Autor: untoldency

  • untoldency proudly presents: So Soon Live In Concert 2026/2027

    untoldency proudly presents: So Soon Live In Concert 2026/2027

    Es ist das dritte Mal, dass wir euch hier versammeln, um in wirklich großen Tönen von den Live Konzerten von So Soon zu schwärmen. Sie sind einer der Gründe, warum wir unsere kleine Indie-Bubble so lieben. Weil immer wieder finden wir Bands so früh, dass wir sie von ihren Anfängen an begleiten dürfen und mit jeder Tour, mit jedem Album werden sie besser. Also packt So Soon in eure Rotation und besucht sie live auf Tour, um auch noch mit am Anfang dabei zu sein <3

    Everything Matters, Nothing Matters

    Nach ihrem Debütalbum Whether You Like It or Not haben sich David und Marco erneut zusammengesetzt und ein Album selbstproduziert, das so ganz unverkennbar nach So Soon klingt, aber gleichzeitig eine neue Stufe erreicht. Es klingt greifbarer, mutiger, beeindruckender. Die So Soon Formel, die sie damals mit uns im Interview geteilt haben, wirkt aber auch hier: Songs starten sanft und leise und bauen eine Power auf, die sich dann entlädt. Sie halten Schlüssemomente im Leben fest, Entscheidungen, die unmöglich scheinen zu treffen und Gefühlsknoten, die man kaum lösen kann. All das verpackt in wunderschöner Indie-Folk Musik – wir haben Dauer-Gänsehaut!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Weil wir gar nicht aufhören können zu schwärmen, schaut doch einfach selbst vorbei. Im November 2026 & April 2027 geht es für So Soon auf Tour quer durch Deutschland. Sie würden sich wahnsinnig freuen, euch dort zu sehen!

    08.11.2026 – Berlin, Frannz Club
    09.11.2026 – Kiel, Pumpe
    10.11.2026.- Hamburg, Nochtspeicher
    13.11.2026 – Dresden, Groove Station
    15.11.2026 – Wien, Chelsea
    17.11.2026 – Freiburg ,Vorderhaus
    18.11.2026 – Mainz, Kulturclub schonschön
    19.11.2026 – Nürnberg, Club Stereo


    05.04.2027 – Köln, Garagen
    06.04.2027 – Münster, Café Sputnik
    07.04.2027 – Leer, Zollhaus
    08.04.2027 – Magdeburg. Moritzhof
    09.04.2027 – Flensburg, Volksbad
    13.04.2027 – München, Ampere
    22.04.2027 – Leipzig, UT Connewitz
    24.04.2027 – Karlsruhe, Tollhaus

  • untoldency proudly presents: Big Sleep EU Tour 2026

    untoldency proudly presents: Big Sleep EU Tour 2026

    Wir sind bei unserer heutigen Tourpräsentation wieder in Irland – was sollen wir sagen, hier kommt einfach sehr gute Musik her zurzeit! Diesmal direkt aus Dublin kommen Big Sleep mit gefühlvollem Alternative Indie-Rock mit ihrem Debütalbum Holy Show auf EU Tour und machen auch in ein paar Städten in Deutschland Halt! Wir freuen uns sehr, sie euch hier vorstellen zu können – wer weiß, vielleicht verliert ihr euer Herz ja wie wir an eine irische Band nach der anderen.

    Holy Show

    Auch wenn Big Sleep ihr Debütalbum Holy Show erst im Februar rausgebracht haben, machen sie schon viel länger Musik. Und das hört man auch! Wenn Bands ihren Sound auf unzähligen Live-Bühnen ausraffinieren und finden um sechs Jahre später ihr Debütalbum zu veröffentlichen, dann kann man davon ausgehen, dass da nicht nur lange rumgewerkelt wurde, sondern dass sich die Band so sicher wie noch nie war, diese Songs endlich in dieser Form in die Welt zu lassen. Es ist der Big Sleep Sound, den die Fans schon so lange lieben und wir nun endlich auch in Form eines Debütalbums erhalten haben!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Big Sleep kommen nun endlich auch für Dates nach Deutschland und wir können euch ihren Sound wirklich sehr, sehr nah legen!

