Autor: untoldency

  • feinperlig. die musik-literarische Kolumne: „David Bowie – Rückkehr nach Avalon“

    feinperlig. die musik-literarische Kolumne: „David Bowie – Rückkehr nach Avalon“

    Glastonbury, England

    David Bowies Konzert beim legendären Glastonbury Festival im Jahr 2000 sollte in mehrfacher Hinsicht sein Comeback darstellen. Zum einen, weil er dort bereits im Jahr 1971 gespielt hatte. Zum anderen, weil die Achtzigerjahre, Tin Machine, Let’s Dance und Pop-Hegemonie tiefe Wunden und Niederlagen hinterlassen hatten. Jetzt, nach einigen Transformationen und den 90er Jahren, kehrte der Starman zurück nach Avalon – jener Zwischenwelt, in der König Artus nach seiner letzten Schlacht ruhen soll.

    Im Sommer 1971 spielte Bowie bereits beim Glastonbury Festival. Rund 12.000 Besucher*innen schwärmten damals auf einen Acker in der Grafschaft Somerset, rund 200 Kilometer von London entfernt. David Bowie spielte zur Mittagszeit, der Auftritt brachte ihm einen Achtungserfolg. Hier tauchte erstmals die Avalon-Idee auf: Glastonbury als mythischer Ort, als Schnittstelle von Musik, Gegenkultur und keltischer Legende. Das berühmte Glastonbury-Tor wurde Teil der symbolischen Aufladung des Festivals. Und noch heute glaubt man, dass sich der mythologisch aufgeladene Ort genau dort befindet.

    Es sollte das Comeback des Jahrzehnts werden. Auf der Bühne trug Bowie einen Mantel wie eine Robe, langes gelocktes Haar – man hatte den Eindruck, er sei nicht älter geworden, sondern lediglich weiter gereist.
Als würde Zeit für ihn keine Linie sein, sondern ein Koordinatensystem. Brixton in den späten 40er Jahren war der erste Eintrag im Logbuch.

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    Von Major Tom und Ziggy Stardust

    Am 8. Januar 1947 erblickte David Robert Jones im süd-londoner Stadtteil Brixton das Licht der Welt. Ein unscheinbarer Ort, an dem der Musiker aufwuchs. In den 60ern suchte er nach seiner Stimme, seinem musikalischen Stil. Er trat zunächst als Davy Jones auf, dann kurzzeitig als Tom Jones, bevor man ihn als David Bowie kennenlernen sollte.

    Im Jahr 1969 hob Bowie mit Space Oddity ab. Er verließ die Erdumlaufbahn der Popmusik und schwebte fortan in eigenen Bahnen. Major Tom, der Protagonist des Songs, war eine Figur, die Bowie von da an begleitete. Der endgültige Durchbruch sollte sein 1973 veröffentlichtes Album The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars markieren, in dem die Geschichte eines außerirdischen, androgynen Rockstars erzählt wird. Ziggy war Prophet und Warnung zugleich.

    Am 3. Juli 1973 ließ Bowie Ziggy Stardust beim letzten Konzert seiner Welttournee im Londoner Hammersmith Odeon „sterben“, bevor er zum letzten Mal mit seiner Band Rock ’n’ Roll Suicide intonierte.

    Beim Folgealbum Aladdin Sane stieß erstmals der Pianist Mike Garson zur Band, der Bowies langjähriger Begleiter werden sollte. Er verlieh der Musik einen jazzigen Anstrich. Für das Album trafen in England über 100.000 Vorbestellungen ein, eine Zahl, die bis dahin nur die Beatles erreicht hatten.

