Autor: untoldency

  • „To The One That Got Away“ – by LEILA

    „To The One That Got Away“ – by LEILA

    Wir würden euch heute gerne LEILA vorstellen. Die Berner Musikerin macht Musik so, wie Bock hat, verpackt in Songs alles, was sie fühlt und was sie beschäftigt. Sie will sich gar nicht richtig einordnen lassen, sondern eher ihre Musik sprechen lassen. Zwischen Pop, Indie und UK-Underground kommen Einflüsse zusammen, die sofort in unserem Kopf hängen bleiben. In 44 Tagen kommt ihr Debütlabum „twenty something is a f*cking strange place“ raus (ja, wir verfolgen den Countdown) und heute hat sie ihre neuste Single “Too Tired” releast! Es ist also der beste Zeitpunkt, um LEILA auf euren Radar zu holen! 👀

    Wir haben sie letztens nach einer Playlist gefragt rund um ihre letzte Single “The One That Got Away” – raus kam ein bunter Mix mit Songs von LEILA selbst (klar) und Lola Young, Balu Brigada, Amy Winehouse, Phoebe Bridgers uvm.! Wir haben alles sehr gefühlt, ihr vielleicht ja auch ❤️‍🩹

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    The One That Got Away

    So Cold – Balu Brigada

    Teile des Albums habe ich in New York geschrieben. Als ich in the big apple war, hat mich Balu Brugada musikalisch, über meine Kopfhörer, sehr oft begleitet. Lustig, denn „The One That Got Away“ ist einer der Songs den ich in New York zusammen mit Simon Gooding geschrieben habe. Welcher, wie ich im Nachhinein herausgefunden habe, auch schon mit Balu Brigada zusammen gearbeitet hat. 

    Lola Young

    Fun fact: ich werde erstaundlich oft mit Lola Young verglichen. Was mich natürlich extrem freut. Ich will ja nicht sagen, dass ich sie vor dem Hype schon kannte aber seit 2019 ist sie in meinen Playlists vertreten – und wer weiß, maybe hat sie mich ja unbewusst beeinflusst.

    Amy Winehouse

    Baby Leila, hinten im Auto mit „Back to Black“ im disc man. Eine Musikerin, die nicht nur mich, sondern ganz viele andere extrem geprägt hat. Wie kann sie nicht inspirierend sein?

    Secrecy – Ethan Regan

    Ich habe selten einen Song so oft auf Dauerschlaufe gehört wie diesen. Secrecy löst in mir ein Gefühl von Sicherheit und Zufriedenheit aus. Meine Musik klingt nicht so, aber ich hoffe bei manchen Menschen ein ähnliches Gefühl auslösen zu können.

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    Hört in die Playlist rein, checkt LEILA aus und füllt mit einem Schwung neuer Musik eure Playlisten!

  • Hütte Rockt: Laut, liebevoll und eskalationsbereit

    Hütte Rockt: Laut, liebevoll und eskalationsbereit

    Heimelig, herzlich und jedes Jahr ein kleiner Geheimtipp: Wenn das Hütte Rockt Festival vom 6. bis 8. August 2026 wieder das Gelände in Georgsmarienhütte übernimmt, verwandelt sich die Wiese einmal mehr in einen dieser seltenen Festivalorte, an denen man sich sofort ein bisschen zuhause fühlt.

    Dass Hütte Rockt ein Non-Profit-Festival ist, merkt man dem Wochenende auf die angenehmste Weise an. Hinter dem Ganzen stehen rund 350 Mitglieder und viele helfende Hände, die auf der Wiese in kurzer Zeit eine Atmosphäre schaffen, die eher nach gemeinsamer Überzeugung als nach bloßer Eventlogik aussieht. Genau das macht den Charme des Festivals aus: Herzblut, Schweiß und Leidenschaft, die man hier allen Helferinnen und Helfern ansieht.

    Unsere Highlights im Line-Up

    Wenn Hütte Rockt eines besonders gut kann, dann ist es genau diese Mischung aus Kante, Charme und kollektiver Eskalation. Zwischen Ruhrpott-Pathos, Heimatgefühl und einer ordentlichen Portion Augenzwinkern lässt das Line-up 2026 ziemlich gute Sommerfestivalabende erwarten: Das Lumpenpack bringen als Freitag-Headliner ihre Mischung aus klugen Pointen, charmanter Reibung und klarer Kante gegen Rechts mit und wahrscheinlich auch wieder genug Songs, bei denen das Publikum gleichzeitig lacht, grölt und die Arme in die Luft reißt. Royal Republic am Samstag versprechen dagegen genau die Sorte eingängiger Rock-Eskalation, bei der schon nach wenigen Takten klar ist: Das hier wird laut, lässig und ziemlich gut. Und Heavysaurus? Die sind sowieso längst Festivalfamilie.