    03.11.2026 – Düsseldorf, Ratinger Hof
    04.11.2026 – Berlin, Privatclub
    06.11.2026 – Hamburg, Betty

  • untoldency proudly presents: Cardinals am 03.11.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: Cardinals am 03.11.2026 in Berlin

    Habt ihr Cork auf dem Schirm? Die sweete Stadt in Irland ist die zweitgrößte Stadt der Insel und hat immer mal wieder eine musikalische Überraschung im Ärmel. Dieses Mal ist es die Band Cardinals, die mit ihrem wuchtigen Debütalbum ganz schön viel Wind in der Indie-Rock Welt machen! Am 03.11. spielen sie in Berlin und ihr solltet dabei sein!

    „What are you waiting for?“

    Letzten November waren sie bereits zwei Mal in Deutschland (auch da haben wir präsentiert!). In der Zwischenzeit kam nun (endlich) ihr Debütalbum Masquerade raus und beweist, warum wir die Band wirklich auf dem Schirm haben sollten!

    “The first album is daunting, but I feel like you’re not going to look at anything the same afterwards, artistically. The work that goes into it is an awful lot, and you’re putting a lot on the line in terms of vulnerability and opening ourselves up, emotionally. It’ll change whatever we decide to do next, musically or otherwise. I think it’ll have that effect on all of us.”

    Zwischen Post-Punk und Indie-Rock haben sie sich mit ihrem Debütalbum in eine Nische gesetzt, die wir sehr, sehr doll lieben.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Lasst euch ein auf die fünf Jungs aus Cork und nehmt eine frische Prise irischer Rock-Musik mit!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Spotify. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen ‚
    ‚
  • untoldency proudly presents: Brosie „Welcome to the Brosie Hood“-Tour 2026

    untoldency proudly presents: Brosie „Welcome to the Brosie Hood“-Tour 2026

    Wenn Avril Lavigne auf Oasis und Hannah Montana trifft und alle zusammen jammen, dann kommt vielleicht das raus, was Brosie in ihrem Sound vereint. Laut, ehrlich und mit viel Drive hat die Wiener Newcomerin ihre zweite EP Spiraling Down Memory Lane veröffentlicht. Damit ist sie jetzt auf Tour! Es ist Indie Pop at its best und der macht doch am meisten Spaß, wenn’s draußen kälter wird.

    Welcome To The Brosie Hood!

    In Österreich aufgewachsen, in den Niederlanden gelebt und nun in Hamburg gelandet – oder wie Brosie es nennt: „Apfelstrudel born“, „Franzbrötchen based“ und von „Stoopwafels“ angetrieben. Ihr Sound ist fresh und cool, und macht Bock auf mehr. Wir haben Glück, denn das scheint erst der Anfang zu sein!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Wer jetzt ein wenig neugierig auf Brosie ist (zurecht), hat hier die Möglichkeit, sie live zu erleben!

    28.10. 2026 – Frankfurt, Ponyhof
    29.10.2026 – Köln, Die Wohngemeinschaft
    30.10.2026 – Hamburg, Nochtspeicher
    31.10.2026 – Berlin, Kulturinsel Haus

  • untoldency proudly presents: The Guest List EU Tour 2026

    untoldency proudly presents: The Guest List EU Tour 2026

    Wer kennt es nicht – die gemeinsame Liebe für Bands, über die man so bondet, dass man selbst eine Band gründet. Das ist The Guest List passiert. Anfang 2021 gegründet von fünf Schulfreunden und Musikstudenten, die alle eine tiefe Liebe für The Strokes verband, sind sie nun eine der spannendsten Newcomerbands Großbritanniens. Mit ihrem Debütalbum „Something Real“ sind sie nun auf Tour und machen auch in Deutschland ein paar Stops. Wir dürfen die Tour präsentieren & Tickets verlosen und freuen uns sehr, euch in die Welt von The Guest List einzuladen!