    Station zu Station

    Es folgten weitere Stationen. Nach dem Glam kam der Soul. Young Americans, entstanden in New York, wurde von Bowie selbst als „Plastic Soul“-Album bezeichnet. Station to Station bewegte sich dann bereits kühl und gefährlich nah am Abgrund. Schwer angeschlagen, ausgebrannt, alkohol- und drogenabhängig kam der Thin White Duke schließlich nach West-Berlin. Die geteilte Stadt bot ihm in den späten Siebzigern Schutz. Zusammen mit Brian Eno entstanden dort die legendären Alben Low, Heroes und Lodger – häufig als Berlin-Trilogie bezeichnet. „We can be heroes, just for one day.“

    Von nun an bezeichnete man David Bowie als Chamäleon. Neben dem Schreiben und Komponieren, widmete sich das Allroundtalent auch dem Produzieren von Musik (Lou Reed) sowie der Schauspielerei („Christiane F.“, „Merry Christmas, Mr. Lawrence“, „Labyrinth“, „Twin Peaks“).

    Mit den Achtzigern begann eine Zeit erneuter Transformation. Mit Let’s Dance wurde Bowie zum globalen Superstar, doch ein Chartstürmer wollte der Musiker nie sein. Er fing also wieder an, zu experimentieren: Tin Machine, Industrial, Elektronik. Alles fühlte sich wie eine Sinneskrise an. In Berlin fiel die Mauer – und die Zeichen standen auf Aufbruch. In Großbritannien wurde Britpop zum nationalen Hype, Techno zum Sound einer neuen Generation. Bowie tauchte in den 1990ern ab – flüchtete sich ins Privatleben.

    Glastonbury, 2000

    Am Abend des 25. Juni trat David Bowie wie ein Phönix aus der Asche. Da war er wieder, der Starman. Mit seiner Band – Earl Slick (Gitarre), Gail Ann Dorsey (Bass/Gesang), Sterling Campbell (Schlagzeug) und Mike Garson (Piano) – betrat er die Bühne und intonierte Wild Is the Wind.

    Love me, love me, love me
    
Love me, say you do
    
Let me fly away with you

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    Es müssen an die 250.000 Menschen gewesen sein. Glastonbury bebte. Als Bowie später Life on Mars? anstimmte, sang ein ganzes Feld mit. Nicht aus Nostalgie, sondern aus dem Gefühl heraus, Zeuge eines seltenen Moments zu sein. Der Starman, Ziggy Stardust, Aladdin Sane, Halloween Jack, Thin White Duke, Major Tom oder The Man Who Fell to Earth nahm uns an die Hand, um zu sagen: Es wird alles gut. Wir waren zurück in Avalon.

    Rückkehr nach Avalon

    Und dann, viel später, ein letzter Himmelskörper: David Bowie brach zu seinem Todesstern – dem Blackstar – auf. Kein Abschied, sondern ein Ritual. Bowie veröffentlichte sein Requiem an seinem Geburtstag. Zwei Tage später, am 10. Januar 2016, starb er. Zehn Jahre ist es nun her, dass der Starman nicht mehr unter uns ist. Und die Welt, so scheint es, ist ohne ihn unübersichtlicher geworden.

    Artus’ Schwert Excalibur soll aus Avalon stammen oder dorthin zurückgebracht worden sein – je nach Version. Avalon steht für Ende und Neubeginn, für eine magische Zwischenwelt, die die Grenze zwischen Leben und Tod, Mensch und Mythos verwischt. Genau dort vermutet der Autor David Bowie heute.

    Text: Johannes Martin

    „Blow up / David Bowie – Schon 10 Jahre“ arte
    https://www.arte.tv/de/videos/130432-003-A/david-bowie-schon-10-jahre/

  • untoldency proudly presents: French Night @ Fête de la Musique am 21.06.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: French Night @ Fête de la Musique am 21.06.2026 in Berlin

    Es ist wieder soweit! Am 21. Juni, den längsten Tag des Jahres, kommt ganz Berlin wieder auf die Straßen für die Musik! Die Fête de la Musique ist das größte und populärste Umsonst-und-draußen Festival Berlins, mit mehreren hundert Standorten in allen Bezirken der Hauptstadt. Im Juni gibt es auf der Website & Instagram das vollständige Programm, wir können euch schon eins unserer Highlights anteasern! Denn was sich seit 1981 als Idee entwickelt hat, gemeinsam den Sommer mit Musik zu begrüßen und Menschen in ihrer Liebe zur Musik zu vereinen, findet traditionell im Kesselhaus der Kulturbrauerei Berlin ihren Abschluss! Macht euch bereit für die French Night mit BRÖ und OKALI!

