Kategorie: untold premieres

  • Exklusive Videopremiere: Krakus und „henker“

    Exklusive Videopremiere: Krakus und „henker“

    Wir treffen uns hier für eine exklusive Videopremiere in einem ungewöhnlich düsteren Gewand. Es geht um Zombies und um Leichen, um Särge und um den naja, Henker. Krakus ist schon vor ein paar Jahren in unsere Playlisten gestolpert, zuletzt in Zusammenarbeit mit Tom Taschenmesser und ihrer gemeinsamen EP normal dass du angst hast (hier von Lara rezensiert). Seither sind wir seiner unverfälschten Art verfallen, dieser sanften Stimme und den manchmal doch leicht morbiden Texten. „henker“ kam als Single-Vorbote bereits 2023 raus, und darf sich seit Mitte Februar dieses Jahrs in bester Gesellschaft anderer wahnsinnig guter Songs auf Krakus‘ Debütabum erinnerung verwischt wiederfinden. Und jetzt bekommt es auch endlich das verdiente Musikvideo – viel Spaß!


    „Ich bell.“

    Schuld, Hierarchie, Gleichgültigkeit. Verstimmte Synthies, jazzige Gitarren, tranceartiger Sound. Das sind die Hauptkomponenten des Songs henker. Spielt man ihn an, macht all das von der ersten Sekunde an Sinn. Das erste Geräusch könnte straight aus der Soundkulisse eines Horrorfilms kommen, so sehr huscht mir die Gänsehaut über den Körper. Wenn man henker an nur an einem einzigen Sound festmachen müsste, es wäre dieser.

    Nach diesem kleinen Gruseleffekt am Anfang steigt Krakus in das ein, was er am besten kann: assoziative Texte schreiben. Es springen einfach andere Synapsen an, wenn man Dinge hört wie „an deinen Zorn verformten Beinen“. Man hört es nicht nur, sondern sieht auch direkt vorm eigenen Auge entfalten. henker beschreibt auf eine sehr wirre und morbide Art wie es sich anfühlt zu leben, während alles um einen herum in sich zusammenfällt und stirbt. Wie sich die Gefühle, die man im Leben mitträgt, verbildlichen. Wie Verzweiflung in Wut in Verzweiflung umschwenkt und wie alleine und schuldig man sich dabei fühlen kann. Das Musikvideo liefert das passende Setting zu genau dieser Stimmung. In schwarz-weiß gehalten dreht sich Krakus mit Zigarette in der Hand vor dunklen Industriegebäuden im Kreis und fühlt sich allein.

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    Erinnerung verwischt

    Wer nach diesem uplifting Song Lust auf den Rest des Albums hat, sollte nicht lange zögern und in den Rest von erinnerung verwischt reinhören. Von nur mit dir, zu fenster und an diesen sommertage: die Liebe, die darin steckt, ist genauso präsent wie die Depressivität, und auf eine Art macht es das zu einem perfekten Album. Vielleicht stürzt es euch in eine Krise, vielleicht holt es euch aus einer heraus – ihr werdet es herausfinden. Empfehlen können wir es von Herzen allemal.

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    Fotocredit: Elena Landschützer

    Videocredit: Niklas Bomba

  • Exklusive Videopremiere: Black Chai Stevia und „Callen“

    Exklusive Videopremiere: Black Chai Stevia und „Callen“

    Today’s Spotlight scheint auf Black Chai Stevia! Die Berliner Band veröffentlicht heute ihr erstes Musikvideo seit ihrem Comeback. Neues Wiedererkennungsmerkmal seit der Reunion: die stampfende four-on-the-floor-Kick, die jeden noch so umrhythmischen Körper zum Bewegen bringt.

    Die drei Jungs sind vor einigen Jahren mit ihrem Hit „Hoodie“ viral gegangen und haben die Hip Hop Welt mit ihrem besonderen Sound aufgewühlt. Nach einer Schaffenspause und neuen Projekten als BLVTH und Pabst bekommen wir endlich wieder neue Musik. Nach „Nachts um 4“ und „Seifenblasen aus Beton“ ist „Callen“ bereits die dritte Single der letzten Wochen. Vom Popsong mit Radiopotenzial über einen verzerrten Brutalismus 3000 type Beat hin zu einem mit Hyperpop angehauchten Hitsong, Black Chai Stevia beweisen eindrücklich ihre Vielseitigkeit.