    Something Real

    Gestartet haben The Guest List mit TikTok Indie-Covern, die so gut ankamen, dass sie prompt ihre eigene Musik veröffentlichen. Die wiederum kam so gut an, dass sie direkt mit Arctic Monkeys, Sam Fender und Radiohead verglichen wurden – quasi mit den eigenen Idolen. Auf ersten Live Gigs durch die UK haben sie bewiesen, dass da sehr, sehr viel in ihnen schlummert. Ihr Debütalbum Something Real beweist das selbe. Hier ist eine Band aus Manchester, die groß hinaus will. Und wenn ihr uns fragt, dann solltet ihr sie jetzt schon mal auschecken!

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Fasst euch euer Indie-Rock Herz, supportet eine UK Newcomer Band und holt euch Tickets! Sie sind auch nicht teuer:

    25.10.2026 – Köln, Arttheater
    27.10.2026 – Berlin, Badehaus
    28.10.2026 – Hamburg, Turmzimmer

    Dazu verlosen wir auf Insta auch 1×2 Tickest pro Stadt – schaut also auch gerne hier mal vorbei!

  • Tim Henrik Schneider im Interview über Karmanoia, Paradox Loom und die Kunst des Eintauchens

    Tim Henrik Schneider im Interview über Karmanoia, Paradox Loom und die Kunst des Eintauchens

    Tim Henrik Schneider (46) ist Künstler und Kopf hinter Karmanoia und Paradox Loom. Seit mehr als 20 Jahren entwickelt er immersive Räume und Installationen, in denen Besucher*innen nicht nur betrachten, sondern eintauchen, sich orientieren, verlieren und selbst aktiv werden. Im Gespräch geht es um das Gruselkabinett von 2003, die Faszination des Unheimlichen, analoge Erfahrungen, politische Handlungsspielräume, Berliner Kulturräume und die Frage, wie aus leerstehenden Orten neue Erlebnisräume entstehen können.

    Johannes Martin hat in seiner feinperlig Kolumne den Künstler ein paar Fragen rund ums Paradox Loom und seine Beziehung zu Kunst gestellt.

    „Paradox Loom ist ein Geflecht, in dem Neues entstehen kann.“

    Johannes: Wie lange bist du bereits als Künstler tätig?

    Tim: Das hat alles eher schwammig angefangen, aber für mich führt die Entwicklung zur Eröffnung des Gruselkabinetts im Jahr 2003. Rückblickend würde ich sagen: Damals entstand meine erste immersive Kunstinstallation, auch wenn wir diesen Begriff zu der Zeit noch gar nicht verwendet haben. Wir nannten das Gruselkabinett „Arsch zu Seele“ und bauten aus Pappmaché und allen möglichen zusammengeschusterten Materialien unsere eigenen Welten. Wenn ich einen offiziellen Anfangspunkt setzen müsste, dann wäre es 2003. Inzwischen sind das 23 Jahre.

    Du hast das Kunstlabyrinth Paradox Loom im Wedding gegründet. Was bedeutet Paradox Loom eigentlich?

    Der Begriff ist aus dem Versuch entstanden, die verschiedenen interdisziplinären Aspekte meiner Arbeit und die Zusammenarbeit mit anderen Künstlern unter einem gemeinsamen Gedanken zusammenzuführen. Für mich geht es um das Verweben unterschiedlicher Elemente: Disziplinen, Materialien, Ressourcen und künstlerische Ansätze.

    Wichtig ist das Zusammenspiel von Gegensätzen. Ich verbinde Kontraste miteinander und schaue, was daraus entsteht. Paradox Loom ist deshalb kein klar abgegrenztes Format, sondern eher ein Raum oder ein Geflecht, in dem unterschiedliche Ideen, Menschen, Mittel und Ausdrucksformen miteinander verbunden werden.

    Welche Rolle spielt das Analoge in deiner Arbeit?

