegfallen, hören wir die Chorusmelodie, die danach nicht mehr so leicht zu vergessen ist- zumindest für mich. In den Lyrics schreibt Alehlokapi von dem Wunsch wahrgenommen zu werden und der Sehnsucht nach Nähe. Die Angst eigene Bedürfnisse zu äußern, die in Silence so präsent war, ist nicht mehr da. Stattdessen befreit sie sich von dieser Angst und lässt die Gefühle und Nähe nun zu:

    Well u crossed my mind boy a thousand time today /
    in my thoughts my fantasy what are u doing in my head anyway/ my muse, my constant reverie“


    Von unerfüllten Erwartungen und dem Mut einer Person alle Seiten von sich zu offenbaren

    DRIVE-BY“ ist durchzogen von ruhelosen, stolppernden Drums. Der Beat untermalt die innere Unruhe und Angetriebenheit, die man hier fast am eigenen Körper fühlen kann. Er ist eine Momentaufnahme von Stress, Geldnot und Trauer um eine verlorene Freundschaft.

    Darauf folgt „Your Name“ mit Regensounds, die zunächst einen starken Kontrast darstellen und fast eine mediative Wirkung nach der Ruhelosigkeit spenden. Es geht um Selbstschutz, Abgrenzung und einen möglichen Weg, mit der Enttäuschung unerfüllter Erwartungen umzugehen. Für mich spiegelt das Auf und Ab des Albums gut den Prozess wieder, den man durchelbt, wenn man alte Gewohnheiten brechen muss. Man zurück geworfen, man geht wieder nach vorne.

    MMB“ steht für „Make My Bed“. Er handelt von der Notwendigkeit von Verletzlichkeit, damit man sich selber wandeln kann.

    „call me out on my bullshit / call me out on my lies“ und „you see through my eyes“

    zeigt eine Beziehung, in der ehrlich mit Fehlern umgegangen wird. Eine Liebe in der Nähe möglich ist, weil nicht versucht wird eine vermeintlich perfekte Fassade aufrecht zu erhalten.


    Erase Replace und so Selbstbestimmung gewinnen

    Der Titeltrack „Erase Replace“ startet mit sanften Klängen: einem mellow Klavier und mellow Drums. Er steht für den Wandlungsprozess, der im Album beschrieben wird. Alte Denk- und Verhaltensmuster werden überschrieben, das Motto ist sprichwörtlich „Erase Replace„. Man fühlt sich als würde man aus dem Schlaf eines passiven Lebens aufwachen und die eigene Selbstbestimmung wiedererlangen.

    Das „Outro“ klingt durch die Streicher wie ein Moment der Erleuchtung, der Klarheit. Angst und Euphorie treffen aufeinander und Alehlokapi findet ihre Stimme.


    Anstehende Konzerte

    Wer Alehlokapis Debütalbum live erleben möchte, ist herzlich eingeladen zur Releaseparty am 06. September nach Leipzig ins noch besser Leben zu kommen. Tickets findet ihr hier.

    Und hier könnt ihr das Album streamen!

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    Fotocredit: Karine Bravo und Yonas Tegegne

  • Urbannino im Interview: »Angekommen? Ja. – Für immer da bleiben wollen? Nein.«

    Urbannino im Interview: »Angekommen? Ja. – Für immer da bleiben wollen? Nein.«

    Im November veröffentlichte Urbannino sein Debütalbum noch Zehn gute Jahre. Die, passenderweise zehn, Tracks unterscheiden sich massiv von seinen musikalischen Anfängen und erinnern stattdessen freundlich an 2000er Indie à la The Strokes und Bloc Party, jedoch auf Deutsch. Live steht er aktuell mit ausgefallenem Anzug, Krawatte und eigener Band auf der Bühne, mit der er vor kurzem auf seiner ersten Tour das Album klassisch der Reihenfolge nach präsentierte. Nachdem er sich musikalisch bereits viel ausprobierte, scheint er nun den ernsteren Themen des Lebens in die Augen zu blicken, ohne jedoch den Spaß an der Musik dabei zu vernachlässigen. Vielleicht haben wir ihn vorher alle ein wenig unterschätzt – Nun ist das Album da und zeigt, was Urbannino sein und noch werden kann.

