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  • Die Lore geht weiter: Twenty One Pilots und „Overcompensate“

    Die Lore geht weiter: Twenty One Pilots und „Overcompensate“

    Wie fang ich hier an? Es ist der 29. Februar, der Tag, den es nur alle paar Jahre gibt, und ich steh vor meinem Hotelfernseher in Hamburg Altona. Ein paar Wochen zuvor hat meine Lieblingsband ihre bisherigen Albumcover auf den Streamingplattformen mit einem roten Balken über den Augen versehen und die neue Single „Overcompensate“ angekündigt. Seitdem ist mein Körper angespannt, ein gesamter Fandom ist mit mir wieder zum Leben erwacht und alle wissen: am 29. Februar kommt ein neues Twenty One Pilots Musikvideo. Es erscheint neuer Twenty One Pilots Song. Die nächste Twenty One Pilots Ära wird eingeleitet. WO FÄNGT MAN DA AN?

    Welcome Back To Trench.

    Vielleicht am Anfang. Die Lore um das Duo aus Columbus, Ohio ist seit dem Erfolgsalbum Blurryface (2015) immens gewachsen. Fast zehn Jahre später ist Stressed Out mit über 2 Billionen Streams immer noch Twenty One Pilots erfolgreichste Single, und nur wenige wissen, welche wahnsinnige Geschichte Leadsänger Tyler Joseph und Drummer Josh Dun da angefangen haben zu erzählen. Das in einem einleitenden Absatz zu fassen ist wahrlich unmöglich, weshalb ich für alle, die neu hier sind, von Herzen meinen gesamten Fangirl-Schrei über drei gestreckte Artikel empfehlen darf: Hier zum Beispiel introduce ich euch ins beste Sommeralbum aus dem Corona-Peak Jahr 2021. Hier könnt ihr einen Drachen unter Wasser schwimmen sehen. Und hier bekommt ihr wahrscheinlich den besten Überblick über die Story so far. Da könnt ihr jetzt natürlich überall reinlesen, ihr könnt euch aber auch den gesamten Kontext von der Band selbst erklären lassen:

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    Um die drängendste Frage zu beantworten: yes, it’s a lore. It’s a big one, indeed. Es ist eine gesamte Geschichte rund um den Protagonisten Clancy, die sich seit Blurryface aufbaut und über die Alben Trench (2018) und Scaled And Icy (2021) erstreckt und jetzt endlich, ENDLICH mit Overcompensate weitergeht. Und selbstverständlich kann man die neue Musik auch ohne die Lore genießen und feiern, aber wie viel geiler ist es denn, wenn man jedes noch so kleine Detail auseinandernehmen kann und alles einen Sinn ergibt? So let’s settle back in again, es geht in das abschließende DEMA-Kapitel.

    Wait, what?

    Erster Shot des Videos: das Meer. Sanfte Wellen sollen für den vermeintlich ruhigen Einstieg in das neue Kapitel sorgen, bevor sie von übersteuerten Vocals aus dem Off unterbrochen werden. Auf Deutsch, Französisch und Spanisch wird hier die Zeile „diese kleine unheimliche Insel hat mich zu einer Waffe gemacht“ eingesprochen, Zeilen aus den damaligen Clancy Briefen. Karten aus DEMA werden gezeigt, die Landschaften überflogen. Doch als wäre das nicht genug, droppt nach dem anschließenden „Welcome Back To Trench“ das Key-Riff des Songs und ich fühl mich endlich wieder selbst. Am liebsten würd ich diese aufgestaute Energie selbst aufs Joshs Drumkit auslassen, aber nie sähe ich dabei so sexy aus wie er. Was auch nicht hilft ist, was direkt danach folgt, nämlich die 1:1 eingespielte Bridge aus Bandito, einem Song aus Trench, der nicht nur Fan-Favorite ist, sondern auch Backbone der gesamten Storyline. And I am living for this.

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    An dem Punkt bin ich also schon einmal völlig durch mit meinen Nerven. Auch das Musikvideo gibt mir mehr als nur einmal Gänsehaut. Das rote Colorgrading gibt Blurryface Flashbacks und auch die schwarze Farbe auf Tylers Hals und Händen ist zurück. Dann kommt der erste Break nach knapp eineinhalb Minuten. Das „Sahlo Folina“ noch in meinen Ohren wird einmal alles durchgewirbelt und der Song bekommt eine komplett andere Struktur. Grund Nummer 125, warum das meine Lieblingsband ist, nichts wird jemals langweilig! Hab ich mich bis zu diesem Punkt gefragt „warum spielt Josh alleine in dieser Halle Drums und wer sind die ganzen Leute, die drumherum Platz nehmen?“, dann kommt jetzt die Antwort. Mit dem Break öffnet sich die Tür und Tyler als Clancy erscheint, Sturmmaske tief im Gesicht und einer pulsierenden Aura, die ihn umgibt. Ich sitz nicht in diesem Raum, aber auch ich hab die Luft kurz angehalten.

