Tag: 12. März 2021

  • FOTOS mit ihrem neuen Album „Auf zur Illumination!“

    Vor nunmehr zwei Wochen hat die Band FOTOS ihr neues Album „Auf zur Illumination!“ veröffentlicht. So wie viele andere Bands und MusikerInnen, hat auch FOTOS die Quarantänezeit im letzten Frühjahr genutzt, um neue Musik zu produzieren. Zunächst in Eigenregie von Tom Hessler, dem Sänger und Gitarristen der Gruppe. Nach den Lockerungen folgte dann die Vervollständigung durch die gesamte Band und der Produzentenlegende Olaf Opal.

    Wer FOTOS kennt, weiß, dass die vier Musiker alte Hasen im deutschsprachigen Musikbiz sind. Bereits 2006 veröffentlichten sie ihr erstes Album und haben sich seitdem sowohl textlich, als auch musikalisch enorm entwickelt und gewandelt: vom gitarrenlastigen Indierock aus ihren Anfängen, über ihre Shoegazephase auf dem Album „Porzellan“ bis zu ihrem jüngsten Werk, bei dem Gitarren absolut in den Hintergrund gerückt sind.


    Reiseziel: Erleuchtung

    Dass sich Tom Hessler buchstäblich mit seinem Modular-Synthesizer in seinem Studio eingeschlossen hat, ist ab der ersten bis zur letzten Sekunde des Albums zu hören. Die generierten Sounds dieses analogen elektronischen Musikinstruments klingen einzigartig und bilden das Grundgerüst von „Auf zur Illumination!“. Im ersten Song „Rauschen“ sägt uns der Synthie passend zum Songtitel monoton in Stimmung und verkörpert das Grundrauschen unseres Lebens. Eine Kulisse, die wir nicht ändern können und uns immer begleitet. Und FOTOS stellt uns, einleitend zum Album, eine brisante Frage zum Songende:


    „Es gab einen Traum für uns
    Wir träumten gemeinsam
    Erinnerst du dich noch,
    ob wir jemals aufgewacht sind?“


    Spätestens jetzt wird klar, dass „Auf zur Illumination!“ keine hohle Phrase ist, sondern eine ziemlich ernstzunehmende Aufforderung darstellt. Denn nicht nur mit spacigen Sounds, auch textlich entführt uns Tom Hessler direkt auf eine andere spirituelle Ebene. Ab hier beginnt ein Wegweiser, ja quasi ein Reiseführer ins innere Selbst.


    Hello, this is your Captain speaking

    Wie das Reisetagebuch einer Expedition durch ein Paralleluniversum oder wahlweise durch das eigene Unterbewusstsein klingt der Song „Silberne Maschine“. FOTOS laden uns auf eine Fahrt in ihrem sonderbaren Vehikel ein. Die Band lässt den Hörer im Ungewissen, um was es sich bei dieser Maschine genau handelt. Ein UFO? Eine Rakete? Oder vielleicht doch um einen Delorean DMC-12 mit Fluxkompensator? Naja, jedenfalls: Fasten your seat belts! Denn wenn man hier nicht aufpasst, verfällt man durch die hypnotische Kraft der pulsierenden Bassdrum und des Auf-und-Abs des Synthesizers schnell mal in eine ganz heftige Trance.

    Ist auch kein Wunder, denn immerhin massiert dieser Track knapp 11 Minuten die verspannten Synapsen. In Zeiten von zweieinhalb-Minuten-Songs und bösen Spotifyalgorithmen eine absolute Seltenheit. Das zeigt mir vor allem eins: dass die Band FOTOS komplett unabhängig und frei in ihrem musikalischen Schaffen ist und sich nicht in die Suppe spucken lässt. Und das finde ich hammer. In diesem Sinne erfrischend unkonventionell funktioniert das ganze Album weiterhin.

    Fotos, auf zur illumination, psychedelic, indierock, syntheziser, deutschrock, spiritual music, german indie, krautrock

    Der bereits zuvor ausgekoppelte Song „Meise“ besticht vor allem mit seinem lyrischen und eingängigen Text. Jede Zeile klingt einfach von vorne bis hinten schlüssig und ist sprachlich toll ausgearbeitet. FOTOS macht hier mit uns Sightseeing in der Gedankenwelt einer mutmaßlich durch Verfolgungswahn geplagten Person. Die Fetzen dieser Denkvorgänge sind in einem tanzbaren Groove mit durchgehend rollendem Bass verpackt; das Klirren und Sirren der synthetischen Klangquellen wirkt wie plötzlich aufkommende wahnhafte Gedanken. „Meise“ ist außerdem einer der wenigen Songs mit einem „klassischen“ Band Set-Up. Hier spürt man auch ganz besonders den Einfluss des Produzenten Olaf Opal, der ein wahrer Experte für psychedelisch-poppige Songs ist und das zum Beispiel bei Bands wie International Music oder auch schon zuvor bei FOTOS unter Beweis stellen konnte.


