Dein Warenkorb ist gerade leer!
Schlagwort: premiere
-

Exklusive Videopremiere: Black Chai Stevia und „Callen“
Today’s Spotlight scheint auf Black Chai Stevia! Die Berliner Band veröffentlicht heute ihr erstes Musikvideo seit ihrem Comeback. Neues Wiedererkennungsmerkmal seit der Reunion: die stampfende four-on-the-floor-Kick, die jeden noch so umrhythmischen Körper zum Bewegen bringt.
Die drei Jungs sind vor einigen Jahren mit ihrem Hit „Hoodie“ viral gegangen und haben die Hip Hop Welt mit ihrem besonderen Sound aufgewühlt. Nach einer Schaffenspause und neuen Projekten als BLVTH und Pabst bekommen wir endlich wieder neue Musik. Nach „Nachts um 4“ und „Seifenblasen aus Beton“ ist „Callen“ bereits die dritte Single der letzten Wochen. Vom Popsong mit Radiopotenzial über einen verzerrten Brutalismus 3000 type Beat hin zu einem mit Hyperpop angehauchten Hitsong, Black Chai Stevia beweisen eindrücklich ihre Vielseitigkeit.
Dieses Mal wird der Song noch durch Visuals begleitet und wir sind mehr als hyped!

Was macht ihr, wenn ihr alleine im Büro seid, weil alle anderen im Home Office sind? Richtig! Die Fußnägel lackieren, mit der Tischhydraulik spielen, tanzen und … der Ex schreiben! Black Chai Stevia thematisieren in ihrer neuen Single die Zeit nach der Trennung, wenn man sich langsam eingesteht, dass das Single-Leben die neue Realität ist, aber man ab und zu noch an die Ex oder den Ex denken muss. Wenn dann noch das Büro leer ist und die Arbeit schon seit Stunden nicht mehr bockt, fliegt die Nachricht an den Ex-Partner, die man später bereut, schneller raus, als man denkt. Dass die kurz aufflammende Euphorie dann nicht erwidert wird, ist selbsterklärend. Die drei Musiker füllen die Leere im Herzen und im Büro dennoch mit kreativen Ablenkungen, gekonnten Tanzmoves und einem Hitsong! Das Schönste daran: Den Refrain können wir alle nach zwei Mal blinzeln mitsingen.
Ah, Ah Ah Ah Ah!
Streamt die neue Single und checkt das aufstrebende Trio auf allen sozialen Channels wie Instagram oder TikTok! Wer genau hinschaut, könnte vermuten, da kommt vielleicht bald eine EP!
-
Exklusive Videopremiere: The xUrbs und „Running Home“
Du hast Feierabend und brauchst einen passenden Song, während du ungeduldig nach Hause hastest. Kein Problem, denn dein Lied der Woche heißt „Running Home“. The xUrbs veröffentlichen das Musikvideo zu ihrem zweiten Song der am 03.03.23 erscheinenden EP „Stranded“ und strahlen mit ihrer neuen Single Euphorie und Sehnsucht aus.
Die drei Berliner Jungs wirbeln mit eingängigen Indie Pop durch die Bühnen und Proberäume der Stadt und bereiten sich aktuell auf zahlreiche Live-Konzerte im Sommer vor. Sie lieben es, sich in ausgetüftelte musikalische Live-Arrangements einzutüfteln und überraschen immer wieder mit gefühlvollen musikalischen Momenten. Die mehrstimmige Gesangseinlagen, ekstatischen Gitarrensolos und tanzbaren Drum-Grooves sind zweifelsohne ein Genuss für alle Musikliebhaber*innen.
Neben Promo & Proben schaffen The xUrbs es dennoch uns mit einem Musikvideo zu versorgen, das unsere Ungeduld auf die kommende EP vorerst ruhigstellt.
„Lola rennt“-mäßig laufen The xUrbs durch ihr neues Musikvideo auf der Suche nach einem emotionalen zu Hause. Die Band spricht in „Running Home“ ein Thema an, das uns alle ein Leben lang mal mehr, mal weniger umhertreibt. Auch wenn der Inhalt durchaus ernst ist, versprühen die Jungs in dem Musikvideo eine Lockerheit und Leichtigkeit, die uns daran erinnert, nicht zu verkrampft mit der Suche nach uns selbst und unserem Wohlfühlort umzugehen. Denn jeder wählt einen anderen Weg und jeder dieser Wege ist der Richtige! Wieso also nicht dabei ein bisschen Spaß haben?