    Das Festival-„Zuckerli

    So charmant Hütte Rockt auf der großen Bühne funktioniert, so liebevoll ist auch das Drumherum.Wenn aus dem Waldbad kurzerhand eine Konzertkulisse wird und die Wohnzimmermusikanten (Womuka) dort zwischen Wasser, Wiese und Festivalgefühl spielen, hat das schon etwas herrlich Eigenes. Dazu kommen lokale Kooperationen wie mit dem Chor der Singenden Botschaft und ein Merch-Stand, an dem man kaum vorbeikommt und nicht zuletzt, weil dort die Chance ziemlich gut ist, die Lieblingsband direkt zu erwischen.

    So sieht ein Festival aus, das nicht nur laut kann, sondern auch lange im Herzen nachklingt.

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  • Immergut Festival 2026 in Neustrelitz –  26 Jahre Indie, Mücken und Kuddelmuddel

    Immergut Festival 2026 in Neustrelitz – 26 Jahre Indie, Mücken und Kuddelmuddel

    Johannes Martin (bekannt von seinen feinperlig-Kolumnen bei uns) war beim Immergut Festival in Brandenburg und hat ein paar Momente für uns festgehalten. Am Ende gibt es ein spannendes Interview mit Festival-Mitarbeiterin Charlotte Brehe inkl. extra Insights hinter der Organisation des Festivals. Für alle, die ein Spot im Herzen frei haben für DIY-Festivals, ist das besonders interessant – denn die stabilste Branche ist es leider nicht. Umso mehr Grund, hier extra viel Liebe für’s Immergut Festival dazulassen 💚

    Festival: Immergut Festival
    Ort: Neustrelitz
    Datum: 28.–30. Mai 2026
    Kapazität: rund 5.000 Besucher:innen
    Ausrichtung: Indie, Pop, Rock, Post-Punk, Alternative, Elektronik, Kulturprogramm, Lesungen und Talks.

    „So ein Kuddelmuddel“

    Es flirrt und surrt in der Sommerluft der Mecklenburgischen Seenplatte.
 Die Sonne überlässt die Bühne erst einmal den Mücken, während Seifenblasen durch die Abenddämmerung treiben, der Bass pumpt und Gitarren über den Bürgerseeweg krächzen. Das erste Festival des Jahres lässt uns wieder Gras unter nackten Füßen spüren.

    Die einen sind froh, endlich der Tristesse und dem Immergleichen des Alltags zu entfliehen. Die anderen neurotisieren sich bereits vorab in sämtliche Gefahren hinein: Sonnenbrand, Zecken- und Mückenstiche, schlaflose Nächte im Zelt.

    Das Immergut Festival geht in seine nächste Runde – und wie jedes Jahr entsteht dieser besondere Zustand zwischen Euphorie, Chaos und Routine. Seit nunmehr 26 Jahren versammelt das Organisationsteam in Neustrelitz eine vergleichsweise kleine, aber treue Gemeinschaft von Musikbegeisterten.
Rund 5.000 Gäste reisen an, ausgestattet mit Zelt, Sneakers und Mückenspray, um für ein verlängertes Wochenende den Alltag hinter sich zu lassen – und Teil einer temporären Indie-Familie zu werden.

    Unter dem diesjährigen Motto „So ein Kuddelmuddel“ zeigt sich das Festival bewusst verspielt und offen für Überraschungen. Zwischen Zeltplatz, Waldbühne, Zeltbühne und Wortbühne entsteht ein Raum für Begegnung, Musik, kritischen Austausch und Party.

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    Konzerte, Lesungen und Begegnung

    Das Line-up 2026 spannt einen Bogen zwischen Indie, Post-Punk, Pop und experimentellen Sounds. Mit dabei sind unter anderem Jehnny Beth, Sprints, Fuffifufzich, La Sécurité, Sorry, Brockhoff, Die Höchste Eisenbahn, Dressed Like Boys und Kabeaushé.

    Ergänzt wird das Musik-Programm durch Lesungen sowie Talk- und Wortformate, die das Festival um gesellschaftliche und kulturelle Perspektiven jenseits der Musik erweitern. Etwa Sonja Eismann, die über queere Tiere spricht, oder Sveamaus alias Svea Mausolf – Comedy-Autorin und Meme-Wunder auf Instagram – sowie der Podcast Too Many Tabs.

    Die Wortbühne am Marktplatz ist seit Jahren fester Bestandteil des Festivals.
Bei den morgendlichen Frühstücksrunden mit Künstler:innen, Festivalmacher:innen und lokalen Initiativen wie StädteBANDE e.V. entstehen Gespräche über Kultur, Zukunft und Zusammenleben.