    „I feel like I was just here, same twitchin‘ in my eyes
    Don’t sleep on a boy who can’t fall asleep twice
    In the same night, and won’t hesitate
    To maybe overcompensate“

    How the turntables

    Highlight des gesamten Musikvideos: Tylers Dancemoves. Sie sind Grund 126, warum Twenty One Pilots meine Lieblingsband ist. Grund 127? Joshs Frisur, die im Farbverlauf rote Spitzen hat und nicht nur unfassbar gut aussieht, sondern auch, wie alles andere, perfekt in die Storyline passt. Grund 128: „corazón“ (iykyk).

    Doch was passiert eigentlich? Und was ist davor passiert? Tatsächlich knüpft die Story zu Overcompensate genau dort an, wo sie am Ende des letzten Musikvideos The Outside geendet ist: Clancy ist zwar aus DEMA geflohen, hat aber mit einer wirklich kultigen Choreo Besitz von einem getöteten Bischof ergriffen (wenn euer Gesicht gerade einem Fragezeichen gleich, lest das hier). Das, was ich damals noch als „ein Ritual, mit sehr, sehr, sehr smoothen Moves“ bezeichnet habe, war Clancy, der durch seizing den toten Körpers des Bischoffs Keons kontrolliert hat. Bisher hatten jedoch nur die Bischöfe diese Fähigkeit. Das ändert natürlich so einiges an Machtverhältnissen, und ist auch der Grund, warum Clancy zurück in DEMA ist und ein Auditorium voller Menschen mit

    “If you can’t see, I am Clancy, prodigal son
    Done running, come up with Josh Dun, wanted dead or alive
    So now you pick who you serve, you bow to the masses
    Get kicked to the curb for passin‘ the classes
    Half empty, half full, save half for your taxes
    Then overtake your former self“

    anschreit.

    Die Lore geht weiter

    Clancy ist also erst erfolgreich geflohen und jetzt ist er wieder zurück? Was sich auch mir erst nicht ganz erschließen will, kann nur bedeuten, dass die Rückkehr nicht nur freiwillig ist, sondern auch einen direkten Plan verfolgt. Vielleicht will er die Bischöfe und ganz DEMA von innen stürzen, vielleicht will er selbst an die Macht. Vielleicht, vielleicht, vielleicht – Discord verrennt sich hier in sehr viele, sehr interessante Theorien, die alle vielleicht wahr sind oder werden.

    twenty one pilots, overcompensate, clancy, tyler joseph, josh dun, dema, i am clancy, trench, blurryface

    Wenn DEMA also für das mentale Gefängnis steht, in dem wir uns alle gefangen sehen, wenn Angst, Depression und andere negative Gedanken die Überhand gewinnen, war Blurryface der Startschuss der Geschichte. Trench ging auf die Suche nach Hoffnung, raus aus DEMA und dem Gefängnis, war aber im Endeffekt erfolglos. Scaled And Icy war eine Überkompensierung (ha) der mentalen Dunkelheit und wurde als propagierende Lügen für DEMA eingesetzt. Das neue Album Clancy (!!) mit Leadsingle Overcompensate ist der Weg zurück, ein weiterer Versuch, den Kampf zu gewinnen. Auf welche Weise, und ob das überhaupt geht, das werden wir erst mit den nächsten Singles und dem Albumrelease im Mai erfahren. Lesen wir uns dann wieder?

    “We’re excited to get back into the color red again. Because the goal the whole time was learning how to utilize the thing that we were afraid of and try to win. This is kind of what the story is all about.”
    – Tyler Joseph

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    Fotocredit: Ashley Osborne

  • Exklusive Videopremiere: Krakus und „henker“

    Exklusive Videopremiere: Krakus und „henker“

    Wir treffen uns hier für eine exklusive Videopremiere in einem ungewöhnlich düsteren Gewand. Es geht um Zombies und um Leichen, um Särge und um den naja, Henker. Krakus ist schon vor ein paar Jahren in unsere Playlisten gestolpert, zuletzt in Zusammenarbeit mit Tom Taschenmesser und ihrer gemeinsamen EP normal dass du angst hast (hier von Lara rezensiert). Seither sind wir seiner unverfälschten Art verfallen, dieser sanften Stimme und den manchmal doch leicht morbiden Texten. „henker“ kam als Single-Vorbote bereits 2023 raus, und darf sich seit Mitte Februar dieses Jahrs in bester Gesellschaft anderer wahnsinnig guter Songs auf Krakus‘ Debütabum erinnerung verwischt wiederfinden. Und jetzt bekommt es auch endlich das verdiente Musikvideo – viel Spaß!