    Wir haben unsere Reiseflughöhe erreicht

    Tatsächlich sind eher ruhige, minimalistische Arrangements auf „Auf zur Illumination!“ das Markenzeichen. In „Gegen die Wand“ zum Beispiel, werden wir von einer leicht artifiziell verfremdeten Stimme dazu aufgefordert, doch auch mal verschlossene Türen einzurennen und die Flucht nach vorn anzutreten. Hier kommt sowohl das zuvor schon gehörte Thema „Angst“, als auch das Thema „Reise zu sich selbst“ wieder ins Spiel. Das leitet nahtlos über in den nächsten Song „Das Verlangen“. Diesmal etwas voller instrumentiert, werden wir mit einer weiteren inneren Stimme konfrontiert. Das Verlangen nach Selbstentfaltung und Extraversion arbeitet sich seinen langen Weg aus den Tiefen unserer Selbst, entgegen aller Beschwerlichkeiten. Dieses Gefühl ist wirklich bezeichnend für die im Corona Lockdown weggeschlossenen Bedürfnisse. Und das kann vielleicht ein*e jede*r gerade gut nachvollziehen, besonders aber die MusikerInnen und KünstlerInnen.

    Let’s go zum nächsten Stopp in unserer silbernen Reisemaschine! „Auf zur Illumination!“, der Titelsong des Albums, klingt fast so, als ob Lennon und McCartney höchstselbst nach einer ihrer spirituellen Trips in Indien deutsch gelernt, und noch ein weiteres Stück für Srgt. Pepper geschrieben hätten. FOTOS schildern uns mit diesem Song einen ziemlich psychedelischen Erfahrungsbericht als erleuchtetes Wesen. Harmonisch einfach nur satisfying, kommt auch dieses Stück mit ganz abgespeckter Instrumentierung aus.


    „Millionen Wale werden singen,
    meine Seele salutiert
    Auf Purpurwolken werd ich wandeln,
    auf einer Scheibe die rotiert“


    Sehr geehrte Gäste, wir starten den Sinkflug
    Fotos, auf zur illumination, psychedelic, indierock, syntheziser, deutschrock, spiritual music, german indie, krautrock

    Wer bis hierher gekommen ist und nicht (as usual) in der letzten Reihe unseres Nachtbusses zur Erleuchtung eingepennt ist (no offense!!), kann jetzt noch die letzten drei Haltestellen dieses Albums genießen. Mit „Ausflug“ einfach mal den Kopf ausschalten und weg hier, raus aus den eigenen vier Wänden, alle Signalempfänger aus oder auf Flugmodus. Die Abkapselung aus der Einkapselung. Da Reisen leider in real life gerade echt schwierig sind, sei es kurzfristig durch Corona oder langfristig in Bezug auf den Klimawandel, vermitteln uns FOTOS hier zumindest virtuell den süßen, fast vergessenen Geschmack von Zigarrettenholengehen-&-Niewiederkommen.

    Ein ehrlich gesagt etwas gewöhnungsbedürftiges Stück ist für mich nach wie vor „Nachtschattenglühen“. Das zwar sehr poetisch, aber ebenso abgespaced vertonte Gedicht, klingt ein bisschen wie ein prison baby von Leonard Cohen und Novalis. Es öffnet auch ganz ohne Substanzen Pforten in meinem Kopf, von denen ich gar nicht wusste, dass es sie gibt. Alle, die sich gerne auf Metaebenen bewegen, werden an diesem Stück ihre wahre Freude haben.

    Wesentlich poppiger erreichen wir danach aber auch schon unsere Endstation. Ein wahrer „Grower“ ist das letzte Stück „Weiße Wellen“. FOTOS vermitteln uns hier das Gefühl, abhängig, aber abgehängt zu sein. Zum Schluss wird nochmal ganz deutlich, wie raffiniert und eigenständig die Texte von Tom Hessler sind. Wirklich jeder Song lässt Millionen von Interpretationen zu und wenn man darauf keine Lust hat, klingen sie einfach nur gut. Mit einem wunderbaren Refrain verabschiedet uns FOTOS von dieser sehr aufschlussreichen und entspannten Reise mit einer Landung, bei der sicherlich Standing Ovations in der Maschine angebracht sind:


    „Du rennst zu schnell
    Lässt mich fliegen und bringst mich zu Fall
    Du brennst zu hell
    Jeder Flug endet mit einem Knall“


    We hope you’ve had a pleasant flight

    Das neue Album „Auf zur Illumination!“ von FOTOS klingt wie aus einer anderen Zeit. Nur weiß man nicht so ganz, ob es sich um die Vergangenheit oder die Zukunft handelt. Zugegeben: dieses Album braucht etwas Zeit. Das ist Slow-Food für unseren konditionierten Popgeschmack. Ich hatte anfänglich so meine Schwierigkeiten, richtig reinzukommen. Aber irgendwann macht es klick. Dann ist es wunderschön und trägt massiv zur Entschleunigung des Alltags bei. Die Sounds sind fesselnd, genauso wie die unfassbar guten Lyrics. Es ist ein geschlossenes System, alles passt perfekt zueinander und macht Sinn, sofern man denn einen Sinn suchen will.