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    Im November, ein paar Tage vor dem Releasedate, traf ich mich mit dem Musiker online für ein Gespräch. „Ist gerade einfach ein bisschen viel auf ein mal, aber das schaff ich alles„, erzählt er mir zu Beginn locker. Auf die Frage, wie der Albumtitel entstand, erklärt Urbannino, dass er auf eine Geschichte vor zwei Jahren zurückgeht: „Ich war mit Freund*innen am See und wir haben darüber geredet, dass die Welt gerade irgendwie vor die Hunde geht. Ein Freund von mir meinte dann, dass wenn nichts bleibt, wir dann noch zehn gute Jahre haben. Dieser Satz ist seit dem bei mir hängen geblieben. Aber ich überlass den Leuten auch gerne ihre eigene Interpretation dafür.“ Der Gedanke scheint hoffnungsvoll und nihilistisch angehaucht zugleich. „Hast du eine Vorstellung davon, wie dein Leben in zehn Jahren sein wird?“, frage ich. „Ne, aber das will ich auch gar nicht wissen.

    Als nächstes frage ich nach den Themen, die sich durch die Tracks durchziehen. „Zum Einen geht es um eine Person, die sich durch ihre 20er hangelt und sein oder ihr Umfeld richtig kennenlernt und auch die Liebe aus den Händen rutscht. Andererseits geht es zum ersten mal auch konkret um mein Leben und meine Familie„, erklärt Urbannino. Quasi ein Balanceakt zwischen Anekdotenartiger Geschichtenerzählung und dem Entblößen der eigenen Lebensrealität. Es sei ihm nicht besonders schwer gefallen, sich im Schreibprozess zu öffnen, da Produzent FFAK und er die Studiotage als freundschaftliche Gespräche gestalteten. Auch die ernsteren Punkte seien im Gesprächsfluss natürlich aufgekommen: „Wenn man solche Themen auf Krampf aufbringt, merkt man auch in den Songs, dass es nicht echt ist.“ Bei der Veröffentlichung sei das Gefühl aber weniger locker: „Bei dem Singlerelease von Zum Glück habe ich das schon gemerkt, dass es echt nicht leicht ist, so etwas persönliches in’s Internet zu stellen und vor allem auch zu bewerben. Mental Health zu kommerzialisieren fühlt sich seltsam an, da muss man schon aufpassen.“ Die Single schreckt nicht davor zurück sensible und persönlich treffende Themen wie Suizidgedanken und Selbstverletzung zu behandeln.

    „Hast du selbst einen Lieblingstrack auf dem Album?“, frage ich neugierig. „Ich glaube das ist abhängig vom Moment. Gerade ist es Ponyhof, weil ich Shitney Beers liebe und das Feature wie ein Ritterschlag für mich war. Ansonsten denke ich, dass Kleiner Engel der wichtigste und vielleicht sogar beste Track auf dem Album ist. Der packt das ganze Album in einen Kontext und schließt das so vollkommen ab. Gleichzeitig gibt der vielleicht auch einen Ausblick auf das, was noch kommt.“ Auch ich finde, dass das Album sich auf den ruhigen, intimen Track im Finale hin aufbaut. Gleichzeitig kam der Song beim ersten Hören doch sehr unerwartet. Doch Urbannino hat schon eine Erklärung für mich parat: „Fun Fact, wieso der unerwartet klingt ist, weil es ihn eigentlich nicht gegeben hätte. Wir hatten schon zehn Songs, der letzte hieß eigentlich ‚Aus Aus und Vorbei‘. Beim Überarbeiten dachten FFAK und ich aber, dass er doch nicht gut genug ist. In der letzten Nacht haben wir gequatscht, geraucht und ein bisschen auf der Gitarre rumgespielt und dabei ist der entstanden. Also auf den aller letzten Metern um vier Uhr morgens. Kleiner Engel ist ein Zufallsprodukt, aber ohne ihn wäre das Album nicht so geworden, wie es jetzt ist.