    „Ich bell.“

    Schuld, Hierarchie, Gleichgültigkeit. Verstimmte Synthies, jazzige Gitarren, tranceartiger Sound. Das sind die Hauptkomponenten des Songs henker. Spielt man ihn an, macht all das von der ersten Sekunde an Sinn. Das erste Geräusch könnte straight aus der Soundkulisse eines Horrorfilms kommen, so sehr huscht mir die Gänsehaut über den Körper. Wenn man henker an nur an einem einzigen Sound festmachen müsste, es wäre dieser.

    Nach diesem kleinen Gruseleffekt am Anfang steigt Krakus in das ein, was er am besten kann: assoziative Texte schreiben. Es springen einfach andere Synapsen an, wenn man Dinge hört wie „an deinen Zorn verformten Beinen“. Man hört es nicht nur, sondern sieht auch direkt vorm eigenen Auge entfalten. henker beschreibt auf eine sehr wirre und morbide Art wie es sich anfühlt zu leben, während alles um einen herum in sich zusammenfällt und stirbt. Wie sich die Gefühle, die man im Leben mitträgt, verbildlichen. Wie Verzweiflung in Wut in Verzweiflung umschwenkt und wie alleine und schuldig man sich dabei fühlen kann. Das Musikvideo liefert das passende Setting zu genau dieser Stimmung. In schwarz-weiß gehalten dreht sich Krakus mit Zigarette in der Hand vor dunklen Industriegebäuden im Kreis und fühlt sich allein.

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    Erinnerung verwischt

    Wer nach diesem uplifting Song Lust auf den Rest des Albums hat, sollte nicht lange zögern und in den Rest von erinnerung verwischt reinhören. Von nur mit dir, zu fenster und an diesen sommertage: die Liebe, die darin steckt, ist genauso präsent wie die Depressivität, und auf eine Art macht es das zu einem perfekten Album. Vielleicht stürzt es euch in eine Krise, vielleicht holt es euch aus einer heraus – ihr werdet es herausfinden. Empfehlen können wir es von Herzen allemal.

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    Fotocredit: Elena Landschützer

    Videocredit: Niklas Bomba

  • Exklusive Videpremiere: Figure Beach und „Everything I Built“

    Exklusive Videpremiere: Figure Beach und „Everything I Built“

    Gitarren-Indie vom feinsten – das gibt es mit Figure Beach. Damals noch zu dritt, durften wir die Band aus Nürnberg Anfang des Jahres schon zu ihrer ersten EP „No Drama“ interviewen (Hier gehts zum Interview). Figure Beach zeichnen sich durch einen retromodernen Sound und einprägenden Melodien aus. Heute beglücken die Jungs unsere herbstlich-melancholisch gestimmten Ohren mit ihrer neuen Single Everything I Built und halten mit dieser der Jahreszeit standhaft gegen. Umso schöner, dass wir erneut die Ehre haben, das Musikvideo zur passenden Single als exklusive Videopremiere bei uns vorstellen zu dürfen!

    Auch Everything I Built hat den typisch catchigen Figure Beach Sound. Der Song beginnt mit vertrauten, hallenden Gitarrenchords, den Drums und einer immer wieder einprägenden Bassline. Richtig los geht es dann und der zweiten Gitarre und einem euphorischen „whoo“. Everything I Built klingt, als wäre der Sommer noch nicht vorbei, als würde doch noch etwas die Sonne scheinen.

    I don’t know what it looks like, because I passed the twenty-five
    (…) But there’s a lot more, a lot more to enjoy

    Man ist nie zu Alt

    Auch textlich haben Figure Beach wieder einiges zu bieten. Denn die Moral von Everything I Built könnte sein, dass es nie zu spät ist, sich etwas aufzubauen. Man kennt wohl den Gedanken, dass man sich zu alt fühlt, um mit einer gewissen Sache anzufangen, das hätte einfach schon in jüngeren Jahren passieren müssen und jetzt lohne sich das nicht mehr. „Aber in der Regel ist das doch Quatsch“, sagen die vier Nürnberger. „Es ist nie zu spät für etwas, solange man am Leben ist und einigermaßen vital. Unser biologisches Alter ist nur eine Zahl, die einen doch viel zu oft von etwas abhält, was man tun möchte und auch sollte. Lernt ein Instrument, geht auf Reisen, baut ein Haus, findet eureSeelenverwandten!“

    Im Musikvideo zeigt sich auch ein neues Gesicht von Figure Beach. Dieses hört auf den Namen Stefan und ist Schlagzeuger der Band. Das Musikvideo verdeutlicht nochmal, dass man es sich im Leben oft schwieriger macht als man muss und dass manche Situation garnicht so verstrickt sind, wie man oft denkt. Die Storyline ist auf jeden Fall sehenswert und ich verspreche, das jede Person die das Video sieht mindestens einmal Laut lachen muss.