    Dieses Mal wird der Song noch durch Visuals begleitet und wir sind mehr als hyped!

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    Black Chai Stevia, Pressefoto, Gaderobe, Musikvideo, Single, Premiere

    Was macht ihr, wenn ihr alleine im Büro seid, weil alle anderen im Home Office sind? Richtig! Die Fußnägel lackieren, mit der Tischhydraulik spielen, tanzen und … der Ex schreiben! Black Chai Stevia thematisieren in ihrer neuen Single die Zeit nach der Trennung, wenn man sich langsam eingesteht, dass das Single-Leben die neue Realität ist, aber man ab und zu noch an die Ex oder den Ex denken muss. Wenn dann noch das Büro leer ist und die Arbeit schon seit Stunden nicht mehr bockt, fliegt die Nachricht an den Ex-Partner, die man später bereut, schneller raus, als man denkt. Dass die kurz aufflammende Euphorie dann nicht erwidert wird, ist selbsterklärend. Die drei Musiker füllen die Leere im Herzen und im Büro dennoch mit kreativen Ablenkungen, gekonnten Tanzmoves und einem Hitsong! Das Schönste daran: Den Refrain können wir alle nach zwei Mal blinzeln mitsingen.

    Ah, Ah Ah Ah Ah!

    Streamt die neue Single und checkt das aufstrebende Trio auf allen sozialen Channels wie Instagram oder TikTok! Wer genau hinschaut, könnte vermuten, da kommt vielleicht bald eine EP!

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  • Exklusive Videopremiere: GAST und “du fängst an zu weinen, aber ich weck dich nicht auf”

    Exklusive Videopremiere: GAST und “du fängst an zu weinen, aber ich weck dich nicht auf”

    Wer sich hin und wieder im Sog des Wave-Sounds verliert, wird von dem aufstrebenden Duo GAST schon vieles gehört haben. Nach ihrer mehr indie-poppigen letzten Single “rapsfeldgelb” begeben sie sich bei ihrem aktuellen Release in Richtung technoiden Darkwave, wobei wir den individuellen GAST-Sound vertraut vertieft wahrnehmen.


    „jede Nacht, wenn du schon schläfst, schau ich nach ob du noch lebst“

    Sich für sich selbst entscheiden. Den Savior Complex aus Selbstschutz loslassen und die andere Person nicht aus dem Schlaf retten, auch wenn diese angsterfüllt weint. Schmerz und Aufopferung haben eine Grenze. Diese wird erreicht, wenn eine der beiden “kaputten” Personen versucht, den Schmerz des anderen auf sich zu nehmen und daran zerbricht. 


    zwischen Traum und Realität

    Das Musikvideo zum Song wurde von GAST zusammen mit Aaron Chaudhry konzipiert und visualisiert. Machtlos findet sich die Hauptfigur in einem kargen Raum wieder, in dem sie nur in sich selbst fliehen kann. Als Zuschauer:in befinden wir uns mit in der verwirrten Perspektive der Person. Zwischen Realität und Traum gefangen, versuchen wir beim Zusehen herauszufinden, was real und was Wahn ist. Ein Röhrenbildschirm stellt den einzigen Zugang aus dem Raum zur Realität dar.

    Schaffen wir es dem Zustand der Machtlosigkeit und Angst zu entfliehen? Höchste Zeit es hier im Video herauszufinden:

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    “du fängst an zu weinen, aber ich weck dich nicht auf”

    ist wider des ersten Eindrucks eine Hoffnungsbotschaft. Es geht nicht um Versagen, sondern um Fortschritt. Wir finden zwar Linderung und Trost in der Tatsache, dass wir nicht allein mit unseren Ängsten sind, dass jemand unsere Angst teilt. Aber ist das jetzt „Liebe oder Angst“? Können wir so heilen? Das Lyrische-Ich realisiert in der eigenen Hilflosigkeit, dass es sich selbst helfen muss.