    Nous aimons la musique!

    Ab 22 Uhr verwandelt sich das Geländer der Kulturbrauerei Berlin zur French Night. Im Kesselhaus könnt ihr den Sound von BRÖ entdecken – und wir können ihn euch mehr als empfehlen! Zwischen Indie, Nouvelle Variété und experiementellem Pop hat sich BRÖ in Paris schon etabliert und bringt diesen eigenständigen Sound nun auch nach Berlin! Mal mehr im Elektro, mal mehr im Neo-Soul könnt ihr euch komplett verlieren in eine französisch-sprachige Welt, voller Irrungen und Wirrungen und immer einem Beat zum Tanzen.

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    Spritueller und tranceartiger wird es mit OKALI. Das französisch-kamerunische Duo ist vor allem durch The Voice 2024 bekanntgeworden und hat sich seitdem mit der organischen Mischung aus Afro-Trip-Hop, Soul und traditionellen Rhythmen Kameruns etabliert. Es ist wie eine intensive, alternative Welt, in die man reingezogen wird und aus der man gar nicht mehr rauswill. Für alle, die für ihr Leben gerne neue Musik entdecken, können wir OKALI mehr als an Herz legen.

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    Der Eintritt ist frei, die Musik ist grandios, die Liebe präsent. Das einzige, was fehlt, seid ihr! Also kommt vorbei!

  • untoldency proudly presents: Marlon Funaki am 16.05.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: Marlon Funaki am 16.05.2026 in Berlin

    Direkt aus LA nach Berlin! Singer-Songwriter und Multiinstrumentalist Marlon Funaki kommt mit seiner aktuellen EP Half Moon am 16. Mai 2026 nach Berlin!

    Vom Schlafzimmer in die ganze Welt

    Als Kind mit Musik aufzuwachsen, ist wahrscheinlich die wichtigste und prägendste Phase eines jeden Künstlers oder jeder Künstlerin. Im Fall von Marlon Funaki war es die Musik seines Vaters, die ihn maßgebend beeinflusst hat. Von Bands wie Led Zeppelin und Pink Floyd zu Reggea, Afro-Funk der 70 und Hip Hop der 90er hat Marlon Funaki einmal alles aufgesaugt und Jahre später in seinem eigenen Sound fusioniert. Ursprünglich an den Drums gestartet, verkauft er in der Schule seine Xbox und investiert in seine erste Gitarre. „“Playing guitar was way cooler than gaming and it became my real passion. After learning guitar, I had to teach myself how to play all the instruments on my own.

    Mit so viel Leidenschaft für Musik hat er sich zu einem hohen Standard hochgearbeitet und in 2022 sein Debütalbum Monterey Village veröffentlicht. Schon bald sollten Leute auf der ganzen Welt die Mischung aus schwebender Psychedelia und gitarrengetriebener Energie für sich entdecken. Von kleinen Lagerhallen zu ausverkauften Clubs hat sich Marlon Funaki zu einem angesagten Indie-Musiker über die LA-Szene hinaus etabliert.

    “It still amazes me to this day that something that I made in my bedroom traveled this far. It’s cool to see how far that music travels.”

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    Mit seiner im März veröffentlichten EP Half Moon bringt er seine mitreißenden Shows nun auch nach Europa – und am 16. Mai nach Berlin! Kommt vorbei, lasst euch mitreißen und überraschen, denn vielleicht ist Marlon Funaki euer nächster Lieblingskünstler, der nur darauf wartet, von euch entdeckt zu werden.