    Mehr Musik, weniger Hype

    Ein Headliner ist klassisch jener Act, der zur Primetime die größte Bühne bespielt. Beim Immergut lässt sich diese Zuschreibung kaum treffen. Hier verschmelzen Zeitgeist und Nostalgie, Publikum und Künstler:innen. Das Line-up fühlt sich wie eine Rückbesinnung an – back to the roots. Dorthin, wo Indierock für Liebhaber:innen, Musikentdecker:innen und Tagträumer:innen gedacht war. Auf die ganz großen Namen wird bewusst verzichtet, auch wenn Acts wie Sorry oder La Sécurité längst mehr sind als Geheimtipps. Das Immergut bleibt ein Ort der Begegnung – generationsübergreifend.

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    Der Soundtrack deines Sommers

    Die Höchste Eisenbahn eröffnen den ersten Abend fulminant. Ein klassischer Immergut-Act: nahbar, melancholisch, mit neuem Album im Gepäck.
Francesco Wilking streift auch am nächsten Tag noch übers Gelände, spricht mit Fans und Helfer:innen.

    Der Freitagnachmittag startet mit dem Indie-Nachwuchs von Future Franz, Kapa Tult und The Tullamarines. Bei EBBB aus London treffen schwebende Elektronik-Klänge auf einen klagenden, melodiösen Gesang. Die Headliner-Show von Mine muss kurzfristig abgesagt werden – Kehlkopfentzündung. Es wird geschoben, improvisiert. Chloe Slater und Fuffifufzich übernehmen die Mainstage.

    Vanessa Loibl alias Fuffifufzich setzt bei ihrem dadaistischen Schlager-Elektro-Pop auf große Gesten und fancy Show. Das funktioniert – zumindest teilweise. Das Publikum wippt mit, bleibt bei den Animationsversuchen jedoch zurückhaltend.

    Nachts lösen sich die Körper dann doch noch, als das Immergucci-DJ-Team zum letzten Gefecht ruft.

    Der Samstag ist voller, familiärer, gehaltvoller.

    La Sécurité liefern den passenden Soundtrack. Dressed Like Boys aus Belgien imponieren mit Elton-John-haften Klängen und kämpferischen Worten.

    quickly, quickly, das Projekt des US-Musikers Graham Jonson, eröffnet mit verträumtem Indie-Pop und erweist sich als echte Entdeckung. Anschließend bringen die Londoner von Sorry ihre kantigen Garage-Gitarren auf die Open-Air-Bühne, bevor Jehnny Beth – einst Frontfrau der Band Savages – im Zelt eine kompromisslose Rockorgie zelebriert. Den Schlusspunkt setzt Valentino Vivace mit verspieltem Italo-Elektro-Pop.

    Der Autor versucht zu schlafen. Das gelingt ihm aber erst nachdem der letzte Ton von Nina Hepburns Set erklang.

    Mehr als Musik

    Immergut 2026 das war ein gelungenes Festivalwochenende. Auffällig ist der freundliche, beinahe familiäre, Umgang miteinander – beim Tischtennis, an der Pizzabude, vor den Bühnen.

    Nachhaltigkeit zeigt sich hier weniger als Schlagwort, sondern als langfristige soziale und strukturelle Verantwortung: Wie kann ein Festival dieser Größe in einer ländlichen Region fair, dauerhaft und ressourcenschonend bestehen? Das meint mehr als FLINTA*-Toiletten oder Mülltrennung. Die Frage „Wie wollen wir leben?“ wird auf dem Marktplatz diskutiert – und gleichzeitig vom Festival selbst beantwortet. Das Immergut steht sinnbildlich für ein anderes Miteinander.

    Gleichzeitig teilte das Team bereits im Vorfeld auf ihren Social Media-Kanälen mit: Die Zukunft ist ungewiss. Man müsse sich neu erfinden. Die Probleme resultieren aus der Branche selbst. Die konzentriert sich zunehmend auf wenige Großkonzerne. Superstars binden Nachfrage, steigende Kosten setzen kleinere Veranstalter unter Druck. Vielfalt gerät in Gefahr. Der Markt bewegt sich Richtung Monopolisierung.

    „Wir wollen mit euch gemeinsam am Immergut der Zukunft werkeln, Ideen spinnen und Utopien bauen“, heißt es von den Organisator:innen.

    Ein Anspruch, der das Wochenende trägt.
    Lasst uns weiter an dieser Utopie spinnen.

    Und – besucht mehr Indie-Konzerte.