    Also, ich mach es kurz und knackig: hier findet ihr das Video! Schaut unbedingt rein, es lohnt sich.

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    Und wenn ihr jetzt noch mehr Lust auf Figure Beach bekommen habt, hab ich hier auch nochmal ihr Spotify verlinkt. Viel Spaß beim Hören!

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  • Exklusive Videopremiere: M. Byrd und „Flood“

    Exklusive Videopremiere: M. Byrd und „Flood“

    Träumerisch sanfte Indie-Rock Melodien, die sich nach einem warmen Herbstspaziergang anhören – Genau diese Gefühle von Wärme, Nostalgie und Sehnsucht schafft M. Byrd mit seinen Songs und das nicht nur durch die Musik. 

    Der Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist aus Hamburg veröffentlichte 2020 seine Debut-Single Mountain, die ihm seither den Status als vielversprechender Indie-Newcomer eingebracht hat. Letztes Jahr veröffentlichte M. Byrd dann seine erste EP Orion, die mit drei weiteren Tracks den sanften Indie-Rock Sound weiterführt. Vor allem die Texte sind malerisch und verträumt.


    „When I wake up in the night, And my mind is still cascading,
    In your eyes I try to find, How to make it through these changes”

    Vor zwei Wochen veröffentlichte M. Byrd nun seinen neuen Song Flood, der im Gegensatz zu seinen vorherigen Releases ein wenig dynamischer klingt. Die träumerische Atmosphäre bleibt trotz des treibenden Charakters des Songs bestehen und verleiht dem Sound von M. Byrd einen Wiedererkennungswert. Flood handelt von Dingen, mit denen wir alle irgendwann mal in unserem Leben konfrontiert werden: Liebe, Distanz, Verwirklichung und dem Loslassen. Musikalisch spiegelt Flood mit seinem konstanten und forttreibenden Sound die Turbulenzen im Leben ziemlich gut wieder – wie ein Wasserfall eben. Er klingt nach Freiheit und Leichtigkeit.

    Das offizielle Musikvideo zum Song zeigt Aufnahmen von M. Byrd inklusive Band auf Tournee. Abwechselnd bekommt man Einblicke von der Band auf der Bühne, unterwegs im Tourbus oder wie sie bei einem Tourstop Paris erkunden – mal in schwarzweiß, mal in Farbe. Als Zuschauer*in hat man das Gefühl Teil dieser Reise zu sein, sodass sich der Song ziemlich gut als Soundtrack für ein Roadmovie eignet. 


    Flood“ Acoustic-Session live in Paris
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    „Tonight, we’ll try to split the ocean“


    Heute veröffentlicht M. Byrd eine ganz besondere Version des Songs: eine Acoustic-Session. Aufgenommen wurde das Video in Paris, während M. Byrd dort ein ausverkauftes Konzert gespielt hat. Gemeinsam mit seiner Gitarristin und seinem Bassisten, die ihn lediglich mit Gesang begleiten, sitzt der Sänger mit seiner Akustik-Gitarre unter einem Steinpavillon in Paris. Auch in diesem Video gibt es abwechselnd Sequenzen in schwarzweiß und in Farbe. Das Schöne an einer Akustik-Version? Alles ist so roh und ehrlich. Aus dem dynamischen Song wird eine sanfte Version, die genauso träumerisch klingt und die Bedeutung des Songs auf eine andere Ebene bringt. Die visuelle Ästhetik der schwarzweiß Sequenzen vermittelt umso stärker ein Gefühl von Sehnsucht und Nostalgie.

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    Fotocredit: Joseph Strauch

  • Exklusive Videopremiere: Traumatin und „Nur zu weit“

    Exklusive Videopremiere: Traumatin und „Nur zu weit“

    Hallo Alle, die genau wie wir der Neuen Neuen Deutschen Welle verfallen sind. Zu unseren Gunsten tauchen immer mehr Künstler:innen in dieser Bubble auf und beglücken uns mit Melancholie, übermäßigem Reverb und den schönsten Synths überhaupt. Dass wir bei untoldency große Fans von dem Ganzen sind, ist ja spätestens, seit dem wir dem Genre eine eigene Playlist (hier) gewidmet haben, nicht mehr zu leugnen.