    Das Analoge bedeutet für mich mehr, als dass etwas mit der Hand gebaut wurde. Wenn du einen Raum betrittst, versucht dein Gehirn automatisch, ihn zu verstehen. Es sucht nach Mustern, Zusammenhängen und einer Logik. In meinen Räumen funktioniert das oft nicht. Dinge treffen aufeinander, die sich nicht eindeutig erklären lassen. Das Gehirn versucht, ein Muster zu erkennen, und scheitert. Genau dann entsteht ein Fragezeichen.

    Das Analoge macht diese Erfahrung körperlich. Ein digitaler Raum kann wie ein Bild oder eine Simulation wirken. Aber wenn du etwas berührst, dich darin bewegst und spürst, dass diese Dinge wirklich existieren, verändert sich die Situation. Dann sagt dein Gehirn: Das ist real. Gerade bei großen, immersiven und vollständig analog gebauten Räumen wird dieser Effekt stark. Du bist körperlich anwesend, kannst nicht alles überblicken und bekommst keine eindeutigen Antworten. Genau diese Offenheit interessiert mich.

    „Es braucht einen gewissen Idealismus„

    Deine Räume sollen Menschen auch zum eigenen Handeln anregen: Was steckt dahinter?

    Wir sollten uns nicht aus unserem eigenen Handlungsbereich verabschieden. Man erlebt heute oft die Haltung: „Da müsste doch mal jemand etwas machen.“ Gleichzeitig gibt man damit ein Stück der eigenen Souveränität ab.

    Jeder Mensch hat einen eigenen Bereich, in dem er handeln kann. Dieser beginnt ganz nah bei einem selbst: beim eigenen Körper, bei der eigenen Hand, im eigenen Zuhause und im unmittelbaren Umfeld. Dort kann man sprechen, diskutieren, streiten, etwas verändern und direkt erfahren, was das eigene Handeln bewirkt.
    Für mich geht es deshalb nicht darum, Menschen ein statisches Kunstwerk vorzusetzen. Es geht darum, sie in eine Situation zu bringen, in der sie selbst reagieren, denken und handeln müssen.

    Woher nimmst du die Energie und Motivation, immer wieder neu anzufangen?

    Dafür braucht es definitiv einen gewissen Idealismus. Als Künstler sowieso. Aber es gibt auch diesen Funken in einem, den Wunsch, etwas zu verändern oder zumindest einen eigenen Beitrag zu leisten. Ich frage mich immer wieder: Was kann ich mit meinem Handeln bewirken? Wie kann ich einen Raum schaffen, den Menschen wahrnehmen und erleben können?

    Mir ging es immer darum, andere Räume zu schaffen als die funktionalen Räume, die uns normalerweise umgeben. Malen war für mich nie das einzige Mittel. Meine Art war immer, Räume zu bauen. Der größte Antrieb ist bis heute das Lächeln der Menschen, wenn sie durch eine Installation gegangen sind.

    „Kunst muss nicht immer eine eindeutige Botschaft vermitteln.“

    Du schreibst mit deinen Räumen keine fertigen Geschichten, sondern schaffst Bedingungen, unter denen Menschen ihre eigenen Geschichten erzählen können. Ist das die eigentliche Aufgabe von Kunst?

    Ja, schon. Kunst entsteht zunächst aus einer Absicht des Künstlers. Danach kommt aber immer der Betrachter dazu – und der bringt seine eigene Geschichte, seine Erfahrungen und seine Wahrnehmung mit. Für mich ist wichtig, auf diese individuellen „Pakete“ einzugehen. Kunst muss nicht immer sprechen oder eine eindeutige Botschaft vermitteln. Sie darf etwas anregen, emotional sein, Fragen stellen und einen Menschen berühren.
    Heute funktioniert die direkte Form der Vermittlung vielleicht nicht mehr auf dieselbe Weise. Deshalb finde ich es wichtig, Menschen dort abzuholen, wo sie sind, und eine Form von Interaktion zu ermöglichen.

    Was hat das Ganze mit Berlin zu tun?