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    Line-up Immergut Festival 2026

    BLVTH | Brockhoff | Chloe Slater | Die Höchste Eisenbahn | Dressed Like Boys | EBBB | ELLiS·D | Fuffifufzich | Future Franz | Jehnny Beth | Kapa Tult | La Sécurité | Mine | Nina Hepburn | Peki Momés | quickly, quickly | Snuggle | Sorry | Sonja Eismann (Lesung)| Sprints | Sveamaus (Lesung) | The Tullamarines | Too Many Tabs (Nordwestradio-/Podcast-Format) | Valentino Vivace | Waving The Guns

    Interview mit Charlotte Brehe (Booking, Kommunikation, Veranstalterin)

    Was war dein persönliches Highlight beim diesjährigen Immergut-Festival?

    Heidi Curtis, die dieses Jahr zum Festivalauftakt am Donnerstag auf der Waldbühne gespielt hat, den Wald und den Mond um sie herum nur zu gut zu schätzen wusste und mit uns gemeinsam in den Release ihrer Debüt-EP gerutscht ist. Außerdem ganz klar: das Zusammenkommen und Wiedersehen mit den vielen Vereinsmitgliedern und Helfer*innen, was immer ein Fest ist.

    Seid ihr mit dem diesjährigen Ergebnis zufrieden?

    Ja! Wir hatten bestes Wetter mit viel Sonnenschein, haben viele neue Künstler*innen wie quickly, quickly oder Chloe Slater entdeckt und vor allem gemerkt, wie viele Personen seit kurzem oder schon seit langem mit dem Immergut Festival verbunden sind und Lust haben, ihre Ideen einzubringen.

    Wenn ihr sagt: „2027 wird das Immergut anders aussehen“ – welche Aspekte werden sich am ehesten verändern: Größe, Dauer, Programm, Orte, Publikumszahl?

    Das können wir aktuell noch nicht konkret sagen – vor Ort haben wir angefangen, mit den Besucherinnen partizipativ über die Entwicklung und vor allem die Zukunft des Immergut zu reden und zu diskutieren. Diese Anstöße und Impulse aus dem Verein und von anderen Partnerinnen nehmen wir nun mit in die Überlegungen, wie ein Zusammenkommen im Jahr 2027 aussehen kann. Ob das die Anzahl der Tage oder Bühnen betrifft, ist noch ungewiss.

    Welche äußeren Faktoren, wie Preissteigerungen, machen euch am meisten zu schaffen?

    Ein Zusammenspiel aus steigenden Produktionskosten in fast allen Bereichen, fehlenden langfristigen Förderungen und daraus schlussfolgernd steigenden Ticketpreisen, die die Zugänglichkeit zum Festival verringern. Außerdem spielen zaghaftere und spätere Kartenkäufe eine große Rolle, die durch ein geringeres Budget für Kultur erklärt werden könnten, uns aber wichtige Planungssicherheit nehmen. Dazu kommt ein sich stark verändernder Kultur- und Festivalmarkt, der durch „Big Player“ wie CTS Eventim oder Live Nation/Ticketmaster dominiert wird und Konzerte einzelner Superstars mehr in den Vordergrund rücken als Newcomer*innen-Konzerte und Festivals.

    Gleichzeitig haben wir das Gefühl, dass sich das Verständnis von Kulturveranstaltungen verändert, mehr erwartet wird, was aber finanziell bzw. kapazitär für kleine Kulturveranstaltende nicht vollends umsetzbar ist – obwohl die Bestrebungen dafür auf jeden Fall vorhanden sind. Wir wollen einen Weg finden, langfristig in der Mecklenburgischen Seenplatte mit einem sicheren Grundgerüst zu veranstalten, was wohl einige Anpassungen und Veränderungen im nächsten Jahr mit sich bringen muss.

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    Foto: Claudia Damps, Bear Film

  • feinperlig. die musik-literarische Kolumne: „David Bowie – Rückkehr nach Avalon“

    feinperlig. die musik-literarische Kolumne: „David Bowie – Rückkehr nach Avalon“

    Glastonbury, England

    David Bowies Konzert beim legendären Glastonbury Festival im Jahr 2000 sollte in mehrfacher Hinsicht sein Comeback darstellen. Zum einen, weil er dort bereits im Jahr 1971 gespielt hatte. Zum anderen, weil die Achtzigerjahre, Tin Machine, Let’s Dance und Pop-Hegemonie tiefe Wunden und Niederlagen hinterlassen hatten. Jetzt, nach einigen Transformationen und den 90er Jahren, kehrte der Starman zurück nach Avalon – jener Zwischenwelt, in der König Artus nach seiner letzten Schlacht ruhen soll.

    Im Sommer 1971 spielte Bowie bereits beim Glastonbury Festival. Rund 12.000 Besucher*innen schwärmten damals auf einen Acker in der Grafschaft Somerset, rund 200 Kilometer von London entfernt. David Bowie spielte zur Mittagszeit, der Auftritt brachte ihm einen Achtungserfolg. Hier tauchte erstmals die Avalon-Idee auf: Glastonbury als mythischer Ort, als Schnittstelle von Musik, Gegenkultur und keltischer Legende. Das berühmte Glastonbury-Tor wurde Teil der symbolischen Aufladung des Festivals. Und noch heute glaubt man, dass sich der mythologisch aufgeladene Ort genau dort befindet.