    „Du hast mich so gern und ich hasse mich auch“

    Das schwere Thema ist mit düsterer Gitarre, betäubenden Techno-Elementen und verzweifelten Synth-Melodien unterlegt. Eine erlösende Verzweiflung, durch die auch die Hoffnung musikalisch hindurch scheint.


    „kaputt gehen“ EP im Spätsommer

    “du fängst an zu weinen, aber ich weck dich nicht auf” ist die letzte Auskopplung und kündigt final die neue EP “kaputt gehen” an, die im Spätsommer erscheinen wird. Wir freuen uns auf den neuen musikalischen Meilenstein von GAST und natürlich wie immer: we keep you updated!

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    Fotocredits: Aaron Chaudhry

  • Exklusive Videopremiere: NYLE und „THE ORBIT LIVE SESSION“

    Wir haben heute eine ganz besonders schöne Videopremiere für euch: Newcomerin NYLE hat Anfang des Jahres viele verschiedene Künstler*innen im Kesselsaal des Hamburger Planetariums versammelt und mit ihnen das Aufeinandertreffen von Musik und Lyrik in der Weitläufigkeit eines Raumes eingefangen. Dabei entstanden ist die „THE ORBIT LIVE SESSION“, die ihr euch jetzt exklusiv bei untoldency anschauen könnt.


    Hallo an alle, die nach einem stressigen Tag zur Ruhe kommen und sich für ein paar Minuten mit zauberhaften Klängen in eine andere Welt verkriechen möchten. NYLE öffnet gleich ihre musikalische Tür und lädt euch ein, mit ihr zu schweben. Die Sängerin, Pianistin und Songwriterin Elin Bell, wie NYLE bürgerlich heißt, hat im Herbst 2020 inmitten des globalen Stillstandes ihre Debüt-EP Where To Hide veröffentlicht, auf der sie organische Klänge mit elektronischen Elementen vermischt und ihren Hörer*innen genau damit einen place to hide schenkt. Mit der 2022 erschienenen EP Made Up Memories hat sie dann an genau diese Stimmung angeknüpft. Die Hamburgerin schafft es, mit ihren Songs ab der ersten Sekunde grazil und anmutig die undenkbarsten Atmosphären zu schaffen – und für diese dann auch noch die perfekten Worte zu finden. Ich habe mich in den letzten Tagen sehr intensiv mit ihrer Musik beschäftigt und bin zu dem Schluss gekommen, dass meine kleine Welt ein ganzes Stück schöner geworden ist, weil ich mit NYLE einen neuen Soundtrack dafür gefunden habe.

    Dass die Soundwelt, die sie sich im Laufe der Jahre erschaffen hat, nahezu danach schreit, live performt zu werden, ist eine Selbstverständlichkeit, sobald man einmal von ihr in den Bann gezogen wurde. Glücklicherweise hat sie sich Anfang 2023 mit den Musiker*innen Arne Vogeler, Björn Kröger, Hans-Christian Stephan, Dorothee Möller, Melanie Demissie, Ben Galliers und Timon Schempp im Kesselsaal des Hamburger Planetariums versammelt und die „THE ORBIT LIVE SESSION“ aufgezeichnet, die ihr euch hier und jetzt exklusiv anschauen dürft/könnt/müsst:


    „THE ORBIT LIVE SESSION
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    Mit dieser Session macht NYLE erlebbar, was in unser schnelllebigen Welt immer mal wieder in Vergessenheit gerät: Die Wirkung von Musik in einem Raum, wenn sie auf Lyrik trifft und sich mit ihr zu einer Emotion entwickelt. In ihrem Orbit trifft Gitarre auf Bass und Flügelhorn, sphärischer Chorgesang auf samtige Klavierklänge und brachiale Drums auf ihre engelsgleiche Stimme. Während der vier performten Songs schauen wir NYLE über die Schulter, in die Augen und vor allen Dingen in ihr Herz. Die Bilder, die Videografin Marie Krahl während der Performances eingefangen hat, sind wirklich eindrucksvoll. Sie hat perfekt für die Ewigkeit festgehalten, wie die Instrumente und Stimmen die hohen, kahlen Betonsäulen ausfüllen und darin ihre eigenen kleinen Galaxien bilden.