    Berlin war lange ein Ort für Experimente, für unabhängige Kunst und für Räume, in denen Dinge entstehen konnten, die anderswo vielleicht keinen Platz gefunden hätten. Die gegenwärtig spannende Frage ist allerdings: Ist das heute noch so?

    Aus geschäftlicher Sicht würde ich hinzufügen: Das Konzept ist skalierbar. Die Idee ist, die Erfahrungen aus Berlin mitzunehmen und zu fragen, wo sie noch funktionieren könnten. Wenn man sich umschaut, findet man überall Orte, die ihre ursprüngliche Funktion verloren haben.

    Warum brauchen wir heute überhaupt noch solche erlebbaren Orte?

    Weil wir gesellschaftlich an vielen Stellen stagnieren. Unser Bild von der Welt wird zunehmend durch digitale Einflüsse geprägt. Unsere Wahrnehmung wird dadurch diffuser – sie verschwimmt, wird grauer, und vielleicht gehen dabei auch Spitzen und Kontraste verloren.

    Reale Orte können dem etwas entgegensetzen. Sie können Wahrnehmung schärfen, irritieren, berühren, aktivieren oder dafür sorgen, dass man für einen Moment aus dem digitalen Grundrauschen herauskommt. Genau dieses „Vergraute“ unserer heutigen Wahrnehmung müssen wir wieder öffnen. Das ist ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit.

    „Kunst muss nicht immer eine eindeutige Botschaft vermitteln.“

    Was erwartet die Besucher*innen künftig?

    Es entstehen ständig neue Räume. Das Labyrinth wächst kontinuierlich und wird praktisch jede Woche weitergebaut. Neue Kriechgänge kommen dazu, aber auch mehr technische und interaktive Elemente. Gerade mit der Interaktion möchte ich noch stärker arbeiten. Die Besucher*innen sollen nicht nur durch die Räume gehen, sondern unmittelbarer mit den Elementen und der Umgebung interagieren können.

    Was würdest du bauen, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

    Da fällt mir sofort der Gasometer ein. Stell dir eine große, geschlossene Kugel vor, etwa 30 Meter hoch. Schon der Weg dorthin wäre Teil des Erlebnisses: Man läuft außen nach oben und kann von dort aus die Umgebung überblicken. Oben angekommen, beginnt der Abstieg. Im Inneren der Kugel gibt es eine extrem lange Rutsche, auf der man entlang der Innenhaut wieder bis zum Boden hinunterrutscht.

    Im Inneren befindet sich noch einmal eine eigene Installation, durch die man klettern, hinauf- und wieder hinabsteigen kann. Dabei verliert man zunehmend das Gefühl dafür, wo man sich befindet. Die ursprüngliche Form der Kugel verschwindet aus der Wahrnehmung.

    Genau diese Kombination interessiert mich: ein realer, riesiger Raum, den man körperlich erlebt, und darin eine zweite Welt, in der man zunehmend die Orientierung verliert.

    Dein letzter Satz?

    Lasst uns dankbar sein!

  • „Love Away The Sadness“ – by KID DAD

    „Love Away The Sadness“ – by KID DAD

    Vor fast genau sechs Jahren haben Indie Rockband KID DAD ihr Debütlabum In A Box rausgebracht. Wir hatten sie damals im Interview, weil wir nicht fassen konnten, auf welche unfassbar gute Band wir da gestoßen sind. Seitdem ist einiges passiert. Bandkonstellationen haben sich verändert, die Themen sind ein wenig geshifted und die Welt, in der wir leben, ist irgendwie auch eine andere. Trotzdem haben KID DAD nie aufgegeben. Sie haben sich allen Challenges gestellt und haben mit ihrem neuen Album Love Away The Sadness erneut Fragen gestellt, die man sich sonst nur stellt, wenn man nachts ins Leere starrt.