    Endlich kommen wir auch zu dem Thema von Urbanninos neu angetretenen Indie-Rock Ära, das für mich persönlich sehr spannend ist. Davon, dass er vorher er sich vorher eher in der Ecke von New Wave und Rap aufhielt, ist nichts mehr davon zu hören. Von direkten Referenzen wie The Drums Lyrics in Sieben Leben, hin zum eingängigen Gitarrensound, der nostalgisch werden lässt und doch aktuell wirkt – Alles lässig und ungezwungen. Manche Parts klingen so bekannt und fast schon heimisch, dass man beim Hören versucht zu verstehen, an welchen Track einer großen internationalen Indie-Rock Band sie erinnern. Ich finde, genau das hat uns auf Deutsch momentan gefehlt. Scheint so, als hätte Urbannino bewaffnet mit starken Referenzen eine Nische für sich gefunden, in der er musikalisch aufgehen kann.

    Wie es zu dem Genrewechsel kam, kann er selbst nicht genau sagen. „Ich glaube es gibt andere Artists, die es super gut hinkriegen, von Anfang an eine Linie zu fahren. Ich stelle mir aber ständig die Frage ‚Was will ich eigentlich sein?‘. Ich glaube was sich verändert ist, dass ich eben erwachsener werde. Mein Hörverhalten, mein Umfeld und wie ich Dinge verarbeite, verändern sich und sind auch ausschlaggebend dafür. Das Soundbild ist aber auch dem geschuldet, dass FFAK krasser Multiinstrumentalist ist und es sich durch die Zusammenarbeit im Studio automatisch in Richtung Band entwickelt hat.“ Ich denke nicht, dass unbedingt gut ist, dass manche Artists musikalisch immer auf der selben Schiene bleiben, weil sie vielleicht Angst vor Brüchen haben. „Ich glaube das ist auch ein Ding von Social Media und Vermarktung. Man hat eine Identity und will sich dann ja auch weiter in dieser einen Nische verkaufen. Zum Geld Verdienen ist es schon besser, wenn man 20 Tracks macht, die klingen wie der erste, der bekannter wurde. Das ist total nachvollziehbar, es ist halt kommerziell lukrativ„, so Urbannino. Er merke auch im Vergleich der Streamingzahlen deutlich, dass die Leute nicht bereit für den Schritt zu seinem neuen Albumsound seien. „Das ist auch okay„, fügt er hinzu.

    „Meinst du, du bist mit deinem Projekt jetzt angekommen, wo du sein willst?“, frage ich und erhalte ein lachendes: „Das zu wissen wäre ultra geil“ zurück. „Zu der konzeptionellen und der visuellen Welt, die wir zum Album aufgebaut haben, würde ich sagen, ja. Ich würde gerne immer mit so viel Effort an meine Sachen rangehen. Musikalisch fühle ich mich in dieser Indie-Ecke schon ganz wohl, möchte dort aber noch mehr experimentieren. Angekommen: Ja – Für immer da bleiben wollen: Nein.“ Zum Album erschienen auch aufwendige Musikvideos, die dem ganzen einen ansprechenden visuellen Rahmen schenken:

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    Ich spreche nochmal konkret auf die erweckende Indie Sleaze Nostalgie des Sounds an. „Ich finde einer der besten Songs ist Let’s Go Surfing von The Drums. Der funktioniert einfach von vorne bis hinten. Ich dachte immer, es wäre ultra nice so eine Art von Song zu machen,“ erinnert er sich zurück. Und das ist ihm gelungen. Wir sind uns beide einig, dass eine Band, die das in Deutschland schon seit einer Weile ebenfalls geschickt hinkriegt, EASY EASY ist. „Aus dieser Indie Rock Ära um 2010 herum gibt es so viele Timeless Classics, die gefühlt immer nur noch besser altern. Ich bin jetzt nicht der aller größte allwissende Fan von The Drums oder allgemein diesem Genre, aber ich finde man checkt sehr schnell den Vibe und wie das funktioniert.“ Dafür nehm ja ich die Rolle des Superfans ein. Ich erzähle, dass ich ein paar mal beim Hören des Albums einen kleinen The Strokes-Moment fühlte, was ich hoch anrechne, da es sich um eine meiner absoluten Lieblingsbands handelt. „Ach wie schön, wir haben uns auch wirklich was von The Strokes abgeschaut„, bringt er mir entgegen. Generell sei es die beste Entscheidung in seinem Musikerdasein gewesen, sich eine eigene Band dazu zu holen. „Ohne scheiß, das hat mein Leben verbessert„, sagt er sofort in hörbarer Begeisterung. Er schwärmt mit Lächeln in der Stimme von seinen Bandmitgliedern und dem Spaß, den sie gemeinsam haben. Zuvor trat der Musiker alleine live auf, doch das unschlagbare Upgrade und neugewonnene Energielevel sieht man ihm bei den Liveshows direkt an. „Jetzt sehe ich richtig wohin ich mit der Musik noch kommen kann und finde, meine Musik entfaltet mit der Band ihr Potential. Ich find’s aber auch mega wichtig, dass sich Artists zu Beginn nicht stressen lassen und auch alleine mit Laptop ihr Ding machen. Das ist ein guter Weg um etwas Geld zu verdienen und überhaupt irgendwo anzukommen.

    Meine letzte Frage ist wie immer eine untold Story, also eine Geschichte oder ein Geheimnis, das noch nicht öffentlich erzählt wurde. Ohne zu zögern fällt Urbannino auch schon was ein: „Die vorherige EP hieß Wenn nichts bleibt, dann… und das Album danach noch Zehn gute Jahre, das soll ein ganzer Satz sein. Ich hab mir das schon vor zwei Jahren ausgedacht und so darauf hin gefiebert, dass die Leute das checken. Aber es hat bisher einfach noch niemand gecheckt. Wann sagt endlich jemand was dazu?„, fragt er lachend. Eine ungewollte untold Story quasi.

    Foto Credits: @/Paul.Pokes

  • untoldency proudly presents: Trille „Kapuze“-Tour 2022 *VERSCHOBEN & NEUE TERMINE*

    Wenn wir eine Sache lieben, dann ist es das Ankündigen von Konzerten. Und wenn es sich bei dem Künstler, dessen Tour wir präsentieren dürfen, auch noch um Trille handelt, dann sind wir tatsächlich wunschlos glücklich. Der Master of Indietrap, einem Genre, was wir in den letzten zwei Jahren alle sehr lieben gelernt haben, geht 2022 nämlich auf seine erste eigene Headliner-Tour. Alle Infos, Termine und sonstige Zaubertricks findet ihr hier.


    So viel Begeisterung allein schon in der Einleitung? Ja, was sollen wir denn machen? Dass es auf untoldency nicht zu jedem einzelnen Ton, den Trille in seinem Leben je produziert hat, einen Artikel gibt, liegt letztlich nur am Zeitmangel. Und vielleicht auch ein bisschen daran, dass wir keinen Platz für seine dann nötige eigene Kategorie auf der Website haben. Wer wissen möchte, wie sich diese Trille-Kategorie lesen würde, kann sich gerne nochmal die Artikel zu den Singles Multiple Universen“, „nixoder die Videopremiere zu Santa Monica durchlesen – Servicewüste? Kennen wir nicht.

    Aber back to topic: Nach den EP’s Phase und Luft & Liebe verzehren sich unsere in Indietrap verliebten Ohren förmlich nach mehr. Und mit seiner aktuellen Single Blink 182, die zunächst als „Trille-untypische“ Poppunk-Version und letzte Woche dann auch im gewohnten Gewand erschienen ist, gibt er uns mehr. Aber nicht, ohne noch mehr Wünsche zu erfüllen, denn es wird passieren. Am 13.05.2022 wird endlich das Debütalbum „Kapuze“ erscheinen. PARTYHÜTE IN DEN CHAT. Aber damit noch nicht genug der tollen News, es geht direkt weiter, weil: Wer Album sagt, muss irgendwie auch Tour sagen, oder?