    Ich hoffe, dass euch die „THE ORBIT LIVE SESSION“ genauso abholt, wie sie mich in ein anderes Universum katapultiert hat. Und wer jetzt nicht genug von NYLE bekommen kann und nach dem 42. Mal Videoanschauen noch mehr Songs von ihr hören möchte, bitte sehr:

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    Fotocredit/Video Still: Marie Krahl

  • Exklusive Videopremiere: The xUrbs und „Running Home“

    Du hast Feierabend und brauchst einen passenden Song, während du ungeduldig nach Hause hastest. Kein Problem, denn dein Lied der Woche heißt „Running Home“. The xUrbs veröffentlichen das Musikvideo zu ihrem zweiten Song der am 03.03.23 erscheinenden EP „Stranded“ und strahlen mit ihrer neuen Single Euphorie und Sehnsucht aus.

    Die drei Berliner Jungs wirbeln mit eingängigen Indie Pop durch die Bühnen und Proberäume der Stadt und bereiten sich aktuell auf zahlreiche Live-Konzerte im Sommer vor. Sie lieben es, sich in ausgetüftelte musikalische Live-Arrangements einzutüfteln und überraschen immer wieder mit gefühlvollen musikalischen Momenten. Die mehrstimmige Gesangseinlagen, ekstatischen Gitarrensolos und tanzbaren Drum-Grooves sind zweifelsohne ein Genuss für alle Musikliebhaber*innen.

    Neben Promo & Proben schaffen The xUrbs es dennoch uns mit einem Musikvideo zu versorgen, das unsere Ungeduld auf die kommende EP vorerst ruhigstellt.

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    „Lola rennt“-mäßig laufen The xUrbs durch ihr neues Musikvideo auf der Suche nach einem emotionalen zu Hause. Die Band spricht in „Running Home“ ein Thema an, das uns alle ein Leben lang mal mehr, mal weniger umhertreibt. Auch wenn der Inhalt durchaus ernst ist, versprühen die Jungs in dem Musikvideo eine Lockerheit und Leichtigkeit, die uns daran erinnert, nicht zu verkrampft mit der Suche nach uns selbst und unserem Wohlfühlort umzugehen. Denn jeder wählt einen anderen Weg und jeder dieser Wege ist der Richtige! Wieso also nicht dabei ein bisschen Spaß haben?

    Am 02.03. spielen The xUrbs ein exklusives Release-Konzert zur EP „Stranded“ im Privatclub in Berlin. Unterstützt die Jungs, indem ihr euch ein Ticket kauft, ihre Instagram Seite checkt und fleißig streamt, streamt, streamt! Ihr wisst, Musiker*innenherzen schmeichelt man am Besten, indem man ihre Musik hört 🙂

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  • Exklusive Videpremiere: Figure Beach und „Everything I Built“

    Exklusive Videpremiere: Figure Beach und „Everything I Built“

    Gitarren-Indie vom feinsten – das gibt es mit Figure Beach. Damals noch zu dritt, durften wir die Band aus Nürnberg Anfang des Jahres schon zu ihrer ersten EP „No Drama“ interviewen (Hier gehts zum Interview). Figure Beach zeichnen sich durch einen retromodernen Sound und einprägenden Melodien aus. Heute beglücken die Jungs unsere herbstlich-melancholisch gestimmten Ohren mit ihrer neuen Single Everything I Built und halten mit dieser der Jahreszeit standhaft gegen. Umso schöner, dass wir erneut die Ehre haben, das Musikvideo zur passenden Single als exklusive Videopremiere bei uns vorstellen zu dürfen!

    Auch Everything I Built hat den typisch catchigen Figure Beach Sound. Der Song beginnt mit vertrauten, hallenden Gitarrenchords, den Drums und einer immer wieder einprägenden Bassline. Richtig los geht es dann und der zweiten Gitarre und einem euphorischen „whoo“. Everything I Built klingt, als wäre der Sommer noch nicht vorbei, als würde doch noch etwas die Sonne scheinen.