    Wenn ihr erst jetzt auf KID DAD stoßt, dann ist das der perfekte Zeitpunkt – ihr Sound macht immer noch viel Spaß und hat sich deutlich weiterentwickelt. Zwischen Garage Rock, Indie und Post-Punk ist Love Away The Sadness ein Album übers Weitermachen, über Selbstzweifel, Hoffnung und all den Kämpfen, die man im Kopf mit sich selbst ausführt.

    Wir haben sie nach einer Playlist gefragt mit Songs, die sie im Albumprozess beschäftigt haben – und Frontsänger Bene hat uns ein paar auserwählte Empfehlungen zurückgeschickt.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen
    Love AWAY THE SADNESS

    Balancing Act / Laylow

    Letzten Sommer sind wir noch ziemlich viel durch Paderborn und OWL gefahren – zwischen Fotoshootings, Konzerten und allem, was sonst so anfällt. Viel Auto, viel Bulli, viel unterwegs sein. Laylow ist für mich deshalb total mit diesem On-the-Road-Gefühl des Albums verbunden. Gerade bei Songs wie Can I Get A Maybe oder Something New steckt diese Leichtigkeit drin: Sommer, Fenster runter, Fahrtwind im Gesicht und einfach irgendwohin fahren. Diese Stimmung hat definitiv auch das Album geprägt.

    Junior Varsity / Cross The Street

    Den Song hat mir der Algorithmus irgendwann völlig zufällig ausgespült und ich habe ihn sofort geliebt. Er verbindet eigentlich alles, was ich in dieser Zeit gebraucht habe: Er bringt mich zum Grinsen, weil er so frech ist, tritt mir gleichzeitig in den Arsch und lässt mich beim Durch-die-Stadt-Gehen träumen. Ich liebe diese Art von Feelgood-Songs, die gleichzeitig so eine große Sehnsucht und Hoffnung versprühen. Davon habe ich in dieser Zeit ziemlich viele konsumiert. Ich war damals in einer recht einsamen persönlichen Situation, die ich zum Großteil einfach betäuben und wegdrücken wollte. Vielleicht kommt daher auch dieser generelle Drang des Albums nach Aufbruch.

    Good Neighbours / Home

    Michi und ich waren im Privatclub in Berlin auf einem Konzert von Good Neighbours. Das war mit Abstand eines der lautesten Konzerte unseres Lebens – einfach unfassbar laut. Und gleichzeitig war es großartig. Genau diese Energie ist mir hängen geblieben.

    Royel Otis / Murder on the Dancefloor

    Ich glaube, an Royel Otis ist man in dieser Zeit kaum vorbeigekommen, ohne sie zu feiern. Für uns sind die beiden absolute Spirit Animals. Murder on the Dancefloor musste deshalb eigentlich einfach in diese Playlist.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Spotify. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen ‚
    ‚

    Black Marble / Private Show

    Der Song ist für mich ein Vorbild für etwas, das wir mit unserer eigenen Musik auch immer wieder suchen: eine bestimmte Atmosphäre zu erzeugen, ohne alles auszuformulieren. Private Show hat diese leicht entrückte, nächtliche Stimmung, die sich sofort festsetzt. Die Art, wie der Song diese Atmosphäre aufbaut, war auch eine Inspiration für Something New. Genau so ein Song, den man hört und direkt in einer bestimmten Welt landet.

    Girls‘ Generation / Gee

    Mit diesem Song haben mich Michi und Max immer mal wieder genervt – die beiden stehen einfach total auf K-Pop, Michi ganz besonders. Gee lief deshalb gefühlt immer mal wieder irgendwo bei uns und hat sich irgendwann unauslöschlich eingebrannt. Und so nervig es manchmal war: Der Song ist einfach komplett überdreht, maximal catchy und hat eine Energie, der man sich schwer entziehen kann. Also musste er am Ende natürlich in diese Playlist.

    Rihanna / Pon de Replay

    Den Song haben wir bestimmt ein paar Mal beim Aufbauen oder Abbauen gehört; Max holt dann immer seinen Dirtydance raus 😀 Irgendwie ist er dadurch mit diesem ganzen Alltag verbunden – Kabel schleppen, Equipment ausladen, wieder einpacken und zwischendurch läuft Rihanna. Ein ziemlich banaler Moment eigentlich, aber genau solche kleinen Dinge bleiben ja manchmal hängen.