  • untoldency proudly presents: Youth Culture Festival am 13.06.2026 in Wiesbaden

    untoldency proudly presents: Youth Culture Festival am 13.06.2026 in Wiesbaden

    Das Youth Culture Festival geht in die 16. Runde und wir legen euch wärmstens ans Herz, ihm einen Besuch abzustatten. Am 13. Juni lädt es dazu ein, im Kulturpark am Schlachthof zu tanzen, der Musik zu lauschen oder einfach eine gute Zeit zu haben – und das alles for free! Anders als die letzten Jahre, in denen Pop- und NNDW-Acts das Line Up ausgemacht haben, liegt der Fokus dieses Jahr auf Rock & Punk: ihr könnt euch auf die hamburger Band Die Störung, Silk aus Düsseldorf, Sex im Dunkeln aus Stuttgart und die Locals Snuckouts und Monogam freuen. Die Headlinerin des Festivals ist dieses Mal Mia Morgan, die letztes Jahr einen ordentlichen Genre-Switch hingelegt hat und mit ihrem neuen rockigen bis metal Sound perfekt aufs diesjährige Youth Culture passt.

    Neben der Musik gibt es auch vegane Snacks & kalte Getränke und einige Infostände und Mitmach-Stationen. Der ganze Tag ist organisiert von einem Haufen junger Ehrenamtlicher, die alle ihre Ideen einfließen lassen, dem Festival damit einen ganz eigenen authentischen Charakter verleihen und einen liebevollen Safer Space kreieren. In erster Linie richtet sich das Youth Culture zwar an junge Menschen, aber es sind alle herzlich willkommen.

    Wenn ihr also Lust habt, im Sonnenuntergang zu moshen, euch mit euren Friends auf eine Picknick-Decke chillen oder neue Menschen kennen zu lernen, die die gleiche Musik feiern wie ihr, tragt euch das Datum in den Kalender und schaut zwischen 15 und 22 Uhr vorbei!

    Hier könnt ihr euch noch selbst einen Eindruck vom Youth Culture Festival verschaffen. Und wenn ihr zwischen 14 und 27 Jahre alt seid und auch Lust habt, eine Veranstaltung zu organisieren, meldet euch beim Team und seid nächstes Jahr Teil der Festival-Crew!

    Fotos von @noraknipst

  • untoldency proudly presents: Lubiana am 13.05.2026 in Berlin

    untoldency proudly presents: Lubiana am 13.05.2026 in Berlin

    „There is no music of the world, but music for the world.“ – das ist das Motto der belgisch-kamerunischen Sängerin Lubiana. Die Komponistin lässt Einflüsse aus Afrika, Europa und Nordamerika auf eine einzigartige Art und Weise verschmelzen und beweist genau das. Es gibt keine Regeln, es gibt auch keine Grenzen für Musik. Es gibt nur Emotionen – und davon besonders viele live. Am 13. Mai 2026 kommt sie für ein ganz besonderes Konzert in die Passionskirche Berlin. Es könnte kaum passender sein, oder?

    Ein grenzenloser Klangkosmos

    Lubiana beherrscht vor allem die Kora, ein traditionelles 21-saitiges westafrikanisches Saiteninstrument. Auf ihr verbindet sie urbane Sounds mit klassischer Musikalität und macht sie so zu ihrem ganz eigenen Wiedererkennungsmerkmal. Musikalisch könnt ihr hier so viel entdecken! Zwischen Blues, afroamerikanischem Gospel und jahrhundertealten westafrikanischen Traditionen geht Lubiana auf eine Spurensuche nach Identität, Herkunft und Zugehörigkeit. Bewusst live und akustisch aufgenommen, ist ihr neues Album Terre Rouge eine Aufzeichnung dieser Reise. Viel Sinnlichkeit und Tiefe unterstreichen die Wichtigkeit, die dieses Album nicht für Lubiana selbst, sondern auch für eine ganze Generation hat.

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    Erlebt Terre Rouge (rote Erde) live! Am 13.05.2026 in Berlin geht es auf eine Reise durch Kulturen, Landschaften und Erinnerungen. Seid dabei!