    I don’t know what it looks like, because I passed the twenty-five
    (…) But there’s a lot more, a lot more to enjoy

    Man ist nie zu Alt

    Auch textlich haben Figure Beach wieder einiges zu bieten. Denn die Moral von Everything I Built könnte sein, dass es nie zu spät ist, sich etwas aufzubauen. Man kennt wohl den Gedanken, dass man sich zu alt fühlt, um mit einer gewissen Sache anzufangen, das hätte einfach schon in jüngeren Jahren passieren müssen und jetzt lohne sich das nicht mehr. „Aber in der Regel ist das doch Quatsch“, sagen die vier Nürnberger. „Es ist nie zu spät für etwas, solange man am Leben ist und einigermaßen vital. Unser biologisches Alter ist nur eine Zahl, die einen doch viel zu oft von etwas abhält, was man tun möchte und auch sollte. Lernt ein Instrument, geht auf Reisen, baut ein Haus, findet eureSeelenverwandten!“

    Im Musikvideo zeigt sich auch ein neues Gesicht von Figure Beach. Dieses hört auf den Namen Stefan und ist Schlagzeuger der Band. Das Musikvideo verdeutlicht nochmal, dass man es sich im Leben oft schwieriger macht als man muss und dass manche Situation garnicht so verstrickt sind, wie man oft denkt. Die Storyline ist auf jeden Fall sehenswert und ich verspreche, das jede Person die das Video sieht mindestens einmal Laut lachen muss.

    Also, ich mach es kurz und knackig: hier findet ihr das Video! Schaut unbedingt rein, es lohnt sich.

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    Und wenn ihr jetzt noch mehr Lust auf Figure Beach bekommen habt, hab ich hier auch nochmal ihr Spotify verlinkt. Viel Spaß beim Hören!

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  • Exklusive Videopremiere: M. Byrd und „Flood“

    Exklusive Videopremiere: M. Byrd und „Flood“

    Träumerisch sanfte Indie-Rock Melodien, die sich nach einem warmen Herbstspaziergang anhören – Genau diese Gefühle von Wärme, Nostalgie und Sehnsucht schafft M. Byrd mit seinen Songs und das nicht nur durch die Musik. 

    Der Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist aus Hamburg veröffentlichte 2020 seine Debut-Single Mountain, die ihm seither den Status als vielversprechender Indie-Newcomer eingebracht hat. Letztes Jahr veröffentlichte M. Byrd dann seine erste EP Orion, die mit drei weiteren Tracks den sanften Indie-Rock Sound weiterführt. Vor allem die Texte sind malerisch und verträumt.


    „When I wake up in the night, And my mind is still cascading,
    In your eyes I try to find, How to make it through these changes”

    Vor zwei Wochen veröffentlichte M. Byrd nun seinen neuen Song Flood, der im Gegensatz zu seinen vorherigen Releases ein wenig dynamischer klingt. Die träumerische Atmosphäre bleibt trotz des treibenden Charakters des Songs bestehen und verleiht dem Sound von M. Byrd einen Wiedererkennungswert. Flood handelt von Dingen, mit denen wir alle irgendwann mal in unserem Leben konfrontiert werden: Liebe, Distanz, Verwirklichung und dem Loslassen. Musikalisch spiegelt Flood mit seinem konstanten und forttreibenden Sound die Turbulenzen im Leben ziemlich gut wieder – wie ein Wasserfall eben. Er klingt nach Freiheit und Leichtigkeit.

    Das offizielle Musikvideo zum Song zeigt Aufnahmen von M. Byrd inklusive Band auf Tournee. Abwechselnd bekommt man Einblicke von der Band auf der Bühne, unterwegs im Tourbus oder wie sie bei einem Tourstop Paris erkunden – mal in schwarzweiß, mal in Farbe. Als Zuschauer*in hat man das Gefühl Teil dieser Reise zu sein, sodass sich der Song ziemlich gut als Soundtrack für ein Roadmovie eignet. 