    We Were Promised Jetpacks / Quiet Little Voices

    Der Song steht für eine andere Seite unseres Sounds. We Were Promised Jetpacks haben diese Mischung aus Melancholie, Druck und großen Gitarren, die uns schon länger begleitet. Quiet Little Voices passt deshalb ziemlich gut in die Welt des Albums.

    Ber / Boys Who Kiss You in Their Car

    Auch immer ein guter Take bei uns.

    Hört in die Playlist rein, checkt KID DAD aus und füllt mit einem Schwung neuer Musik eure Playlisten! Wir hören uns gerade durch und picken evtl. auch was für unsere eigenen Playlisten raus.

    Und wer noch mehr KID DAD will, kann hier das ganze Album ein Listen geben:

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Spotify. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Weitere Informationen ‚
    ‚
  • untoldency proudly presents: Ottolien „im schutz der nacht“ Tour 2026

    untoldency proudly presents: Ottolien „im schutz der nacht“ Tour 2026

    Im Schutz der Nacht – das ist das neue Album der Hannover Brüder Ottolien. Wenn ihr wie wir schon eine Weile in der Indie-Newcomer-Bubble euch herumtreiben lasst, dann kennt ihr sie schon. In den letzten paar Jahren haben auch wir sie euch unaufhörlich empfohlen – 2024 als einer unserer Artists to watch, 2022 sogar schon mit Anna im Interview! Es ist vor allem die liebevolle und verspielte Art, mit der sie die Szene des deutschsprachigen Indie-Pops apporachen, die uns seit Tag eins zu großen Fans der beiden macht.

    im schutz der nacht

    Nach ihren ersten zwei Alben Wir tuns uns so gut weh und Bleib Lieb wird Im Schutz der Nacht morgen, am 09.10. erscheinen – auf einer leuchtenden Vinyl! Das ist so schön durchdacht, unser Herz geht auf. Im Schutz der Nacht zeigt mit viel Haltung und viel Raum für Emotionalität, dass Deutschpop nicht toxisch sein muss und dass radikale Zärtlichkeit ein absolutes Ding ist. Wenn ihr euch mal wieder sehnt nach sehr wholesome Texten und sweeten Melodien, der Mischung aus Singer-Songwriter und Rap, dann seid ihr bei Ottolien genau richtig.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Und die tollsten Nachrichten! Falls es bis jetzt an euch vorbeigegangen sein sollte – Ottolien sind Mitte Oktober auf Tour! Sie haben sich dem unsicheren Ticketvorverkauf gestellt, der so viele Artists und ihre Existenz plagt, und mussten nur zwei Tourdaten justieren – alle anderen finden statt. Das freut uns wahnsinnig für sie und ist noch ein Grund mehr, die Städte absolut bis oben hin voll zu machen:

    14.10.2026 – Hamburg, Hebebühne
    15.10.2026 – Köln (wird verschoben – tba!)
    16.10.2026 – Oldenburg, UmBAUbar
    21.10.2026 – Nürnberg, MUZ Club
    22.10.2026 – Berlin (abgesagt)
    23.10.2026 – Erfurt, Engelsburg

    Foto: Stabil & Grazil

  • untoldency proudly presents: AB Syndrom „ABRISS“ Tour 2026

    untoldency proudly presents: AB Syndrom „ABRISS“ Tour 2026

    Seit Ewigkeiten sind wir Fans von AB Syndrom. Unser vielleicht liebstes Duo aus Berlin sind mit ihrem aktuellen Album ABRISS Tour – und wir haben gehört, wie bei vielen struggelt ihr Ticketvorverkauf ein wenig. Deswegen die Frage einmal direkt an euch (mit aller Liebe), wieso habt ihr noch keine Tickets? Denn wenn wir euch eins garantieren können, ist es, dass AB Syndrom live nicht nur richtig Spaß machen, sondern dass ihr euch auch auf Dauer ein wenig in die beiden vergucken werdet. Und das nur für 26€.