    Es sollte das Comeback des Jahrzehnts werden. Auf der Bühne trug Bowie einen Mantel wie eine Robe, langes gelocktes Haar – man hatte den Eindruck, er sei nicht älter geworden, sondern lediglich weiter gereist.
Als würde Zeit für ihn keine Linie sein, sondern ein Koordinatensystem. Brixton in den späten 40er Jahren war der erste Eintrag im Logbuch.

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    Von Major Tom und Ziggy Stardust

    Am 8. Januar 1947 erblickte David Robert Jones im süd-londoner Stadtteil Brixton das Licht der Welt. Ein unscheinbarer Ort, an dem der Musiker aufwuchs. In den 60ern suchte er nach seiner Stimme, seinem musikalischen Stil. Er trat zunächst als Davy Jones auf, dann kurzzeitig als Tom Jones, bevor man ihn als David Bowie kennenlernen sollte.

    Im Jahr 1969 hob Bowie mit Space Oddity ab. Er verließ die Erdumlaufbahn der Popmusik und schwebte fortan in eigenen Bahnen. Major Tom, der Protagonist des Songs, war eine Figur, die Bowie von da an begleitete. Der endgültige Durchbruch sollte sein 1973 veröffentlichtes Album The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars markieren, in dem die Geschichte eines außerirdischen, androgynen Rockstars erzählt wird. Ziggy war Prophet und Warnung zugleich.

    Am 3. Juli 1973 ließ Bowie Ziggy Stardust beim letzten Konzert seiner Welttournee im Londoner Hammersmith Odeon „sterben“, bevor er zum letzten Mal mit seiner Band Rock ’n’ Roll Suicide intonierte.

    Beim Folgealbum Aladdin Sane stieß erstmals der Pianist Mike Garson zur Band, der Bowies langjähriger Begleiter werden sollte. Er verlieh der Musik einen jazzigen Anstrich. Für das Album trafen in England über 100.000 Vorbestellungen ein, eine Zahl, die bis dahin nur die Beatles erreicht hatten.

    Station zu Station

    Es folgten weitere Stationen. Nach dem Glam kam der Soul. Young Americans, entstanden in New York, wurde von Bowie selbst als „Plastic Soul“-Album bezeichnet. Station to Station bewegte sich dann bereits kühl und gefährlich nah am Abgrund. Schwer angeschlagen, ausgebrannt, alkohol- und drogenabhängig kam der Thin White Duke schließlich nach West-Berlin. Die geteilte Stadt bot ihm in den späten Siebzigern Schutz. Zusammen mit Brian Eno entstanden dort die legendären Alben Low, Heroes und Lodger – häufig als Berlin-Trilogie bezeichnet. „We can be heroes, just for one day.“

    Von nun an bezeichnete man David Bowie als Chamäleon. Neben dem Schreiben und Komponieren, widmete sich das Allroundtalent auch dem Produzieren von Musik (Lou Reed) sowie der Schauspielerei („Christiane F.“, „Merry Christmas, Mr. Lawrence“, „Labyrinth“, „Twin Peaks“).

    Mit den Achtzigern begann eine Zeit erneuter Transformation. Mit Let’s Dance wurde Bowie zum globalen Superstar, doch ein Chartstürmer wollte der Musiker nie sein. Er fing also wieder an, zu experimentieren: Tin Machine, Industrial, Elektronik. Alles fühlte sich wie eine Sinneskrise an. In Berlin fiel die Mauer – und die Zeichen standen auf Aufbruch. In Großbritannien wurde Britpop zum nationalen Hype, Techno zum Sound einer neuen Generation. Bowie tauchte in den 1990ern ab – flüchtete sich ins Privatleben.

    Glastonbury, 2000

    Am Abend des 25. Juni trat David Bowie wie ein Phönix aus der Asche. Da war er wieder, der Starman. Mit seiner Band – Earl Slick (Gitarre), Gail Ann Dorsey (Bass/Gesang), Sterling Campbell (Schlagzeug) und Mike Garson (Piano) – betrat er die Bühne und intonierte Wild Is the Wind.

    Love me, love me, love me
    
Love me, say you do
    
Let me fly away with you

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    Es müssen an die 250.000 Menschen gewesen sein. Glastonbury bebte. Als Bowie später Life on Mars? anstimmte, sang ein ganzes Feld mit. Nicht aus Nostalgie, sondern aus dem Gefühl heraus, Zeuge eines seltenen Moments zu sein. Der Starman, Ziggy Stardust, Aladdin Sane, Halloween Jack, Thin White Duke, Major Tom oder The Man Who Fell to Earth nahm uns an die Hand, um zu sagen: Es wird alles gut. Wir waren zurück in Avalon.