    Flood“ Acoustic-Session live in Paris
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    „Tonight, we’ll try to split the ocean“


    Heute veröffentlicht M. Byrd eine ganz besondere Version des Songs: eine Acoustic-Session. Aufgenommen wurde das Video in Paris, während M. Byrd dort ein ausverkauftes Konzert gespielt hat. Gemeinsam mit seiner Gitarristin und seinem Bassisten, die ihn lediglich mit Gesang begleiten, sitzt der Sänger mit seiner Akustik-Gitarre unter einem Steinpavillon in Paris. Auch in diesem Video gibt es abwechselnd Sequenzen in schwarzweiß und in Farbe. Das Schöne an einer Akustik-Version? Alles ist so roh und ehrlich. Aus dem dynamischen Song wird eine sanfte Version, die genauso träumerisch klingt und die Bedeutung des Songs auf eine andere Ebene bringt. Die visuelle Ästhetik der schwarzweiß Sequenzen vermittelt umso stärker ein Gefühl von Sehnsucht und Nostalgie.

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    Fotocredit: Joseph Strauch

  • Exklusive Videopremiere: Traumatin und „Nur zu weit“

    Exklusive Videopremiere: Traumatin und „Nur zu weit“

    Hallo Alle, die genau wie wir der Neuen Neuen Deutschen Welle verfallen sind. Zu unseren Gunsten tauchen immer mehr Künstler:innen in dieser Bubble auf und beglücken uns mit Melancholie, übermäßigem Reverb und den schönsten Synths überhaupt. Dass wir bei untoldency große Fans von dem Ganzen sind, ist ja spätestens, seit dem wir dem Genre eine eigene Playlist (hier) gewidmet haben, nicht mehr zu leugnen.

    In genau dieser Blase finden wir auch Traumatin, welcher nun seit einigen Monaten mein persönlicher Geheimtipp ist, wieder. Vor knapp einem Jahr hat er mit Genug und Ich verdien dich nicht seine ersten Singles auf Spotify veröffentlicht. Zweitere ist mit über 20.000 Streams übrigens auch die bisher meistgehörte. If u ask me, Tendenz ganz safe steigend. 

    Da alle guten Dinge drei sind, kann ich meinen Favoriten auf keinen Fall unerwähnt lassen. Dieser trägt den Namen schließ bitte ab wenn ich geh und ist mindestens genauso vollgepackt mit Gefühlen, Melancholie und einer eindeutig herauszuhörenden großen Menge Schmerz.

    Alle besseren Dinge sind vier

    Kommen wir aber mal zum Anlass dieses Artikels. Das sehnsüchtige Warten auf weitere Lieder hat nämlich ein Ende! Passend zum Herbst gibt es jetzt einen weiteren Song, zu welchem man perfekt Nachts, alleine in der Kälte, im Regen stehend auf den Bus warten kann. Mit Nur zu weit veröffentlicht Traumatin (welcher übrigens nicht Martin heißt, just FYI) seinen vierten Track. Und -aufgepasst- auch sein erstes Musikvideo. Jenes dürfen wir euch hier heute präsentieren!

    Dunkle Nacht, helle Lichter, schnelle Cuts und Zigaretten
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    Im Video von Nur zu weit zieht die Protagonistin ohne erkennbares Ziel durch die Berliner Nacht. Dabei kommen vor allem die Lichter der dunklen Stadt besonders zur Geltung. Passend zum 80’s Wave Sound wird das Video natürlich in analoger Optik gehalten. Es wird von vielen dramatischen Cuts, Effekten und vereinzelten in Handschrift animierten Textzeilen geschmückt und unterstreicht damit bestens sowohl den Klang als auch die Lyrik.

    Erst wenn die Flut mich dann verschluckt
    Merkst du, dass ich gar nicht schwimmen kann

    Damit hab ich meiner Begeisterung genug Raum gegeben, hört und schaut euch Nur zu weit von Traumatin am allerbesten selbst an. I promise, ich hab nicht zu viel versprochen. Und da ich weiß, dass man nachdem man das Video gesehen hat, man nicht mehr genug bekommt, kannst du hier gleich auch die anderen Songs hören.

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  • Exklusive Videopremiere: Paul Gerlinger und „Von vorne anfangen“

    Freitag ist neben den restlichen Tagen der Woche der beste Tag zum Feiern? Richtig, sehen wir auch so. Also lasst uns doch einfach eine Premiere feiern: Paul Gerlinger hat heute seine neue Single „Von vorne anfangen“ veröffentlicht. Und der Song kommt nicht alleine, sondern hat auch noch ein feines Musikvideo im Gepäck, das ihr euch hier exklusiv reinfahren könnt. Alle Infos zum Song und Video lest ihr hier.