    In genau dieser Blase finden wir auch Traumatin, welcher nun seit einigen Monaten mein persönlicher Geheimtipp ist, wieder. Vor knapp einem Jahr hat er mit Genug und Ich verdien dich nicht seine ersten Singles auf Spotify veröffentlicht. Zweitere ist mit über 20.000 Streams übrigens auch die bisher meistgehörte. If u ask me, Tendenz ganz safe steigend. 

    Da alle guten Dinge drei sind, kann ich meinen Favoriten auf keinen Fall unerwähnt lassen. Dieser trägt den Namen schließ bitte ab wenn ich geh und ist mindestens genauso vollgepackt mit Gefühlen, Melancholie und einer eindeutig herauszuhörenden großen Menge Schmerz.

    Alle besseren Dinge sind vier

    Kommen wir aber mal zum Anlass dieses Artikels. Das sehnsüchtige Warten auf weitere Lieder hat nämlich ein Ende! Passend zum Herbst gibt es jetzt einen weiteren Song, zu welchem man perfekt Nachts, alleine in der Kälte, im Regen stehend auf den Bus warten kann. Mit Nur zu weit veröffentlicht Traumatin (welcher übrigens nicht Martin heißt, just FYI) seinen vierten Track. Und -aufgepasst- auch sein erstes Musikvideo. Jenes dürfen wir euch hier heute präsentieren!

    Dunkle Nacht, helle Lichter, schnelle Cuts und Zigaretten
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    Im Video von Nur zu weit zieht die Protagonistin ohne erkennbares Ziel durch die Berliner Nacht. Dabei kommen vor allem die Lichter der dunklen Stadt besonders zur Geltung. Passend zum 80’s Wave Sound wird das Video natürlich in analoger Optik gehalten. Es wird von vielen dramatischen Cuts, Effekten und vereinzelten in Handschrift animierten Textzeilen geschmückt und unterstreicht damit bestens sowohl den Klang als auch die Lyrik.

    Erst wenn die Flut mich dann verschluckt
    Merkst du, dass ich gar nicht schwimmen kann

    Damit hab ich meiner Begeisterung genug Raum gegeben, hört und schaut euch Nur zu weit von Traumatin am allerbesten selbst an. I promise, ich hab nicht zu viel versprochen. Und da ich weiß, dass man nachdem man das Video gesehen hat, man nicht mehr genug bekommt, kannst du hier gleich auch die anderen Songs hören.

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  • Exklusive Videopremiere: Skuppin und „Taumeln“

    Exklusive Videopremiere: Skuppin und „Taumeln“

    Verträumter Pop und Liebeshymnen, Fernweh und Poesie, Herzschmerz und Gefühle.

    Wenn man mich fragen würde, welche deutschen Newcomer*innen man dieses Jahr auf jeden Fall auf dem Radar haben sollte, dann wäre SKUPPIN auf jeden Fall unter den Top fünf. Den aufmerksamsten untoldency Leser*innen sollte der Name SKUPPIN schon ein Begriff sein. Denn, vor einiger Zeit habe ich schon von seiner ersten EP „NEUE ROMANTIK“ berichtet (Hier kannst du die Review lesen). Wer ihn noch nicht kennt, sollte spätestens jetzt die Augen und Ohren nach ihm offen halten. Mit seiner heute frisch veröffentlichten Single „Taumeln“, hat Skuppin es erneut mit Leichtigkeit geschafft, in meinem Ohr hängen zu bleiben und sich festzufahren.


    Bodenlosigkeit, Angst und Liebe
    „Taumeln“ Cover, von Max Koch

    In Taumeln besingt der Newcomer mit auffallend beruhigenderer Stimme die Bodenlosigkeit, die Angst und die Liebe. Dabei singt SKUPPIN wie gewohnt im schönsten Wortgewand. Begleitet wird er dabei von mystischen Klängen, einem Klavier und elektronischen Strings. In Taumeln lässt uns SKUPPIN in das Innerste seiner Gedanken schauen und nimmt uns mit auf eine Suche nach Halt, ohne überhaupt zu wissen was haltend ist.



    Die Stunden gehen schneller als die Welt,
    schneller als wir beide,
    Taumeln vor uns hin.“

    Das Finale zieht einen durch die kraftvolle Stimme förmlich in den Bann. Zusammen mit dem immer voller werdenden Sound, hinterlässt es bis zum zerstörerischen Schluss Eindruck.