    Moment, eigentlich weiß ich gar nicht, ob es Sinn macht, weil ich viele der Texte nicht verstehe. Das ist aber gar nicht schlimm, denn zuhören will ich auf jeden Fall und dazu träumen lässt es sich auch prima. Ich bin jedenfalls froh, dass FOTOS mich neugierigen, sandaligen Touristen mit auf diese Reise genommen hat und gebe safe 5 Sterne bei TripAdvisor. Es ist bemerkenswert, wie unvoreingenommen und frei diese Band ihren Sound immer wieder neugestaltet und ihr Ding durchzieht. Davon kann man sich einfach nur mehr erhoffen und ich bin gespannt auf das nächste Album.

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  • Sweed im Interview zu „Cold Desert“: „Das ist die Single, in welche ich bisher am meisten Arbeit gesteckt habe“

    Sweed im Interview zu „Cold Desert“: „Das ist die Single, in welche ich bisher am meisten Arbeit gesteckt habe“

    Newcomer Sweed veröffentlichte heute seine frische neue Single „Cold Desert“ — Ein kraftvoller Song mit gefühlvollen Lyrics. So widersprüchlich wie der Titel klingt, so stimmig klingt dafür das Ganze. Der Refrain bleibt schon nach dem ersten Hören im Kopf hängen. Und wiederholt sich. Und wiederholt sich erneut. Ziemliches Ohrwurmpotenzial, wie man so schön sagt.

    Sweed mag für viele noch ein unbekannter Name sein, jedoch hoffe ich sehr, dass sich das noch ändern wird. Er macht Indie-Pop auf Englisch und das macht er ziemlich gut. Dem jungen Stuttgarter gelingt es melancholische Inhalte mit einer schwungvollen Leichtigkeit zu verbinden. Mitfühlen, aber gleichzeitig mit dem Fuß wippen quasi. Cold Desert fängt mit einem ruhigen, sich steigernden instrumental Intro an. Aber schon das anspringende Auto, das im Hintergrund erklingt, lässt erahnen; Es geht noch richtig los. Die Strophen sind entspannt unterlegt von einem sehr rhythmischen Beat, während der Chorus seine Hörer: innen eher dramatisch und emotional für sich einnimmt.

    Bei einem meiner letzten Lockdown-Spaziergänge lief ich durch meinen lokalen Stadtpark. Es war leicht kühl und windig, aber die goldenen Sonnenstrahlen ließen sich schräg durch die Äste der noch kahlen Bäume blicken und wärmten mich. Über mir kreisten unzählige Vögel und vor mir die vielen anderen Menschen, die sich ebenso ihre Zeit vertrieben. Der Tag war zuvor eigentlich stressig und bedrückend, doch zu diesem Zeitpunkt war ich beruhigt und ausgelassen. Ich erzähle diese, zugegebenermaßen ziemlich kitschige, Geschichte nicht einfach nur so, denn währenddessen lief die Musik von Sweed durch meine Kopfhörer. Mir fiel auf, dass genau das, genau dieses Setting, perfekt kombiniert mit der Musik schien. Ich hätte in diesem Moment nichts anderes lieber gehört. Es passte. Genauso fühlen sich die Songs für mich an.

    Sie klingen auf ihre Weise so unaufdringlich und trotzdem haben sie mich gepackt. Das liegt wahrscheinlich nicht zuletzt auch an Sweeds Stimme, denn die würde man unter vielen wiedererkennen. Nicht nur Cold Desert ist ein Volltreffer, auch seine vorherigen Singles laufen bei mir schon in Dauerschleife und ich freue mich auf mehr. Vor allem Liebhaber:innen von Bands wie FIL BO RIVA und Giant Rooks könnten hieran Gefallen finden. Ich lege es aber natürlich jeder Leserin und jedem Leser ans Herz, die Songs unbedingt auszuchecken, bevor Sweed mehr als nur ein Geheimtipp wird. Genau deshalb habe ich ihn selbst ein bisschen zu seiner Musik befragt. Los geht’s.

