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Julias Jahresrückblick: Vertraute Konstanten und eine handvoll Neues

Es ist wieder soweit – die Zeit der (musikalischen) Jahresrückblicke. Hier bekommt ihr eine Zusammenfassung meines Hörverhaltens aus dem Jahre 2023 – kurz & knackig. 

Am Ende jeden Jahres erstelle ich mir eine Playlist, die mein Jahr musikalisch widerspiegelt. Wie eine Art Tagebuch, auf das ich immer wieder zugreifen kann, nur halt mit Musik. Und wenn ich mal gefragt werde, mit wem ich 2019 so meine Zeit verbracht habe: zack, Playlist! Das hat die letzten Jahre ziemlich gut funktioniert und deshalb gab es auch in diesem Jahr eine. Naja, und dann gibt es natürlich noch eine zweite Playlist, aber nur mit Songs, die auch im besagten Jahr veröffentlicht wurden. Meine Top 2023 Alben bekommen hier selbstverständlich auch ihren wohlverdienten Platz, aber dazu später.


Vertraute Konstanten

Kommen wir nun zu meiner ersten Playlist. Ich versuche mich kurz zu halten, denn hier wiederholt sich vieles aus den letzten Jahren. Die Band Blaenavon begleitet mich schon eine Weile und auch in diesem Jahr sind Songs wie „I Will Be The World“ oder „Skin Scream“ in meinen Playlisten gelandet. Mittlerweile hat sich die Band zu meinem Bedauern aufgelöst *schnief*, aber zum Glück bleibt die Musik. 

Songs, die jedes Jahr auftauchen, sind zum Beispiel „Inside Of Love“ von Nada Surf (einer meiner absoluten Lieblingssongs) und „Bright Blue Berlin Sky“ von The Shutes, mit dem ich emotional sehr viel verbinde. An dieser Stelle soll gesagt sein, dass es okay ist, nicht immer nur nach Neuem zu suchen, sondern auch auf Vertrautes zurückzugreifen.


Alles neu in 2023?

Um Veröffentlichungen aus dem Jahr 2023 von bereits bekannten Künstler*innen, aber auch von Neuentdeckungen meinerseits, soll es in der zweiten Playlist gehen. Während Arlo Parks ihr zweites Album „My Soft Machine“ veröffentlicht hat, auf das ich mich sehr gefreut habe, (zu Recht), konnten Two Door Cinema Club mit ihrer Single „Sure Enough“ zeigen, dass sie es definitiv noch können. Und wie gut war bitte der Soundtrack zu Daisy Jones & The Six?

Viele Neuentdeckungen sind mal wieder dem Reeperbahn Festival geschuldet: Blush AlwaysSophie May, Marissa BurwellTemplesArt School Girlfriend oder Soft Loft, um mal ein paar zu nennen. Dass ich diese tollen Künstler*innen bisher verschlafen habe, versuche ich jetzt zu kompensieren. 

Olivia Dean hat mich dieses Jahr nicht nur mit ihrem Song „Dive“ umgehauen, der mich mit seiner Leichtigkeit bis heute in seinen Bann zieht, sondern auch mit ihrem grandiosen Debütalbum „Messy“

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Alben aus 2023

Zwei Alben haben es mir in diesem Jahr besonders angetan, die ich hier mehr als nur nennen möchte. Das Debütalbum „Good Riddance“ von Gracie Abrams war mein persönlicher Dauerbrenner in diesem Jahr. Da kann ich wirklich von Glück sprechen, dass es bereits im Februar veröffentlicht wurde und mir somit in jeglichen Situationen in diesem Jahr zur Seite gestanden hat. Dabei hat mich nicht nur ihre unfassbar schöne Stimme angesprochen, sondern vor allem der Charakter des Albums – irgendwie wohltuend und umarmend, aber dennoch schmerzvoll. 

Der Band Nothing But Thieves habe ich mein Herz schon vor längerer Zeit geschenkt, zuletzt nach dem Release ihres Albums „Moral Panic“ im Jahr 2020. Auch wenn ich denke, dass „Dead Club City“ diesen Platz nicht einnehmen kann, hat das neue Album sehr viele Banger zu bieten – typischer NBT-Sound, der zumindest mich überzeugt hat. Das Album gehört als einer meiner meist gehörtesten Alben natürlich in meine Top 3. Nächstes Jahr darf ich die Band dann endlich live sehen, wuhu!


Das war’s von mir, wir sehen uns in 2024!

Eine Playlist mit meinen liebsten Neuerscheinungen aus 2023? Here you go:

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