    Foto: Diane Moyssan

  • untoldency proudly presents: Silvana Estrada „Vendrán Suaves Lluvias“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Silvana Estrada „Vendrán Suaves Lluvias“ – Tour 2026

    Wir haben heute eine Musikempfehlung direkt aus Mexiko für euch. Eine angenehme Abwechslung, oder? Silvana Estrada ist mehr als das. Sie ist Latin Grammy-Gewinnerin und hochgepriesene durchstartende Newcomerin, die mit ihrer Musik den ganzen Globus betourt. Und dabei nie ihr Herz oder den Ort, wo sie herkommt, verliert.

    Gentle Rains Are Coming (Vendrán Suaves Lluvias)

    Duolingo bringt uns Spanisch bei, aber Silvana Estrada bringt die wahre Wärme und ehrliche Herzlichkeit aus Mexiko zu uns. Der melodische Indie-Folk Klang ihrer Songs legt sich Balsam auf unsere Seele und öffnet unsere Hotizont für lateinamerikanische Musik noch ein wenig näher.

    Nach ein paar persönlich sehr turbulenten Jahren ist Silvana Estrada nun mit ihrem zweiten Album Vendrán Suaves Lluvias zurück! In kompletter Eigenregie produziert, hat sie sich ihren tiefsten Ängsten gestellt.

    “This album came from asking myself how to honor my anger and create an existence that’s both truthful and beautiful. I’ve always felt very connected to sadness, but now I understand that anger can be an energy that motivates you to change your life for the better.”

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    „There’s something magical about performing for non-Spanish speakers, because it’s proof that we’re all rooted in the same culture. People might not understand what I’m saying, but they still feel the connection. It moves me to tears,“ sagt Silvana Estrada in einem Interview mit Daze. Wir sind auf jeden Fall bereit, auch zu Tränen gerührt zu werden. Ihr?

    06.05.2026 - Düsseldorf, Capital Theatre
    07.05.2026 - Hamburg, Mojo
    10.05.2026 - Berlin, Heimathafen
    11.05.2026 - München, Carl-Orff-Saal

  • untoldency proudly presents: Conic Rose „Album Release“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Conic Rose „Album Release“ – Tour 2026

    Conic Rose sind zurück! Die fünf Musiker*innen aus Berlin haben sich wieder zusammengetan, um mit den verschiedensten Sounds und Melodien zu experiemtieren – und raus kam ihr zweites Album Wedding! Noch nicht vollständig auf Streaming-Diensten zu finden, dafür auf Bandcamp und in eurem vertrautesten Plattenladen, ist Wedding (benannt nach dem Berliner Stadtteil) ein zweites Stück Geschichte einer Band, die für ihr Leben gerne Genres sprengt.

    It all comes with a Twist

    Instrumentale Musik ist nicht am zugänglichsten. Vor allem in Zeiten von Social Media Algorthymen braucht es eigentlich catchige Hooks oder relatable Lyrics, um unsere Aufmerksamkeit für länger als drei Sekunden zu erhaschen. Conic Rose haben keins von beiden. Wieso schaffen sie es trotzdem, dass wir seit drei Jahren immer wieder von ihnen schwärmen? Wir würden sagen, es ist ihr musikalisches Talent, direktes Dopamin in unserem Gehirn ausschütten zu lassen. Jeder Ton der unverkennbaren Trompete und jeder minimal versetzte Beat des Schlagzeugs kitzelt. Der Stress geht runter, die Endorphine gehen hoch. Zwischen Indie-Pop, Jazz, Ambient und Electronica folgt jeder Song einer anderen Stimmung. Wusstet ihr, dass Musikhören und Musizieren im Gehirn dieselben Effekte auslösen wie Essen, Sport, Sex oder Drogen? Den Vergleich lassen wir für euch mal bewusst offen so stehen – irgendwas passiert aber auf jeden Fall mit uns, wenn wir Conic Rose hören.

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    Falls ihr sie auf der Tour ihres letzten Albums Heller Tag erwischt habt, dann wisst ihr, wie besonders es ist, wenn diese fünf kreativen Köpfe Musik zusammen machen. Falls nicht, dann lasst euch auf ein neues musikalisches Erlebnis ein und kommt zur Conic Rose Release Tour des neuen Albums!