    Fast ein Jahr ist es jetzt her, dass ich Paul Gerlinger online zum Interview für die Acoustics Concerts 2021 getroffen habe. Damals hatte er gerade seine Gut Allein-EP veröffentlicht, für die ich an dieser Stelle nochmal eine absolute Hörempfehlung aussprechen möchte. Mit „Von vorne anfangen“ ist nun seine dritte Single in diesem Jahr erschienen und ich muss sagen: Ich bin in vielerlei Hinsicht wirklich Fan seiner Musik. Dass der Mannheimer ein absolutes Texttalent ist, dürfte inzwischen jeder halbwegs Singer-Songwriter-affinen Person aufgefallen sein, die auch nur für ein paar Sekunden mal in seine Diskografie reingehört hat. Paul Gerlinger ist für mich das personifizierte „auf dem Teppich bleiben“. Einfach ein Typ, der Musik machen will, auch wenn das Shirt nicht mehr frisch gebügelt aussieht und die Haare machen, was sie wollen. Sollen sie doch. Ich finde das sehr angenehm, so ganz ohne komisches Gehabe und seltsame Attitüden.


    „Deine Zukunft ist aussichtslos, dein Horizont klein,
    ein Leben im Hintergrund – vergeudete Zeit!
    Glaub mir, das Ende ist nah, du hast keine andere Wahl“


    Die ersten Sekunden von „Von vorne anfangen“ überraschen mich, weil sie mich irgendwie in eine Alicia Keys-Nummer schubsen. Habe ich so jetzt halt auch nicht erwartet. Aber als Paul Gerlinger anfängt zu singen ist da genau das, was ich will. Diese raue Stimme, die nach zwei Packungen Zigaretten und ein Glas zu viel am Vorabend klingt. Das schiebt mich. Der Songtitel lässt es schon erahnen: In „Von vorne anfangen“ geht es darum, alles über den Haufen zu werfen und einfach nochmal neu zu starten. Weil du halt nicht vorankommen wirst, wenn du dich nur im Kreis drehst.

    Und mit dieser unfassbar guten Metapher (die ich mir ehrlich gesagt aus den Lyrics gezockt habe, danke Paul) fürs Musikvideo, bitte ich euch jetzt, eben dieses hier anzuschauen:

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    Wer bis eben noch dachte „was für Metapher?“ wird es jetzt verstanden haben. Das Video zeigt Paul Gerlinger beim Autoscooter fahren. Er kommt nicht voran, weil er sich im Kreis dreht. Ist das diese Metaebene, von der immer alle sprechen? Ich gebe zu, es ist kein Actionfilm, ja. Aber ich finde die Aussagekraft der Bildsprache dem Song absolut würdig. Und auch hier zeigt sich wieder genau das, was ich an Paul Gerlinger so gerne mag: Es ist alles gemütlich, ich habe genug Zeit, um Text und Bild auf mich wirken zu lassen. Es ist so… normal. Und das meine ich im absolut positivsten Sinne. So wie andere Künstler*innen ihre ach so flippige Art in Songs und Videos präsentieren, so präsentiert er eben, dass Gemütlichkeit eine fucking Tugend ist. Gut, wenn man hin und wieder daran erinnert wird, auch mal durchzuatmen, oder?

    Wer jetzt Bock auf Jahrmarkt/Rummel/Kirmes (oder wie auch immer ihr es nennt) hat, schaut sich das Video am besten noch 3 bis 30 Mal an. Alle anderen können hier aber auch zu Spotify switchen, es sich mit einem Gläschen leckerem Irgendwas im Ohrensessel gemütlich machen und sich einfach von Paul Gerlinger tiefer in die Sitzfläche drücken lassen. Viel Spaß dabei!

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  • Exklusive Videopremiere: DAVEE DEE und „Zellophan“

    Liebe Leser*innen,
    heute feiern wir die Videopremiere von „Zellophan“ von DAVEE DEE! Der Leipziger Musiker serviert uns nach seiner im Juni erschienenen Single „Liebe Grüße“ schon die zweite Single samt Video dieses Jahr. Im Fokus steht seit 2020 auch seine Band, die nicht nur live für die Prise Abriss sorgt, sondern den Sound der neuen Songs ebenfalls maßgeblich beeinflusst. Ein Mix aus düsterem Alternative-Rock und Rap, die Texte zwischen melancholischen Gedankenspielen und Gänsehaut-Storylines.


