Justus und Ponto, Schülerinnen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, waren am 05.12.2025 auf dem Konzert von FRISO im Modus in Berlin und berichten von ihrem Erlebnis.
Zum Tourfinale seiner Luft zum Atmen Tour hat FRISO am 05.12.25 im Berliner Club Modus gespielt und seine Fans begeistert. Der Künstler aus Hamburg ist bekannt für seinen melancholischen Sound der zwischen elegantem Synth Pop, Hiphop Drums und Rap variiert. Anlässlich des Tourfinales war dieser Auftritt einmalig, unvergesslich und emotional.
Von Anfang an nahbar
An diesem Abend steht FRISO mit zwei Personen am Schlagzeug und Synth auf der Bühne. Zusätzlich ist der Club ausverkauft, der Raum voll und die Stimmung erwartungsvoll. Es wird schnell klar, wie stark die Verbindung zwischen ihm und seinem Publikum inzwischen ist. Von der ersten Minute an begegnen sich Künstler und Fans mit Freude.
Kleiner Raum, grosser Sound
Der Livesound passt gut zur intimen Atmosphäre des kleinen Clubs. Besonders die Tiefen im Bass kommen druckvoll und präsent zur Geltung und tragen die Songs spürbar durch den Raum. Die Stimme sitzt nicht immer perfekt im Mix, was jedoch eher den begrenzten technischen Möglichkeiten der kleinen Anlage geschuldet ist als der Performance selbst. Musikalisch bleibt FRISO seinem Sound treu: melancholisch, ruhig, ohne düstere Schwere. Drums und Synths werden hauptsächlich live eingespielt, was den Songs zusätzliche Tiefe verleiht.

Ein Set, das trägt
Das Set erstreckt sich über mehr als zwei Stunden und wirkt dabei erstaunlich geschlossen. Der Abend baut sich kontinuierlich auf, ohne an Spannung zu verlieren. Gegen Ende spielt FRISO einige seiner bekanntesten Songs, darunter „Serpentinen“ oder seine neue Single „xo“, welche vom Publikum besonders positiv aufgenommen werden. Zusätzlich bedankt er sich auf besondere Weise bei seinen Mitproduzentenund es gibt einen Gastauftritt von moé. Spätestens hier wird auch deutlich, wie gefestigt und loyal seine Fanbase ist – klein, aber stark und aufmerksam.
Eine Nahbare Atmosphäre
Auch abseits der Musik überzeugt FRISO mit seiner Art, den Raum zu lesen. Seine Ansagen sind häufig, dabei aber nie aufdringlich. Neben persönlichen Dankesworten richtet er auch den Fokus auf Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme und betont, wie wichtig es ihm ist, dass sich alle wohl fühlen. Diese Haltung prägt den gesamten Abend und verstärkt das Gefühl von Nähe zusätzlich.
Die Atmosphäre im Publikum bleibt außerdem durchgehend konzentriert und positiv. Das Licht ist unspektakulär, unterstützt die Stimmung jedoch passend, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Gerade weil der Raum so klein ist, entsteht über die gesamte Dauer des Konzertes hinweg ein konstantes Gefühl von Verbindung zwischen Bühne und Publikum. Ein besonders prägender Moment ist eine kurze Pause, in der FRISO seine Gitarre austauschen muss – selbst hier reißt der Kontakt nicht ab, sondern wird durch kleine Gesten und Worte weitergetragen.
Ein Abend, der in Erinnerung bleibt
Zum Abschluss kehrt FRISO für zwei Zugaben zurück, die von einem sichtbar gut gelaunten Publikum gefeiert werden. Längen oder Ausfälle gibt es an diesem Abend kaum, alle Songs funktionieren live und behalten ihre emotionale Wirkung.
Der Tourabschluss im Modus zeigt eindrucksvoll, wofür FRISO steht: für Nähe, Achtsamkeit und einen Sound, der nicht laut sein muss, um zu berühren. Vor allem bleibt in Erinnerung, wie selbstverständlich und respektvoll er mit seinem Publikum umgeht – ein Auftritt, der weniger durch große Effekte als durch ehrliche Verbindung überzeugt.
Persönlich für uns
Für uns war dieser Auftritt etwas, das einem Tourfinale würdig war! Er war gefüllt mit Emotionen, Humor, Talent und natürlich Energie! Uns ist vor allem die sympathische Art von FRISO in Erinnerung geblieben und seine Art, mit Menschen umzugehen hat uns sehr inspiriert. Wir haben FRISO und seine Musik an nur einem Abend kennen und lieben gelernt.



