    Rückkehr nach Avalon

    Und dann, viel später, ein letzter Himmelskörper: David Bowie brach zu seinem Todesstern – dem Blackstar – auf. Kein Abschied, sondern ein Ritual. Bowie veröffentlichte sein Requiem an seinem Geburtstag. Zwei Tage später, am 10. Januar 2016, starb er. Zehn Jahre ist es nun her, dass der Starman nicht mehr unter uns ist. Und die Welt, so scheint es, ist ohne ihn unübersichtlicher geworden.

    Artus’ Schwert Excalibur soll aus Avalon stammen oder dorthin zurückgebracht worden sein – je nach Version. Avalon steht für Ende und Neubeginn, für eine magische Zwischenwelt, die die Grenze zwischen Leben und Tod, Mensch und Mythos verwischt. Genau dort vermutet der Autor David Bowie heute.

    Text: Johannes Martin

    „Blow up / David Bowie – Schon 10 Jahre“ arte
    https://www.arte.tv/de/videos/130432-003-A/david-bowie-schon-10-jahre/

  • untoldency proudly presents: French Night @ Fête de la Musique am 21.06.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: French Night @ Fête de la Musique am 21.06.2026 in Berlin

    Es ist wieder soweit! Am 21. Juni, den längsten Tag des Jahres, kommt ganz Berlin wieder auf die Straßen für die Musik! Die Fête de la Musique ist das größte und populärste Umsonst-und-draußen Festival Berlins, mit mehreren hundert Standorten in allen Bezirken der Hauptstadt. Im Juni gibt es auf der Website & Instagram das vollständige Programm, wir können euch schon eins unserer Highlights anteasern! Denn was sich seit 1981 als Idee entwickelt hat, gemeinsam den Sommer mit Musik zu begrüßen und Menschen in ihrer Liebe zur Musik zu vereinen, findet traditionell im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin ihren Abschluss! Macht euch bereit für die French Night mit BRÖ und OKALI!

    Nous aimons la musique!

    Ab 22 Uhr verwandelt sich das Geländer der Kulturbrauerei Berlin zur French Night. Im Kesselhaus könnt ihr den Sound von BRÖ entdecken – und wir können ihn euch mehr als empfehlen! Zwischen Indie, Nouvelle Variété und experiementellem Pop hat sich BRÖ in Paris schon etabliert und bringt diesen eigenständigen Sound nun auch nach Berlin! Mal mehr im Elektro, mal mehr im Neo-Soul könnt ihr euch komplett verlieren in eine französisch-sprachige Welt, voller Irrungen und Wirrungen und immer einem Beat zum Tanzen.

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    Spritueller und tranceartiger wird es mit OKALI. Das französisch-kamerunische Duo ist vor allem durch The Voice 2024 bekanntgeworden und hat sich seitdem mit der organischen Mischung aus Afro-Trip-Hop, Soul und traditionellen Rhythmen Kameruns etabliert. Es ist wie eine intensive, alternative Welt, in die man reingezogen wird und aus der man gar nicht mehr rauswill. Für alle, die für ihr Leben gerne neue Musik entdecken, können wir OKALI mehr als an Herz legen.

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    Der Eintritt ist frei, die Musik ist grandios, die Liebe präsent. Das einzige, was fehlt, seid ihr! Also kommt vorbei!

  • untoldency proudly presents: Marlon Funaki am 16.05.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: Marlon Funaki am 16.05.2026 in Berlin

    Direkt aus LA nach Berlin! Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist Marlon Funaki kommt mit seiner aktuellen EP Half Moon am 16. Mai 2026 nach Berlin!

    Vom Schlafzimmer in die ganze Welt

    Als Kind mit Musik aufzuwachsen, ist wahrscheinlich die wichtigste und prägendste Phase eines jeden Künstlers oder jeder Künstlerin. Im Fall von Marlon Funaki war es die Musik seines Vaters, die ihn maßgebend beeinflusst hat. Von Bands wie Led Zeppelin und Pink Floyd zu Reggea, Afro-Funk der 70 und Hip Hop der 90er hat Marlon Funaki einmal alles aufgesaugt und Jahre später in seinem eigenen Sound fusioniert. Ursprünglich an den Drums gestartet, verkauft er in der Schule seine Xbox und investiert in seine erste Gitarre. „“Playing guitar was way cooler than gaming and it became my real passion. After learning guitar, I had to teach myself how to play all the instruments on my own.