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    Dascha: Hey, danke für’s Zeit nehmen. Du bist ja noch ziemlich frisch in der Szene. Willst du dich mal vorstellen, für alle, die dich noch nicht kennen? Wie würdest du deine Musik selbst beschreiben?

    Sweed: Mein Name ist Niklas, ich bin 22 Jahre alt und wohne in Stuttgart. Ich mache seit Ende 2019 Musik als Sweed. Am Anfang war Sweed ein Space mich musikalisch auszuprobieren, entwickelte sich jedoch schnell zu meiner Hauptbeschäftigung. Musik habe ich auch schon davor gemacht, und sie spielte schon immer eine zentrale Rolle für mich. An ein bestimmtes Genre fühle ich mich nicht gebunden. Ich mache, worauf ich Bock habe, das Endprodukt ist dabei jedes Mal aufs Neue der individuellen Entstehungsphase geschuldet. Vermutlich würde man meinen Sound als eine Mischung aus Indie Pop und Funk beschreiben.

    Dascha: Sehr bald erscheint ja deine neue Single „Cold Desert“. Bist du schon aufgeregt? Wie geht’s dir damit?

    Sweed: Ich bin tatsächlich sehr aufgeregt und freue mich, dass Sie nun erscheint. Das ist die Single, in welche ich bisher am meisten Arbeit gesteckt und bis zuletzt gefeilt habe. Beispielsweise hat bei den Drums einfach noch das gewisse Etwas gefehlt, also sind wir extra ins Studio, um diese nochmal zu recorden. Danke Eliyah! Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

    Dascha: Kannst du ein bisschen was zu der Entstehung und dem Hintergrund des Songs erzählen?

    Sweed: Nach ca. einem halben Jahr nur in unserer Stuttgarter Wohnung, bin ich irgendwann in so eine Art Kreativitäts-Loch gefallen. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, woher ich neue Inspiration nehmen könnte. Die täglichen Spaziergänge haben es zu dieser Zeit leider auch nicht mehr gebracht. Also habe ich meine ganzen Sachen gepackt und bin zu meinen Eltern in die Heimat gefahren. Hier habe ich den Keller meines Dads erstmal mit dem ganzen Musikequipment vollgestellt, mich für ca. 2 Wochen darin eingebunkert und angefangen an neuen Melodien und Ideen zu arbeiten. Zack, nach einer Woche stand die erste Strophe für Cold Desert

    Luke (Noa), mein Produzent, sah in dem Ganzen von Anfang an Potential, das pushte mich natürlich immens, die Nummer zu etwas Besonderem zu machen. Die Melodie für den Chorus musste passen, wie die Faust aufs Auge. Eine Nacht, etwas Wein und fertig war der Chorus und ebenso gleich die zweite Strophe. Danach sind wir ins Studio, haben ein zweites Mal die Stimmen und die echten Drums aufgenommen. Mit dem Resultat des Studiotags hat sich Luca hingesetzt und das Ding gemischt. Danke Luke!

    Dascha: Wenn du schon so viel verraten möchtest: Die Singles machen natürlich neugierig auf mehr. Kann man sich dieses Jahr vielleicht auf eine EP von dir freuen?

    Sweed: Einen Releaseplan dafür gibt es bereits. Am besten einfach am Geschehen von SWEED dranbleiben, dann verpasst ihr nichts.

    Dascha: Wer oder was inspiriert dich musikalisch am meisten?

    Sweed: Auf jeden Fall fast alles, was ich von meinem Dad kenne. Wir hatten damals eine riesige CD-Sammlung, hauptsächlich 80s. Also aufgewachsen bin ich mit Songs von Billy Idol, Tina Turner, Stevie Wonder, Queen, Kool & the Gang, … Das sind ein paar von vielen Künstlern, die ich aus der Zeit mitgenommen habe. Welche Band ich aber schon wirklich lange verfolge, ist The Neighbourhood. Die Alben I Love You, Wiped Out! und Hard To Imagine The Neighbourhood Ever Changing haben meine Sichtweise auf Musik nochmal komplett verändert. Checkt aber doch gerne einmal meine SWEEDEST 21’s Playlist auf Spotify aus. Hier findet ihr alles, was mich in der letzten Zeit so inspiriert hat. 

    Dascha: Zum Schluss frage ich immer nach einer „Untold Story“, also etwas, das die Öffentlichkeit noch nicht von dir weiß. Gibt es etwas, was du loswerden willst?

    Sweed: Meine zweite Leidenschaft neben der Musik ist das Skaten und eine gute Gemeinschaft beutetet mir unheimlich viel. Mein Freundeskreis ist alles! Und F*ck Nazis! Danke für die Möglichkeit mit dem Interview, bleibt alle gesund und munter! Liebt euch! 

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    Foto Credit: Elena Pagano