    Zwischen Einkaufswagen und Ziellosigkeit

    Passend zum Songrelease, dürfen wir euch heute das zugehörige Musikvideo vorstellen, welches den Song nicht besser hätte unterstreichen können. Das Video startet mit einem jungen Mann in Jeansjacke. Verloren und wohl aufgewühlt zugleich, taumelt dieser ziellos durch die Welt. In diesem Falle erstmal durch ein Parkhaus. Man kann jede einzelne seiner Emotionen ohne Schwierigkeiten aus dem Gesicht ablesen.

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    Ohne recht zu wissen, wohin mit sich selbst, läuft und verläuft sich dieser junge Herr im Verlauf des Liedes. Er läuft und läuft und läuft und läuft. Zwischen Autos und Einkaufswagen die ihm nicht gehören, schlendert er nun rauchend sowie streitfreudig durch die Stadt. Es schaut nicht so aus, als würde der Protagonist innerhalb des Videos seinen Frieden finden, allerdings schafft er es seinen Emotionen endlich Luft zulassen. Das Finale des Videos ist nicht weniger kraftvoll als das des Liedes. Durch einen emotionsstarken Schrei visualisiert die Hauptperson das kräftige Ende von Taumeln so, dass man es besser kaum hätte machen können.

    Hier könnt ihr Taumeln streamen.

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  • Exklusive Videopremiere: Figure Beach und „Waves“

    Exklusive Videopremiere: Figure Beach und „Waves“

    Figure Beach ist ein frisches Trio aus Nürnberg, welches man als Indie-Fan spätestens jetzt auf dem Schirm haben sollte. Dass die Jungs mit Waves heute erst ihren dritten Song veröffentlicht haben, hört und sieht man ihnen allerdings überhaupt nicht an. Neben Waves, haben die Nürnberger bisher die beiden Songs We Didn’t Fit Together At All und Beneath The Pines veröffentlicht. Im Gegensatz zu ihrer letzten, etwas ruhigeren Single Beneath The Pines, bedient uns Waves mit Gute-Laune-Melodien und schenkt uns damit einhergehend frische Energie, an diesen ekligen Februartagen.


    Warme Sounds für miese Tage

    Wir alle kennen, haben und hassen sie. Die Tage, an denen nichts läuft. Oder wenn dann doch etwas läuft, dann nur schief und bergab. Man ist sich nicht ganz sicher, ob sich die Welt gegen einen verschworen hat, man in einem schlechten Film gelandet, oder man einfach nur in dieser Welt verloren ist. Alles ist blöd, grau und mies.


    „my girlfriend doesn’t love me anymore
    and I planned going camping in the mountains
    and it rains and it rains and it rains“


    Glücklicherweise schenkt uns der Song warme Klänge für genau diese miesen Tage. Un das können wir momentan ja wohl alle gebrauchen. Soundtechnisch könnte Waves auch der glücklichste Summer-Indie-Banger schlechthin sein. Da dieser Titel allerdings textlich nicht ganz so passt, kröne ich ihn einfach zum Miese-Tage-Allwetter-Indie-Banger.

    Was ein Glück, dass die drei die Hoffnung trotzdem noch nicht ganz aufgegeben haben. Denn, sie erinnern uns, dass kleine Gesten, wie ein Lächeln, selbst von einer fremden Person, große Wellen schlagen und bestenfalls den noch so grauenvollen Tag, um einiges aufwerten kann. Wie lieb, oder? Der Song heisst ja nicht ohne Grund Waves.


    Eine Zeitreise durch die Dekaden

    Kommen wir jetzt zum Video. Schaut man sich dieses an, wird man, ob man will oder nicht, Teil einer Zeitreise durch die letzten Dekaden. Eingeleitet wird das Video mit einem in ein Mikrofron singenden jungen Herr, gekleidet in auffallendem Outfit inklusive runder, getönter Brille, welche doch stark an die 70er erinnert.

    Im gesamten Video switchen die Jungs immer wieder ihre Outfits, inspiriert von den eben erwähnten, vergangenen Dekaden. Ich könnte hier jetzt noch weiter jedes Detail vom Video verraten, z.B. dass es aussieht, als wäre kein Schnitt vorhanden (was ich nebenbei bemerkt supercool finde), aber dazu ist dieses wirklich schöne und wirklich sehr gut gemachte Video einfach zu schade.