    Mit so viel Leidenschaft für Musik hat er sich zu einem hohen Standard hochgearbeitet und in 2022 sein Debütalbum Monterey Village veröffentlicht. Schon bald sollten Leute auf der ganzen Welt die Mischung aus schwebender Psychedelia und gitarrengetriebener Energie für sich entdecken. Von kleinen Lagerhallen zu ausverkauften Clubs hat sich Marlon Funaki zu einem angesagten Indie-Musiker über die LA-Szene hinaus etabliert.

    “It still amazes me to this day that something that I made in my bedroom traveled this far. It’s cool to see how far that music travels.”

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    Mit seiner im März veröffentlichten EP Half Moon bringt er seine mitreißenden Shows nun auch nach Europa – und am 16. Mai nach Berlin! Kommt vorbei, lasst euch mitreißen und überraschen, denn vielleicht ist Marlon Funaki euer nächster Lieblingskünstler, der nur darauf wartet, von euch entdeckt zu werden.

  • untoldency proudly presents: Youth Culture Festival am 13.06.2026 in Wiesbaden

    untoldency proudly presents: Youth Culture Festival am 13.06.2026 in Wiesbaden

    Das Youth Culture Festival geht in die 16. Runde und wir legen euch wärmstens ans Herz, ihm einen Besuch abzustatten. Am 13. Juni lädt es dazu ein, im Kulturpark am Schlachthof zu tanzen, der Musik zu lauschen oder einfach eine gute Zeit zu haben – und das alles for free! Anders als die letzten Jahre, in denen Pop- und NNDW-Acts das Line Up ausgemacht haben, liegt der Fokus dieses Jahr auf Rock & Punk: ihr könnt euch auf die hamburger Band Die Störung, Silk aus Düsseldorf, Sex im Dunkeln aus Stuttgart und die Locals Snuckouts und Monogam freuen. Die Headlinerin des Festivals ist dieses Mal Mia Morgan, die letztes Jahr einen ordentlichen Genre-Switch hingelegt hat und mit ihrem neuen rockigen bis metal Sound perfekt aufs diesjährige Youth Culture passt.

    Neben der Musik gibt es auch vegane Snacks & kalte Getränke und einige Infostände und Mitmach-Stationen. Der ganze Tag ist organisiert von einem Haufen junger Ehrenamtlicher, die alle ihre Ideen einfließen lassen, dem Festival damit einen ganz eigenen authentischen Charakter verleihen und einen liebevollen Safer Space kreieren. In erster Linie richtet sich das Youth Culture zwar an junge Menschen, aber es sind alle herzlich willkommen.

    Wenn ihr also Lust habt, im Sonnenuntergang zu moshen, euch mit euren Friends auf eine Picknick-Decke chillen oder neue Menschen kennen zu lernen, die die gleiche Musik feiern wie ihr, tragt euch das Datum in den Kalender und schaut zwischen 15 und 22 Uhr vorbei!

    Hier könnt ihr euch noch selbst einen Eindruck vom Youth Culture Festival verschaffen. Und wenn ihr zwischen 14 und 27 Jahre alt seid und auch Lust habt, eine Veranstaltung zu organisieren, meldet euch beim Team und seid nächstes Jahr Teil der Festival-Crew!

    Fotos von @noraknipst

  • untoldency proudly presents: Lubiana am 13.05.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: Lubiana am 13.05.2026 in Berlin

    „There is no music of the world, but music for the world.“ – das ist das Motto der belgisch-kamerunischen Sängerin Lubiana. Die Komponistin lässt Einflüsse aus Afrika, Europa und Nordamerika auf eine einzigartige Art und Weise verschmelzen und beweist genau das. Es gibt keine Regeln, es gibt auch keine Grenzen für Musik. Es gibt nur Emotionen – und davon besonders viele live. Am 13. Mai 2026 kommt sie für ein ganz besonderes Konzert in die Passionskirche Berlin. Es könnte kaum passender sein, oder?

    Ein grenzenloser Klangkosmos

    Lubiana beherrscht vor allem die Kora, ein traditionelles 21-saitiges westafrikanisches Saiteninstrument. Auf ihr verbindet sie urbane Sounds mit klassischer Musikalität und macht sie so zu ihrem ganz eigenen Wiedererkennungsmerkmal. Musikalisch könnt ihr hier so viel entdecken! Zwischen Blues, afroamerikanischem Gospel und jahrhundertealten westafrikanischen Traditionen geht Lubiana auf eine Spurensuche nach Identität, Herkunft und Zugehörigkeit. Bewusst live und akustisch aufgenommen, ist ihr neues Album Terre Rouge eine Aufzeichnung dieser Reise. Viel Sinnlichkeit und Tiefe unterstreichen die Wichtigkeit, die dieses Album nicht für Lubiana selbst, sondern auch für eine ganze Generation hat.

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    Erlebt Terre Rouge (rote Erde) live! Am 13.05.2026 in Berlin geht es auf eine Reise durch Kulturen, Landschaften und Erinnerungen. Seid dabei!