    Spoiler: Trille geht 2022 auf Headliner-Tour

    Wir sind selbst ganz aufgeregt, diese Zeilen jetzt ins Internet zu schicken, aber es ist wahr: Trille geht auf Headliner-Tour. Die Tour war zunächst für März 2022 in 5 Städten Deutschlands und Österreichs angesetzt. Aus bekannten Gründen der Vorsicht wird das so nicht stattfinden können. Aber kein Grund zur Traurigkeit, die gute Nachricht folgt sogleich: Die Tour, die sich jetzt „Kapuze“-Tour nennt, findet im November und Dezember 2022 statt und wurde um gleich vier Termine verlängert. Also let’s go: Wer Bock auf reißende Trapbeats, emotionale Keys und die vielleicht schönsten lyrischen Ergüsse unserer Zeit hat, nimmt sich am besten an den folgenden Terminen einfach nichts vor und ist immer in der richtigen Stadt:


    23.11.2022 | Wien, DasWerk (verlegt vom 10.03.2022 aus dem B 72)
    24.11.2022 | München, Milla
    (verlegt vom 11.03.2022)
    25.11.2022 | Kassel, Franz Ulrich
    26.11.2022 | Hamburg, Häkken
    (verlegt vom 18.03.2022)
    27.11.2022 | Berlin, Monarch (verlegt vom 13.03.2022)
    29.11.2022 | Hannover, Lux
    30.11.2022 | Köln, Tsunami Club (verlegt vom 17.03.2022)
    01.12.2022 | Mannheim, Forum
    02.12.2022 | Dresden, Groovestation


    Bereits gekaufte Tickets behalten natürlich ihre Gültigkeit. Und wer noch keine Tickets hat, der findet mit einem Klick auf den Button den Link ins Glück!

    Wir freuen uns schon jetzt, zusammen mit euch im Winter 2022 wunderbare Konzerte zu erleben und können es kaum abwarten.

    Checkt Trille doch bis dahin einfach auf Instagram oder Facebook ab.

    Und wer sich ganz vorbildlich textlich vorbereiten möchte, verbringt ab sofort viel Zeit damit, sich das hier anzuhören:

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    Fotocredit: Lea Bräuer

  • Über Sehnsucht und Rastlosigkeit: JEREMIAS und ihr Debütalbum „Golden Hour“

    Über Sehnsucht und Rastlosigkeit: JEREMIAS und ihr Debütalbum „Golden Hour“

    Kaum eine Band ist in letzter Zeit so schnell so weit aufgestiegen wie JEREMIAS. Ständig ausverkaufte Shows, massenweise Fans, Fernsehauftritte, ihr Name ist überall zu hören – und nun auch ihr Debütalbum. Nach zwei EPs erschien am 28. Mai Golden Hour, das uns einen Einblick in die Lebensphilosophie und die Rastlosigkeit des Lifestyles der Band bietet. Durch die gesamte Platte zieht sich vor allem das Gefühl des „nie ankommen„, das sie sowohl textlich, als auch musikalisch so dynamisch macht. Mit ihrem ersten Album beweist die Band, dass sie sich jetzt schon weiter entwickelt hat, aber gerade erst am Anfang ihrer großen Reise ist.

    Immer Unterwegssein gemischt mit Liebe und Herzschmerz, das macht golden hour aus. Die vier Jungs aus Hannover erspielen sich damit einen großen Haufen neuer aufmerksamer Hörer:innen und Fans, für die das Album garantiert den Soundtrack ihres Sommers bilden wird. Vor allem spürt man durch alle Tracks hindurch die Leidenschaft von Oliver, Ben, Jonas und Jeremias, die hinter diesem Werk steckt. Doch nicht nur die Tracks beweisen das, sondern auch das Auge bekommt ein detailverliebtes stimmiges Ganzes rund um Design, Musikvideos, Fotos.