    24.04.26 – Basel, Museum Tinguely & Bird’s Eye
    25.04.26 – Basel, Bird’s Eye
    29.04.26 – Köln, Stadtgarten
    30.04.26 – Luxemburg, De Gudde Wellen
    01.05.26 – Hamburg, Halle 424
    02.05.36 – Erfurt, Franz Mehlhose
    03.05.26 – Berlin, Gretchen
    04.05.26 – Prag, Palace Acropolis

  • untoldency proudly presents: Stina Holmquist „If All My Hopes Find Answers“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Stina Holmquist „If All My Hopes Find Answers“ – Tour 2026

    Stina Holmquist hat mit If All My Hopes Find Answers eine EP rausgebracht, die nicht nur einen so poetisch schönen Titel hat, sondern auch eine kompakte und überzeugende Empfehlung ist! Präsente Gitarren und abhängig machende Hooks treffen auf eine gleichzeitige Folk-Verträumtheit und lassen Songs wie Keep My Hand Underwater oder Say It Out Loud bei uns auf Dauerschleife laufen. Ruhige Momente finden ihren space genau wie die Good Vibes, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Duisburgerin hat schon Support für Giant Rooks und Leoniden gespielt, und ist jetzt endlich auch auf Headline-Tour! 

    If All My Hopes Find Answers

    Wirklich, was ist das wirklich für ein schöner Titel? In einer Welt, in der alles irgendwie tendenziell Berg ab zu gehen scheint, sind Hoffnungen das einzige, was uns noch zusammenhält. Hoffnung darauf, dass wir die Kurve noch kriegen, gesellschaftlich, aber auch individuell. Was wäre, wenn all diese Hoffnungen ihre Antworten finden? Die deutsch-schwedische Singer-Songwriterin fängt all die Fragen über die großen und kleinen Momente im Leben und lässt sie kurz für sich stehen – und wir versuchen, für uns Antworten zu finden.

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    Und jetzt kommt Stina Holmquist auf Tour! Das freut uns wahnsinnig, denn natürlich können wir sie euch mitsamt ihrer neuen EP musikalisch doll empfehlen, aber wir freuen uns immer noch ein wenig mehr, wenn es dazu die Möglichkeit gibt, es auch live auf der Bühne zu erwischen. Deshalb checkt doch mal, ob hier was bei euch in der Nähe ist:

    15.04.26 – Köln, Veedel Club
    16.04.26 – Moers, Bollwerk 107
    17.04.26 – Soest, Alter Schlachthof
    18.04.26 – Wuppertal, LOCH
    19.04.26 – Leer (Ostfriesland), Zollhaus
    22.04.26 – Vechta, Gulfhaus
    23.04.26 – Göttingen, Nörgelbuff
    24.04.26 – Bremen, KITO (Jazzahead Clubnight)
    25.04.26 – Husum, Speicher
    27.04.26 – Münster, Pension Schmidt
    28.04.26 – Kassel, Goldgrube
    29.04.26- Braunschweig, KufA Haus
    30.04.26- Leipzig, Neues Schauspiel
    01.05.26 – Berlin, Privatclub
    02.05.26 – Olsberg, Kulturbahnhof Linie 13
    13.05.26 – Stuttgart, Café Galao
    14.05.26 – München, Milla Club
    16.05.26 – Ulm, Gold Club

  • untoldency proudly presents: Panda Lux „Herz“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Panda Lux „Herz“ – Tour 2026

    Panda Lux haben wir dieses Jahr, aber auch schon 2022 als einer unserer Artists To Watch gelistet, weil wir überzeugt waren, dass nach diesem Banger neue Musik nicht weit sein kann. Da haben wir uns ein wenig verschätzt, es sollte noch ein paar Jahre mehr dauern bis aus den Schweizer Band ein neues Album rauspurzeln sollte. Aber wisst ihr was? Das Warten hat sich mehr als gelohnt. Und jetzt sind Panda Lux mit neuem Album und großer Herz-Tour zurück und ihr könnt dabei sein!