    Insgesamt kann man sagen, dass das Musikvideo zu Waves den Song mehr als gut unterstreicht und ich es mir kaum passender vorstellen könnte. Also:

    Wenn du zu dieser Jahreszeit schon keine Sonnenstrahlen abbekommst, lass dich wenigstens von deinem Display anleuchten, indem du dir hier das Musikvideo zu Waves anschaust! <3

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    Foto: Florian Weichelt

  • Exklusive Videopremiere: Soft Drug und „Same“

    Exklusive Videopremiere: Soft Drug und „Same“

    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bin leider komplett im Winterblues gefangen. Aber da kommen die drei Jungs von Soft Drug genau zum richtigen Zeitpunkt mit ihrer ersten Singleauskopplung „Same“ ihrer Debüt-EP um die Ecke und bringen ein paar kleinen Sonnenstrahlen in mein Kopfkino. Wenn ihr auch ein bisschen Westcoast-Feelings zum Träumen gebrauchen könnt, seid ihr hier gerade genau richtig. Und eins kann ich vorab verraten: die Melodie sitzt seit einer Woche ein meinem Kopf fest!

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    Ich muss euch gestehen, als ich den Song das aller erste Mal angehört habe, hat es keine fünf Sekunden gedauert bis sich bei mir ganz große Frank Ocean-Lost-Vibes breit gemacht haben. Und das meine ich im aller positivsten Sinn überhaupt! Ich denke mal nicht, dass ich damit die einzige bin, der diese Assoziation in den Sinn kommt. Ich wünschte gerade, ich hätte mehr Ahnung von Instrumenten und Musikproduktion, damit ich euch irgendetwas über die Synthies erzählen kann. Leider muss ich da passen. Allerdings war meine erste Reaktion wortwörtlich: „Oha das hat ja doll Ohrwurmpotential„. Und tja, was soll ich sagen, die Melodie ist SOFORT in meinem Kopf hängen geblieben und hat es sich dort sehr bequem gemacht. Vor allem aber gibt sie mir so ein warmes, spätsommerliches, aber gleichzeitig auch ein melancholisches und sehnsüchtiges Gefühl.


    Eine Prise 2000er R’n’B

    Dass die Jungs von Soft Drug vielleicht selbst auch ganz gerne Frank Ocean hören, konnte ich nach einer kurzen Recherche (= das Instagram Profil der Band stalken) ohne großen Aufwand rausfinden. Diese kleine Hommage an das Album „blond“ von besagtem Künstler fand ich dabei besonders lieb. Ich bin generell immer großer Fan davon, wenn Musiker*innen teilen, welche Musik und welche Einflüsse sie selbst inspirieren und prägen.  

    Noch mehr Einflüsse aus Pop und R’n’B der 90er und 2000er inklusive Westcoast-Vibes bekommt man beim Ansehen des Musikvideos zu „Same“. Ich erzähle euch auch gleich mehrere Gründe, wieso ich nicht nur das Lied sehr gut finde, sondern auch, warum das dazugehörige Video genau das ist, was sich bei diesem Song in meinem Kopfkino abspielt.

    Erstens: die 90er Ästhetik mit dem 4:3 Bildformat und diesen analogen Touch. Wer schon mal einen anderen Text von mir gelesen hat weiß vielleicht, dass ich das persönlich einfach super nice finde. Da schwingt immer so viel Nostalgie mit, was ich liebe.

    Zweitens: der Westcoast Vibe. Wenn ich die Szenen von Brücken voller Graffiti, von Maschendrahtzäunen umgebenen Baseballplätzen und betonierten Hinterhöfen sehe und dann noch die pure Sonne dazu kommt, muss man doch einfach an irgendeine Stadt in Kalifornien denken, oder nicht?

    Drittens: die Farbgebung im Video. Warm, starke Kontraste und harte Schatten und alles in einem gelblichen Ton angehaucht. Genau das meinte ich am Anfang mit warmen, spätsommerlichen, aber auch melancholischen und sehnsüchtigen Gefühlen, die der Song mir beim Anhören gibt. Und jetzt stellt euch mal vor, ihr würdet an einem Nachmittag in der Sonne allein durch die Stadt laufen mit diesem Track auf den Ohren, ich find das geht so gut zusammen. Nicht umsonst wird über die Band gesagt, sie bringen einen Hauch von L.A. in den Melting Pot Berlin, und das versteh ich komplett.

    Und wie ich mit meinen ausgezeichneten Stalking Skills rausfinden konnte, haben Soft Drug sowohl das Video in eigen Regie gefilmt als auch geschnitten. Ich finde, dass sollte zumindest kurz erwähnt werden, weil ich mir vorstellen kann wie viel Liebe und Arbeit in Song und Video reingeflossen sind.