    Viel mehr als Plastik

    Zellophan? Ist das nicht das Zeug, in dem die CDs eingepackt sind? Diese Folie, die man erst halb abgelutscht und dann — wenn überhaupt — nur mit den Zähnen aufbekommen hat? Pardon, aber nein. Denn Zellophan besteht nicht (wie ich immer dachte) aus Plastik, sondern wird aus nachwachsenden Rohstoffen (wie zum Beispiel Holz) hergestellt. Somit ist es sogar kompostierbar und wasserdampfdurchlässig! Klingt verrückt, ist aber für unser heutiges Vorhaben durchaus von Vorteil. Denn das, was DAVEE DEE in seine Zellophanfolie einwickelt, darf auf keinen Fall dem Erstickungstod zum Opfer fallen!

    DAVEE DEEs markante Stimme braucht eigentlich nicht viel mehr als eine Klavierbegleitung. Und genau so beginnt auch der Song. Die ersten Sekunden von „Zellophan“ wiegen mich in den richtigen Modus, bevor Drums und Bass sich auf gemeinsamen Zählzeiten schneiden und meinen Oberkörper im Takt zucken lassen. Dezente E-Gitarren sorgen für die sphärischen Flächen und das Schwelgen in eigenen Erinnerungen, die der Text bei mir hervorruft. Darin geht es um begrabene Träume, Erwartungsdruck und um den Moment, wenn du draußen im Kalten stehst, durchatmest und merkst: irgendwie ist hier etwas aus dem Ruder gelaufen — obwohl doch eigentlich alles nach Plan läuft.

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    Zum Fliegen aufs Dach

    Die eigenen Träume in Zellophan zu verpacken ist ja eigentlich keine schlechte Idee. Noch heute ist Zellophan ein beliebtes Material zum Verpacken verderblicher Waren. So werden die Träume zwar kurzfristig artgerecht konserviert, doch leider nagt wohl auch hier der Zahn der Zeit ein Loch in die Knisterfolie. Und dieser Traum, das aufgeschobene Vorhaben, wird irgendwann einfach unappetitlich. Dann fragt man sich ja, wäre es nicht besser gewesen, die Träume direkt zu verwerfen, bevor sie noch so endlos lange auf Halde liegen und langsam verrotten? Auch hier gibt der Song Antwort: es ist nicht immer nur ein „Fingerschnippen“, aber der Wille zur Veränderung lässt diese dünne Folie leicht einreißen.


    „Nichts geplant, einfach gemacht
    In Hausschuhen zum Fliegen aufs Dach
    Und kaum bist du wieder am Boden
    Fragst du dich „Wow, wie hab ich das bloß gemacht?“


    Musikalisch passend baut sich der Song immer breiter und größer vor uns auf. Die einzelnen Szenen des Videos werden immer wieder durch keine Trickfilm Animationen ausgeschmückt und visualisieren die gesungenen Zeilen. Das vermittelt zwischen den sonst doch sehr düsteren Kulissen einen lauwarmen Hauch von Geborgenheit. In einem endlos langen Tunnel und einer Waldlichtung bei Nacht sehen wir DAVEE DEE und seine Band performen, gekonnt durch gezielte Schnitte und sanfte Blenden in Szene gesetzt.

    Die anfänglich zarten Gitarrenklänge werden im Laufe des Songs immer härter und rhythmischer. Kurz vor Schluss noch mal ein kurzer Part zum Durchatmen, wahrscheinlich der Part, bei dem live die ganze Crowd in die Hocke geht und gespannt auf den Drop zum Ausrasten wartet. Und der hat sich dann definitiv gewaschen! Dicke Gitarrenwände und ein mächtiger Breakdown-Beat sorgen zum Abschied noch für saftigen Muskelkater im Nacken. Bei mir hats definitiv nicht nur an der Folie geknistert! Viel Spaß mit „Zellophan“!

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