    Liebe toxisch, aber geil

    2018 klangen die ersten Töne von Panda Lux durch unsere Kopfhörer. „Nur bei Bar Franca gibt es diese tiefgekühlte Pizza. Diese tiefgekühlte Pizza, die innen noch gefroren ist“ sangen wir rauf und runter und verliebten uns in eine Schweizer Band, von der wir vorher noch nie was gehört hatten. Staub sollte der Song werden, der zwei Jahre später immer im Kopf ablief sobald jemand einen Staubsauger angeworfen hat. Seitdem warten wir! Und endlich sind die Schweizer Musik-Nerds mit ihrem neuen Album Herz zurück! Hier singen Panda Lux Sachen wie „Einen Sommer lang hab’n wir uns lang geliebt, so einen Sonnenbrand hatte ich noch nie“ oder „Sie wollen mir helfen mit Therapie, hehahahananana“ und wir sind abgeholt. Denn wenn diese Klasse an studierten Musikern auf absolute Experiemtierfreude und das feinste Gefühl für Melodien trifft, gepaart mit wunderbar smarten Texten, dann haben wir alles, was wir für den Moment brauchen.

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    Also falls ihr diese Band noch nicht auf dem Zettel habt – schreibt sie euch auf! Oder besser noch, kommt zur Tour und lasst Panda Lux sich selbst auf euren Zettel schreiben:

    07.04.26 – Hamburg, Hebebühne
    08.04.26 – Bremen, Magazinkeller
    09.04.26 – Köln, Helios
    10.04.26 – Göttingen, Nörgelbuff
    11.04.26 – Erfurt, Franz Mehlhose
    12.04.26 – Berlin, Kantine am Berghain
    14.04.26 – Leipzig, Moritzbastei
    15.04.26 – Nürnberg, MUZ-Club
    16.04.26 – Mainz, Schon Schön
    17.04.26 – München, Milla
    18.04.26 – Stuttgart, Merlin

  • untoldency proudly presents: Lukas Oscar „Lukas‘ Layers“ – Tour 2026

    untoldency proudly presents: Lukas Oscar „Lukas‘ Layers“ – Tour 2026

    Alle Pop-Mäuse, spitzt eure Ohren! Lukas Oscar bringt euch modernen Pop direkt in die kleinen liebevollen Konzertläden Deutschlands, damit ihr ihn entdecken könnt bevor er groß wird! Seid ihr dabei?

    Everything Is Built To Last

    Lukas Oscar ist eine direkte Empfehlung aus unserer Pop-Redaktion. Gerade noch am Anfang seiner Karriere hat der Wiener mit „Everything’s Built To Last“ im Januar sein zweites Studioalbum released. Nun ist er damit auf erster Headline-Tour durch Deutschland und Österreich! Mutig, verletzlich und kompromisslos hat Lukas Oscar auf seinem neuem Album eine Reihe an Songs veröffentlicht, die mit Genresgrenzen spielen und ansteckende Synths-Melodien und seine melancholischen Stimme. An Stellen erinnert es an EDEN, an anderen wieder an Billie Eilish, und irgendwie alles dazwischen. „Everything’s Built To Last“ ist ein abstraktes Werk an Tagebucheinträgen zwischen Selbstzweifeln und Selbstakzeptanz – und der Erkenntnis, dass man von innen heraus am meisten wächst.

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    Die Clubs auf seiner ersten Headline-Tour sind noch sympatisch klein, wir können euch sehr empfehlen, ihn jetzt schon auszuchecken! Seid euren Freund*innen ein Schnuff voraus und nehmt sie mit, damit wir bald alle im Lukas Oscar-Fieber sind!

    14.04.26 – Mainz, schonschön
    15.04.26 – Berlin, Berghain Kantine
    16.04.26 – Hamburg, Hebebühne
    17.04.26 – Osnabrück, Popsalon Festival
    21.05.26 – Innsbruck , Die Bäckerei (AT)
    22.05.26 – Salzburg, Jazzit (AT)
    23.05.26 – Linz, Stadtwerkstatt (AT)
    27.05.26 – Graz, Music-House (AT)