    Von Verarbeitung und Veränderung

    Apropos Melancholie und Sehnsucht: Welches Thema passt zu diesen beiden Worten besser als eine gescheiterte Liebe? Und genau dieser Schmerz wird in „Same“ behandelt und endet mit der Einsicht, dass es nie wieder dasselbe sein wird.


    since you’re in love with a girl
    I can’t tell pleasure from hurt
    but all I know for sure is nothing’s ever gonna be the same


    Alles in Allem also ein sehr rundes Ding, wie ich finde. Und bis sich die Erde ein bisschen weiter um die Sonne gedreht hat, dass auch die me­te­o­ro­lo­gischen Begebenheiten zu dem Track passen, lieg ich hier auf meinem Sofa und stimme mich mit diesem Song schon mal auf das Sommer Gefühl für dieses Jahr ein. Außerdem kann ich es kaum abwarten, wenn im Frühsommer die erste Soft Drug EP erscheint!

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    Fotocredit: Anna Tiessen

  • Exklusive Videopremiere: Iuna Lux und „Monsters“

    Exklusive Videopremiere: Iuna Lux und „Monsters“

    Anfang des Jahres hat Anna euch ja bereits Iuna Lux im Interview vorgestellt. Damals stand der Regensburger Bedroom-Producer kurz vor dem Release seiner Debüt-EP „All of my answers“. Die EP hat sich bei mir mittlerweile einen Platz in der Kategorie „Kann ich eigentlich 24/7 on repeat hören“ verschafft. Im Juli deutete sich mit dem Release der Single „Memory Lane“ dann EP Nr. 2 an. Und ich kann’s nicht anders sagen: Ich bin sehr hyped und bereit für neue Musik von Iuna Lux. I prodly present you: Die neue Single „Monsters“ von Iuna Lux und das zugehörige Musikvideo.

    “Get in your dress to dance!”

    Warum ständig in der Wirklichkeit leben, wenn man sich an so viele schönere Orte träumen kann? Genau nach dieser Devise fantasiert Iuna Lux über eine Nacht in einen Club mit der Partnerin seiner Träume. Die beiden tanzen, lachen, haben Spaß. Aber leider ist das Ganze dann doch nur ein Traum.

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    Re­gis­seu­rin Emely Hardt entführt in die Traumwelt von Hauptdarstellerin Thess Martini: Weite, staubige Landschaften und ein Geländewagen erinnern an ein Hinterland irgendwo in den Vereinigten Staaten und gehen über in neblige und düstere Club-Szenen. Hier durfte das Team in einem Regensburger Club filmen, der eigens für den Dreh aus dem Lockdown-Winterschlaf geholt wurde.

    Optik à la Stranger Things

    Von der Aufmachung des Videos bin ich sehr an einen Mix aus Stranger Things und Pulp Fiction erinnert. Das dürfte wohl hauptsächlich an dem 80er-Jahre Flair liegen. Naja, der Titel „Monsters“ trägt auch seinen Teil dazu bei. Ich feier das Gesamtpaket aber sehr. Die Stimmung des Videos löst das akute Bedürfnis zu Tanzen in mir aus.

    Bei melancholischen Texten, die mit einer ordentlichen Portion Synthesizern untermalt werden, hat man mich ja meistens sowieso schon überzeugt. Das Gefühl, das „Monsters“ in mir auslöst ist, kann ich in eigenen Worten nur schwer beschreiben. Es ist irgendwie eine ganz absurde Mischung aus Behaglichkeit, Träumen, Trauer und Zukunftsangst zugleich.

    Als würde man schon im schönsten Moment seines Lebens an die Depression danach denken, während im Hintergrund ein Feuerwerk an Synthesizern eine 80s Ballade schmettert.

    Wer sich jetzt noch fragt, wer eigentlich hinter dem Künstlernamen Iuna Lux steckt, sollte schnellstmöglich das Interview lesen. Keine Sorge, ich stell euch den Künstler natürlich auch hier kurz vor. Iuna Lux heißt eigentlich Christoph Hundhammer und ist neben seiner eigenen Musik vor allem als Live-Gitarrist des Regensburger Indie-Künstlers Telquist zu sehen. Mit seinem Bedroom-Soloprojekt Iuna Lux entwickelte er seinen ganz eigenen Stil irgendwo zwischen der Lässigkeit von MGMT und einer Melancholie, die er in eingängige Melodien verpackt.

    „ein Gefühl zwischen Rausch und Verliebtsein“

    So beschreibt Christoph seine Musik. Er therapiert sich mit der Musik selbst und lässt hier und da einen Einblick in sein nachdenkliches Innenleben zu. Das gibt seinen Songs eine extrem authentische Note.

    Monsters“ ist nach „Memory Lane“ die zweite Single der neuen EP, die im Dezember erscheinen wird. Bis dahin könnt ihr die bisher veröffentlichten Songs von Iuna Lux auf Spotify rauf und runter hören bis ihr sie im Schlaf mitsummen könnt. Dann sind wir nächstes Jahr alle bereit für Konzerte, Deal? Ich zähle auf euch!

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    Fotocredit: Denis Mnich