Am 02.03. spielen The xUrbs ein exklusives Release-Konzert zur EP „Stranded“ im Privatclub in Berlin. Unterstützt die Jungs, indem ihr euch ein Ticket kauft, ihre Instagram Seite checkt und fleißig streamt, streamt, streamt! Ihr wisst, Musiker*innenherzen schmeichelt man am Besten, indem man ihre Musik hört 🙂
-

Exklusive Videopremiere: Tóke X FLKS und „Blue Lagoon“
Wir nehmen euch im Rahmen unserer heutigen Premiere auf eine wunderschöne musikalische Reise mit. Tóke lässt uns im Musikvideo zu „Blue Lagoon“ an all der emotionalen und menschlichen Wärme teilhaben, die er auf seinem Trip nach Portugal erfahren hat. Bilder aus dem Paradies und lebensfrohe Begegnungen lassen unsere Vorfreude auf den kommenden Sommer steigen, insbesondere mit diesem Sommerhit im Gepäck.
Tóke’s musikalische Mission ist klar: positive Vibes in die Welt schicken und das Leben ein bisschen lebenswerter machen. Warme Instrumentals mit sanften, nachdenklichen Texten sind der perfekte Ersatz für eine dringend gebrauchte Umarmung. Der sympathische Musiker springt ungezwungen zwischen eingängigen Popmelodien und Rap-Parts hin und her und vereint verschiedene musikalische Einflüsse. Regelmäßig scheinen Reggae Vibes durch die Musik hindurch und jetzt wird uns auch klar, woher all die good Energy kommt!
Auf seiner zuletzt erschienenen EP „Ethereal“ mit dem Berliner Produzenten FLKS führt Tóke seine positive Lebensaustrahlung fort. Das Tape erinnert klanglich stark an LoFi und bietet den perfekten Soundtrack für den nächsten Chillout, ob im Park, zu Hause oder in der Wohlfühlzone eurer Wahl. Die aktuelle Videoauskopplung „Blue Lagoon“ bezeichnet Tóke als Mantra, das besonders in gesungener Form seine Kraft entfaltet.
„Grateful for the life I live
Yes, I’m grateful!“Mit diesem Song hat sich Tóke den emotionalen Ballast von der Seele geschrieben und ist einem neuen hoffnungsvolleren Lebensabschnitt entgegengetreten. Wir können die manifestierte Lebensfreude in dem Lied spüren und freuen uns über diesen kreativen Schatz!
Das Video lässt sich leicht in einem Wort zusammenfassen: Sommerinportugal. Okay close … Perfektes Wetter, Traumstrände, sympathische Menschen und ganz wichtig: Pastei de Nata! Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, Tóke bekommt für dieses Video eine Provision von der portugiesischen Tourismusbranche. Wie auch immer, die Werbung hat funktioniert. Mein Flug nach Portugal ist bereits gebucht und ich erwarte mindestens genauso schöne und authentische Erlebnisse wie im Musikvideo zu „Blue Lagoon“.
Tóke hat sich für den Videodreh auf die Reise nach Lissabon zu seinem langjährigen Kollegen und Videoregisseur Alex Kleis begeben und seine Erfahrungen dokumentiert. Er beschreibt den Trip als eine einschneidende Wende aus einer anstrengenderen und unklareren Zeit in einen energiegeladenen Neuanfang. Beim Anblick dieser Bilder kaufe ich Tóke jedes Wort ab. Dieses Video ist genau das, was wir alle brauchen: Ein Reset von all dem Alltagsstress sowie ein Auftanken unserer etwas verkümmerten Solarzellen.
All die positiven Vibes, die dieser Song inklusive Musikvideo verbreiten, lassen nur eine Schlussfolgerung zu: Unterstützt Tóke auf seinem musikalischen Weg durch diese Welt! Beispielsweise indem ihr euch die neue EP von ihm und FLKS anhört! Liked & subscribed was das Zeug hält und vergesst nicht, ihm auf seiner Instagram Seite zu folgen. Tóke ist in den kommenden Wochen in Cuba und Mexiko auf Tour und wir können kaum erwarten, welche sommerlichen Bilder er von dieser Reise mit nach Hause bringt!