    Foto: Diane Moyssan

  • untoldency proudly presents: Silvana Estrada „Vendrán Suaves Lluvias“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Silvana Estrada „Vendrán Suaves Lluvias“ – Tour 2026

    Wir haben heute eine Musikempfehlung direkt aus Mexiko für euch. Eine angenehme Abwechslung, oder? Silvana Estrada ist mehr als das. Sie ist Latin Grammy-Gewinnerin und hochgepriesene durchstartende Newcomerin, die mit ihrer Musik den ganzen Globus betourt. Und dabei nie ihr Herz oder den Ort, wo sie herkommt, verliert.

    Gentle Rains Are Coming (Vendrán Suaves Lluvias)

    Duolingo bringt uns Spanisch bei, aber Silvana Estrada bringt die wahre Wärme und ehrliche Herzlichkeit aus Mexiko zu uns. Der melodische Indie-Folk Klang ihrer Songs legt sich Balsam auf unsere Seele und öffnet unsere Hotizont für lateinamerikanische Musik noch ein wenig näher.

    Nach ein paar persönlich sehr turbulenten Jahren ist Silvana Estrada nun mit ihrem zweiten Album Vendrán Suaves Lluvias zurück! In kompletter Eigenregie produziert, hat sie sich ihren tiefsten Ängsten gestellt.

    “This album came from asking myself how to honor my anger and create an existence that’s both truthful and beautiful. I’ve always felt very connected to sadness, but now I understand that anger can be an energy that motivates you to change your life for the better.”

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    „There’s something magical about performing for non-Spanish speakers, because it’s proof that we’re all rooted in the same culture. People might not understand what I’m saying, but they still feel the connection. It moves me to tears,“ sagt Silvana Estrada in einem Interview mit Daze. Wir sind auf jeden Fall bereit, auch zu Tränen gerührt zu werden. Ihr?

    06.05.2026 - Düsseldorf, Capital Theatre
    07.05.2026 - Hamburg, Mojo
    10.05.2026 - Berlin, Heimathafen
    11.05.2026 - München, Carl-Orff-Saal

  • untoldency proudly presents: Conic Rose „Album Release“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Conic Rose „Album Release“ – Tour 2026

    Conic Rose sind zurück! Die fünf Musiker*innen aus Berlin haben sich wieder zusammengetan, um mit den verschiedensten Sounds und Melodien zu experiemtieren – und raus kam ihr zweites Album Wedding! Noch nicht vollständig auf Streaming-Diensten zu finden, dafür auf Bandcamp und in eurem vertrautesten Plattenladen, ist Wedding (benannt nach dem Berliner Stadtteil) ein zweites Stück Geschichte einer Band, die für ihr Leben gerne Genres sprengt.

    It all comes with a Twist

    Instrumentale Musik ist nicht am zugänglichsten. Vor allem in Zeiten von Social Media Algorthymen braucht es eigentlich catchige Hooks oder relatable Lyrics, um unsere Aufmerksamkeit für länger als drei Sekunden zu erhaschen. Conic Rose haben keins von beiden. Wieso schaffen sie es trotzdem, dass wir seit drei Jahren immer wieder von ihnen schwärmen? Wir würden sagen, es ist ihr musikalisches Talent, direktes Dopamin in unserem Gehirn ausschütten zu lassen. Jeder Ton der unverkennbaren Trompete und jeder minimal versetzte Beat des Schlagzeugs kitzelt. Der Stress geht runter, die Endorphine gehen hoch. Zwischen Indie-Pop, Jazz, Ambient und Electronica folgt jeder Song einer anderen Stimmung. Wusstet ihr, dass Musikhören und Musizieren im Gehirn dieselben Effekte auslösen wie Essen, Sport, Sex oder Drogen? Den Vergleich lassen wir für euch mal bewusst offen so stehen – irgendwas passiert aber auf jeden Fall mit uns, wenn wir Conic Rose hören.

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    Falls ihr sie auf der Tour ihres letzten Albums Heller Tag erwischt habt, dann wisst ihr, wie besonders es ist, wenn diese fünf kreativen Köpfe Musik zusammen machen. Falls nicht, dann lasst euch auf ein neues musikalisches Erlebnis ein und kommt zur Conic Rose Release Tour des neuen Albums!

    24.04.26 – Basel, Museum Tinguely & Bird’s Eye
    25.04.26 – Basel, Bird’s Eye
    29.04.26 – Köln, Stadtgarten
    30.04.26 – Luxemburg, De Gudde Wellen
    01.05.26 – Hamburg, Halle 424
    02.05.36 – Erfurt, Franz Mehlhose
    03.05.26 – Berlin, Gretchen
    04.05.26 – Prag, Palace Acropolis