    Mit dem Instrumental-Intro xx beginnt das Album und steigert schon die Neugier und Erwartung seiner Zuhörer:innen. Übergehend in den zweiten Track sorry wird man direkt mitten rein geworfen. Kummer, die Einsicht der eigenen Fehler, eine Entschuldigung an eine geliebte Person. Man bekommt Ehrlichkeit und eine große Portion tiefster Emotionen direkt durch seine Kopfhörer geliefert. Alles im typischen warmen JEREMIAS-Sound, der selbst einen inhaltlich traurigen Song mit ganz easy zu tanzbarem Indie-Pop mit Disco-Feeling werden lässt.

    Nach dem emotionalen Einstieg folgt mit nie ankommen einer der Songs, der die Platte meiner Meinung nach wirklich ausmacht. „Ich bin so aufgeregt, ich bin auf dem Weg“ – der Song verkörpert die Rastlosigkeit, die die Band seit ihrem Erfolg erlebt, die Sehnsucht nach immer mehr und ihre Passion für das, was sie tun. Gewohnt funky und mit krass gutem Instrumental zwischendrin ist der Song absolut kompakt abgerundet und lässt verstehen wieso die Musik von JEREMIAS so gefeiert wird. Denn es ist genau dieser einzigartige Sound und dieses vermittelte Lebensgefühl, das mitreißt und nicht mehr loslässt. Genau passend zu dem Vibe des Songs gibt es ein sommerliches Musikvideo, das die Jungs im Urlaub zeigt.


    „Und wenn wir ankommen, dann seh ich das nicht ein,
    ich will nie aufhören, immer wach zu sein“


    Als nächstes folgt mit hdl ein poppiger Song, der sich perfekt zum mitsingen und für Live-Shows eignet. Zwar ist sich wahrscheinlich jeder einig, dass dies nicht der inhaltsreichste Song ist, jedoch sieht man da vor dem inneren Auge schon die Crowd, wie sie „Hab dich lieb und Langweile“ ruft. Genau dieses Potential und die Leichtigkeit des Songs scheinen auch bei den Fans rüberzukommen, denn hdl raste auf Platz 2 der meistgehörtesten JEREMIAS-Songs auf Spotify. Mit momentan fast 4 Millionen Streams steht dieser hinter dem unschlagbarem JEREMIAS-Hit schon okay mit seinen über 5 Millionen Streams. Solche Zahlen sind einfach dahingesagt, sind aber alles andere als gewöhnlich für eine neue deutsche Band, bevor sie überhaupt ihr Debütalbum veröffentlichte. Mit hdl traten JEREMIAS kürzlich in der Late Night Berlin Show auf Pro7 auf, was den Erfolg des Songs sicherlich noch mehr förderte.

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    Mit dem 5. Track, den ich mags bildet, wird es wieder nachdenklicher. Ja, ich mag es auch, wenn „alles laut und Disco ist„. Auch hier schleicht sich wieder das Thema der schlaflosen Nächte und des Unterwegs sein rein und lässt mich vermissen, wie mein Leben vor Coroni-Zeiten war. Aua. Naja, kein Grund zum Trauern, denn ich mags läuft frei nach dem Motto, dass im Moment leben wichtiger ist. Obwohl nach der ersten Strophe ein Drop angeteasert wird, wird man aber erwartungsvoll weiter hingehalten. Keine Sorge, der ersehnte funky Drop, für den man JEREMIAS-Songs so liebt, wartet bis zum Schluss und lädt zum tanzen ein.

    Darauf folgt mio, ein langsamerer tiefgründiger Song, der nicht nur die positiven Seiten ihres jetzigen Lifestyles zeigt. Er sprüht vor Melancholie und erklärt, dass JEREMIAS trotzdem Angst haben, in Vergessenheit zu geraten. „Mama, ich will nur Legende sein„, eine Bekenntnis zu einem Lebensmotto, das sie vermutlich noch sehr weit bringen wird. Untermalt wird der Track von entspannten Synthies, 80er Vibes und einem geschmackvollen schwarz-weiß Video bei Nacht. Vor allem zeigt der Song, dass JEREMIAS nicht nur für eine kurze Zeit hier sind, sondern noch Großes vorhaben. Wir sind gespannt.