Fotocredits: Alex Kleis
-

Exklusive Videopremiere: Dennis Kiss & The Sleepers und „Rome“
Heute präsentiere ich euch mal wieder eine Band, die relativ neu auf unserem Radar ist: Dennis Kiss & The Sleepers. Das sind Sänger Dennis Kiss, Bassist Andreas Meyer, Schlagzeuger Manuel Neuhaus und Gitarrist Nicolas Ruedin. Die Songs der Schweizer Band sind klassischer Indie-Rock-Sound, der an britische Bands wie The Kooks, Circa Waves und The Vaccines erinnert. Anfang Oktober haben Dennis Kiss & The Sleepers ihr Debüt-Album „Poco Bono“ veröffentlicht. Der Song „Rome“ und das Musikvideo, um das es sich heute dreht, ist Teil des Albums.
“teenage angst hymns in a major key”
„Rome“ klingt nach einer verzechten Nacht und dem Morgen danach. Gebrochene Gedankenschnipsel der letzten Nacht und die Frage danach, wie man nochmal in dem Club gelandet ist und warum man auf dem Badezimmerboden aufwacht – wer kennt es nicht. Unterstützt wird dieses Gefühl durch entspannte Gitarrenriffs und ein eher zurückhaltendes Schlagzeug, die eine positiv bedrückende Stimmung aufrechterhalten. Gegen Ende des Songs steigert sich Dennis gesanglich stärker in den Text und erinnert daran, Gedanken manchmal einfach nicht loslassen zu können.
mysteriöse Begegnungen

Im Musikvideo zu „Rome“ träumt Sänger Dennis sich in eine fiktive Welt, fantasierend über die Ereignisse der letzten Nacht. Zu sehen sind ungewöhnliche Begegnungen, die Dennis und Zuschauer:innen in einen mysteriösen Bann ziehen. So wird er nicht nur sehr eindringlich von einer Person angestarrt auf dem Nachhauseweg, sondern begegnet unter anderem auch einem Tänzer und einer Feuerkünstlerin. Die Frage „Wie bin ich hier eigentlich hingekommen?“ bekommt durch diese seltsamen Aufeinandertreffen einen noch tieferen Nachklang.
“if you love me take me back to the bar in Rome”
Während die Kamera also einem durch die Nacht torkelnden Dennis durch die leergefegten Straßen der Stadt folgt, realisiere ich, dass „Rome“ hier eine Bar ist und praktischerweise in der ganzen Stadt ausgeschildert ist.
Doch bevor ich die Bar von innen zu sehen bekomme und einen Rückblick auf die Geschehnisse dort drinnen, springt die Szenerie auf den Morgen danach. Dennis wacht auf, die Sonne blendet ihm ins Gesicht und die anderen Bandmitglieder sind um ihn herum versammelt. Alle sehen etwas mitgenommen aus. Dennis macht sich letztendlich doch noch auf den Weg nach „Rome“. Die Bar ist allerdings geschlossen und er setzt sich gefrustet auf einen Stuhl vor der Tür. Irgendwie passt diese Situation perfekt zur generellen Stimmung des Songs und dem Gefühl, nicht mit der letzten Nacht abschließen zu können.
Das Video zu „Rome“ bricht die bisherige Ästhetik der Musikvideos zum Debüt-Album. Denn die vier Vorab-Singles sind Stillleben. Sie halten genau dieses Moment des an einem vorbeiziehenden Lebens fest und spiegeln die grundsätzliche Stimmung auf „Poco Bono“ wider.