    Du fehlst in meinem Life

    Ein Grund, warum wir AB Syndrom so lange schon so doll lieben, ist ihr experiemtierfreudiger Pop-Ansatz. Auf jedem Song wartet etwas Neues, das einen immer mit einer überraschenden Wendung mehr mitnimmt als man anfangs denkt. Ihre Lyrics wandeln sich genauso wie ihre Drums und Synth, live perfekt angepasst an ihre Lichtshow, die sie seit Jahren schon selbst machen. Denn für AB Syndrom ist alles ein in sich schlüssiges Konzept – so auch bei ihrem aktuellen Album. ABRISS ist ein Riss, der sich durch alle Ebenen zieht – ob Videos, Pressefotos, Outfits oder die Musik. Es geht um das eigene Verhalten im Konflikt, Beziehungsdynamiken, das Hinterfragen von eigenen Mustern, aber auch den Druck gegen Rechts und Alpha-Mentalität. Und auch wenn alles auseinandergerissen wird, blicken sie darauf, wie man sich wieder zusammenkleben kann.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Kommt die zwei Cuties doch auf Tour besuchen und überzeugt euch selbst! Berlin als stabile Hometown ist schon ausverkauft, aber es ist noch Platz in allen anderen Städten. Seid offen für Neues und unterstützt Musik in ihrer pursten Form – live.

    13.10.2026 – Leipzig, Naumanns
    14.10.2026 – Hannover, LUX
    15.10.2026 – Frankfurt, Elfer
    16.10.2026 – Köln, Jaki
    17.10.2026 – Münster, Gleis 22
    18.10.2026 – Hamburg, Bahnhof Pauli
    20.10.2026 – Berlin, Kantine am Berghain (ausverkauft)

    Foto: Anne Ludwig

  • untoldency proudly presents: FEE PENAFIEL „Die Wolken über uns“ Tour 2026

    untoldency proudly presents: FEE PENAFIEL „Die Wolken über uns“ Tour 2026

    Vor knapp zwei Wochen kam das neue Album von FEE PENAFIEL raus . Schon früher saß sie am liebsten mit ihrer Gitarre auf der Bettkante und hat Songs ganz nah und intim geschrieben. Dem ist sie auch auf ihrem neuen Album treu geblieben. Wenn man Die Wolken über uns anspielt (am besten tatsächlich im Gras liegend und in die Wolken schauend), kann man sie fast da sehen, an der Bettkante, mit der Gitarre, die sie auf dem Flohmarkt noch gekauft hat. Denn in jedem Song, auch wenn er ausproduziert komplexer klingt, steckt die FEE, die ihn auf der Bettkante sanft angefangen hat zu schreiben.

    Die Wolken über uns

    Wenn man dann im Gras liegt und in die Wolken schaut, dann verliert man sich meistens in tiefe Gedanken. Über das Leben, über die Menschen, über einen selbst. Genau diese Gedanken hält FEE PENAFIEL in Liedern fest – immer nah und berührend, ehrlich und ohne Filter bekommen wir einen Einblick in ihre Welt.

    Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

    Mehr Informationen

    Besucht die Singer-Songwriterin auf Tour und erlebt einen Abend, voller schöner und berührender Momente.

    BANDTOUR
    09.10.26 Köln – Wohngemeinschaft
    13.10.26 Hamburg – Hebebühne
    14.10.26 Berlin – Kulturhaus Insel
    16.10.26 Wiesbaden – Schlachthof

    AKUSTIKTOUR
    14.11.26 Freiburg – Vorderhaus
    20.11.26 Marburg – Q
    21.11.26 Wolfhagen – Kulturladen
    16.01.27 Friedberg – Altes Hallenbad
    17.01.27 Soest – Alter Schlachthof
    21.01.27 Wismar – Apothekensessions
    22.01.27 Buxtehude – Deck2