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    Endlich, Paris

    Schon die ersten Sekunden des Songs hypen als Hörer:in so sehr, dass man nur Glück verspürt. Für mich ist es keine schwere Entscheidung zu sagen, dass paris der Star des Albums ist. Der Track vereint alles, was man an JEREMIAS liebt: funky Melodie, bei der es unmöglich ist, nicht zu tanzen und eingehender Text, bei dem es unmöglich ist, nicht mitzusingen. Schon bei Live-Shows war ich immer hin und weg von paris, der immer als unveröffentlichter Song gespielt wurde. Schon da war ich mir sicher, dass er mein Lieblingssong der Band werden wird. Und ich hatte recht! Trotz einmaligen Sommer-Vibes fließt auch hier wieder die gelungene Mischung aus Liebe und Leiden mit ein, das gelingt der Band einfach am Besten. Es ist schwer in Worte zu fassen, wie nice es sich angefühlt hat, paris das erste Mal als veröffentlichte Single gehört zu haben. Euphorie, positive Erinnerungen, Begeisterung, alles mit dabei.

    Nach dem krassen Aufschwung in paris wird man mit 2 wieder etwas runtergeholt. Instrumental, kein Gesang, erinnert an Parcels, klingt live immer nice. Was will man mehr? Ich bin, ehrlich gesagt, oft zu ungeduldig, um mir rein instrumentelle Songs mitten in Alben öfters anzuhören. Bei 2 komm ich aber gar nicht auf die Idee, meinen Finger Richtung Skip-Button zu bewegen, sondern genieße es. Alles richtig gemacht.

    Nach dem man 2 hoffentlich nicht geskipped hat, kommt man zu einfach. Der Song klingt gar nicht so einfach, wie der Titel und legt offen die musikalische Weiterentwicklung der Band dar. Beim ersten Hören war das der Song, den ich am meisten als unerwartet und untypisch empfand. Wo bei den anderen Songs trotz Melancholie noch tanzbare Leichtigkeit mit geht, ist dieser hier zutiefst emotional und bewegend. Vor allem durch die heranlaufende Steigerung im Song, fühlt er sich groß und bedeutend an. Textlich zeigt sich Jeremias sehr nah und reflektierend über sich und sein Leben. Gerade dadurch wirkt der Song am ehrlichsten und tiefsten und bietet für mich einen Kontrast zu den anderen, obwohl er das Gesamtwerk komplett macht.

    Schon geht es weiter mit dem Titeltrack des Albums. Die Melodie in den ersten Sekunden ist schon unglaublich eingehend. Und golden hour ist so sonnig, wie man sich ihn vorstellt und bringt trotzdem eine Hand voll Melancholie in den Strophen mit. Jeremias zeigt wieder einmal, dass ihm nachdenkliche Texte zu schreiben mehr als nur gut steht. Auch hier ist das Ganze wieder geschmackvoll mit sommerlicher Leichtigkeit kombiniert. Letztendlich ist er der entspannende Sommer-Hit, den wir alles für 2021 gebraucht haben.

    Geschlossen wird das Album mit weniger, das quasi die Spitze des „Ich will mehr“-Gefühls bildet. Getrieben von der Sehnsucht besingt Jeremias, dass er immer von mehr träumt, als das, was er gerade hat. Er beschreibt dieses Gefühl dabei als „Platzangst“, was sich schon durch das ganze Album zieht und zum Schluss konkretisiert wird. Dabei klingt der Song nicht nach Rastlosigkeit, sondern relaxed und eignet sich perfekt zum mitwippen. Zwar sehnt sich Jeremias danach fortzugehen und nie anzuhalten, so sind die aller letzten Worte des Albums „Baby, komm doch bitte mit„. Damit wird mir abschließend nochmal deutlich bewusst, wie sehr die Mischung aus Aufbruchsstimmung und der sensiblen Seite von Jeremias ihre Songs ausmacht.