Alles ist okay, aber irgendwie auch nicht mehr – poco bono eben
Die Sehnsucht nach Ausbruch und Entschleunigung, die Bitterkeit über das Schwinden von Zeit und Halt, sowie die permanente, drückende Melancholie des bloßen Seins sind die zentralen Motive der Geschichten, welche das Album „Poco Bono“ erzählt. „Poco Bono“ ist die Stadt, in welche Du ziehst und Dich einsam fühlst. In „Rome“ ist es der Club, in welchem Du vor der Realität in die Ekstase fliehst. Dennis Kiss verarbeitet textlich all das, was ihn am Erwachsenwerden hindert und es ihm dabei zugleich ermöglicht. Eine Ode an die Jugend und das Leben, ein subjektives Weltbild, gefangen zwischen Hedonismus und Masochismus.
robuster Indie-Rock in einer Welt, die von Flüchtigkeit geprägt ist
Dennis Kiss & The Sleepers fangen textlich den Zeitgeist der Anfang Zwanziger ein und verpacken ihn in einen klassischen Indie-Rock-Sound, der schon seit Jahrzehnten funktioniert. Wenn ihr das Album von Dennis Kiss & The Sleepers noch nicht gehört hab, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt es nachzuholen. Ich verlinke es euch mal ganz unverbindlich:
Fotocredit: Tim Wettstein
-
Exklusive Videopremiere: Tropen Tropen mit „Paola“
Wenn bei uns eine Videopremiere ansteht, sind wir bei untoldency immer alle ganz aus dem Häuschen! Heute haben wir wieder einen Leckerbissen für euch, und zwar Tropen Tropen mit ihrer neuen Single „Paola“.
Diese Kirschen sind sauer
Die Band aus Bonn, bestehend aus Oleg, Linus und Simon, trumpft hier mit ihrem frischgegründeten Synth-Pop Projekt samt einer Prise tropischem Fernweh auf. Und diese Feelings tun gut, denn auch eure Käsemauken haben sich dieses Jahr wahrscheinlich eher im feuchten Kiesstrand von Kühlungsborn eingegraben, als im heißen Sand der Copacabana.
Im Video, bei dem übrigens Studenten-Oscar Anwärter Moritz Müller-Preißer Regie geführt hat, wird uns Paola vorgestellt. Paola lebt gutsituiert in einer Suburb-Traumwelt. Das Wetter ist perfekt und die Vögel zwitschern. Paola bekommt eines Tages Besuch von drei schnieken Gärtnern mit Schlafzimmerblick. Jetzt gilt es für jene natürlich dieses anmutende Geschöpf zu erobern, mit allen zulässigen Mitteln, nach allen Regeln der Kunst. Wie im echten Leben.
Im echten Leben? Wirklich? Tja, das wäre doch gelacht, wenn Paola hier den Spieß nicht umdrehen würde. Denn alle Klischees, die die drei männlichen Exemplare in Paola projizieren wollen, prallen einfach an ihr ab und liegen unbeweglich am Boden. Der Vertrag, den Paola hier ganz zu Anfang mit den drei Dienstleistern unterschreibt, scheint in ihrer Realität immer mehr an Gültigkeit zu verlieren. Und da helfen auch keine coolen Posen mit schweren Werkzeugen mehr. Und auch keine Einladungen auf einen Drink.
Der Mörder ist nicht immer der Gärtner
„Paola, trink den Suco de Acerola mit mir“. Der Saft der Acerola-Kirsche wird hier zum Sinnbild des weiblichen Empowerments. Und zum Sinnbild männlicher Verletzlichkeit. Tropen Tropen zeigt uns, wie man mit Gepflogenheiten bricht. Und wie unangenehm aufdringlich Männer sein können, wenn sie sich mit ihrem immer gleichen Balzverhalten so durchzumogeln scheinen. Da ist es doch äußerst erfrischend, eine völlig selbstbewusste Paola zu sehen, die sich von nichts mehr beeindrucken lässt, was der alte, staubige Werkzeugkasten der Herzeroberung so hergibt. So erfrischend und bitter wie eine Dusche mit Suco de Acerola.
Ganz besonders schön gemacht finde ich das Setting, die Farben und das entschleunigte Tempo des Videos. Zusammen mit dem in eine große Hallfahne eingewickelten Drumset und der schwebenden Basslines birgt der Song zwar auch eine gewisse Portion 80’s-Kitsch. Allerdings passt das einfach perfekt zu stereotypischen Mustern. Ein Augenzwinkern, aber ohne zweifelhafte Absichten.
Viel Spaß mit „Paola“ von Tropen Tropen!