    Durch golden hour zieht sich von vorne bis hinten ein thematisches Konzept und ein Gedankenstrang. Dadurch erhält man einen persönlichen Einblick in die Gedanken von Sänger Jeremias und seine Sicht auf das Leben. Obwohl alles dadurch zur stimmigen Einheit wird, klingen alle Songs sehr unterschiedlich. Seien wir ehrlich, das ist bei Indie-Alben nicht immer so. Aber von allen Dingen macht golden hour am meisten einfach Spaß. Es ist ein Album voller Leichtigkeit, voller Gedanken, voller Sonne, aber auch voller Melancholie und passt sich demnach jeder Gefühlsstimmung an. Trotz dessen, dass das Album so fertig, leidenschaftlich und weiterentwickelt klingt, bin ich mir sicher, JEREMIAS sind noch am Anfang. Sie sind plötzlich in die Indie-Szene hinzugekommen und haben sie blitz schnell zu ihrer erobert. Und ich glaube, ich mags.

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    Foto Credit: Lucio Vignolo

  • untoldency proudly presents: Kicker Dibs „Vagabund“ Tour 2022 *VERSCHOBEN & NEUE TERMINE*

    Leute, alles wird gut. Also wirklich. Es sind wieder Konzerte in Aussicht. Ihr wisst schon – diese Veranstaltungen, bei denen ihr mit euren Freund:innen zu eurer liebsten Musik gesungen und getanzt habt. Im Interview von vor ein paar Tagen hat Jule ja schon angekündigt, dass es bald richtig gute News gibt. Und was wir versprechen, das halten wir auch, na klar. Deshalb verkünden wir heute feierlich: Kicker Dibs gehen auf „Vagabund“ Tour 2022 und wir dürfen euch diese mit der allergrößten Vorfreude präsentieren. Nachfolgend erfahrt ihr alles, was ihr rund um die Tour wissen müsst!

    Was früher sowas wie „normal“ war, war zuletzt undenkbar und rückt langsam wieder in die Spalte „machbar“: Auf Tour gehen, nachdem man ein Album veröffentlicht hat. Wenns danach geht, haben die Kicker Dibs alles richtig gemacht. Auch, wenn wir auf ihr Debütalbum „Vagabund“ ziemlich lange warten mussten. Uns und euch erwarten wunderbare Konzertabende, an denen es mal ruhiger sein wird, aber vor allen Dingen wird es eins: rockig. Und wer die Jungs schon etwas kennt, der weiß, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommen wird. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommt ihr zusätzlich in dem heute erschienenen Musikvideo zur gleichnamigen Single „Vagabund“, das ihr euch hier anschauen könnt:

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    Ganz schön energiegeladen, oder? Deshalb wollen wir euch gar nicht weiter zappeln lassen und verraten euch nachfolgend, wann ihr wo sein solltet, um euch die volle Dosis Kicker Dibs zu geben:


    20.03.2022 | Berlin – Kantine am Berghain
    03.06.2022 | Köln – Stereo Wonderland
    04.06.2022 | Düsseldorf – The Tube
    05.06.2022 | Worpswede – Open Air
    11.06.2022 | Göttingen – Nörgelbuff
    01.07.2022 | Braunschweig – B58
    06.08.2022 | Erlangen – E-Werk Open Air
    25.08.2022 | Hannover – Bei Chez Heinz
    07.11.2022 | Dresden – Groovestation
    08.11.2022 | Wien (AT) – Chelsea
    09.11.2022 | München – Substanz
    11.11.2022 | Jena – Rosenkeller
    12.11.2022 | Leipzig – Neues Schauspiel
    15.04.2023 | Essen – Weststadthalle


    Sind das nicht wunderbare Aussichten auf die kommende Zeit? Ja? Finden wir auch. Wir freuen uns auf euch, also erscheint zahlreich! 💚

    Hier findet ihr die Kicker Dibs auf Instagram und Facebook.

    Und bis zum Start der Tour sind ja noch ein paar Tage Zeit, um alle Songs ihres Debütalbums „Vagabund“ auswendig zu lernen, also let’s go:


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    Fotocredit: Tobias Schult