Zoe und Ricarda, Schülerinnen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum, waren am 11.12.2025 auf dem Konzert von orbit im Huxleys Neue Welt in Berlin und berichten von ihrem Erlebnis.
Music & Friends
Hinter orbit steckt der etwa 29 Jahre alte Produzent, Songwriter und Multi-Instrumentalist Marcel Heym mit seinen Freunden, welche aus Achim bei Bremen kommen.
Marcel sammelte bereits mit 17 Jahren internationale Bühnenerfahrung, nachdem er mit seinem Bruder Patrick Heym die Schüler-Rockband Casting Luis gründete.
Mit 20, lebte Marcel in Berlin und arbeitete hier als Musikproduzent.
Als er in der Großstadt nicht glücklich wurde, zog er zurück in seine Heimatstadt und startete sein eigenes Musikprojekt.
orbit entwickelte sich zu einem Ort für Kreativität, einem Kollektiv für verschiedene Projekte. Das Debüt-Album von orbit war ihre EP „Perspectives“ aus dem Jahr 2020 und 2021 organisierte Marcel mithilfe seiner Internet-Community die erste Tour für orbit.
Das Zitat in orbits Spotify-Bio beschreibt sehr gut, womit sich Marcel in seiner Musik auseinandersetzt:
„A heavenly place between the forest, vast fields and a beach by the river. Here I grew up wit my friends, a group of kids who met in school and decided to stay together. Here we live, create and dream.“
„Ein himmlischer Ort zwischen Wald, weiten Feldern und einem Strand am Fluss. Hier bin ich mit meinen Freunden aufgewachsen, einer Gruppe von Kindern, die sich in der Schule kennengelernt haben und beschlossen haben, zusammenzubleiben. Hier leben, gestalten und träumen wir.“

Heute heißen ihre bekanntesten Songs „Friday Night“ , „Perspectives“ , „Time in the Afternoon, …“. Nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums „Countless Feelings But So Few Words“ sind sie jetzt, zusammen mit Cowboy LYF als Vorband, auf ihrer ersten großen Europatournee und spielen am 11.12.25 in Berlin ihre größte Headline Show bisher.
Bühne und Atmosphäre
Die Show ist perfekt inszeniert. Das Bühnenbild vermittelt durch kleine, aufgebaute Getreidefelder, alte Windräder und von der Decke hängende Zugvögel ein verspieltes, ländliches Feeling inmitten der Großstadt. Die sich drehenden Windräder und die Zugvögel aus Spiegelglas verbreiteten das Licht in der Halle und sorgen für ein atemberaubend dynamisches Lichtspiel, welches regelrecht mit dem Beat und Rhythmus der Musik zu verschmelzen scheint.
Unser absolutes Highlight ist ein auf der Bühne erschaffener funkelnder Sternenhimmel, welcher eine sehr verträumte und magische Atmosphäre ins Huxleys bringt.
orbit verbindet in seinen Liedern einen Mix aus Indie, Dream Pop und elektronischer Musik und begeistert seine Fans immer wieder mit den vielen musikalischen Kontrasten. Sie arbeiten mit Synthesizer, Stimmverzerrungen und einem Piano, aber auch mit Akustik-Gitarre und einem live gespielten Bass.
Ehrlich und Authentisch
Sie stehen in Berlin nur zu zweit auf der Bühne, geplant war eigentlich zu dritt. Da Luka Björk Küssner aber kurzfristig krank geworden ist, stehen nur Marcel Heym und Morlin Baginski vor dem relativ jungen Publikum, auf der Bühne. Mit Songs wie „Youth“, „Perspectives“, „Formula“, „Call Me at Midnight“, „Rewind“, „So Far Away“ und „Friday Night“ sorgen sie für eine lässige, schwerelose aber auch energievolle Atmosphäre im Huxleys.
Marcel interagiert häufig mit dem Publikum. Er erzählt von seinem ersten Auftritt in Berlin, der vor maximal 30 Leuten stattfand und freut sich sehr, dass wir an dem Abend ungefähr 1500 Menschen sind. Er sagt uns, dass es sich für ihn wie ein Fiebertraum anfühlt vor so einem großen Publikum zu spielen und dass er versucht sich vorzustellen nur vor ein paar Menschen zu spielen, damit er entspannter ist. Es entsteht trotz seiner Aufregung ein sehr entspanntes familiäres Flair.
Zum Schluss bedankt er sich nicht nur bei seinen Fans, dass sie alle da sind, sondern auch bei seinen Freunden und der Crew, ohne die das alles gar nicht möglich gewesen wäre. Am Ende hört man einen Fan „Gracias!“ rufen und Marcel bekommt von noch einem Fan Blumen geschenkt.
Unser Eindruck
orbit hat uns eine energiereiche, phantasievolle und verträumte Show geliefert, die uns echt beeindruckt hat. Uns hat besonders der Song „Perspectives“ berührt, der einige überraschende Effekte mit sich bringt und doch einen entspannten Vibe hat. Wir haben uns auch richtig wohl gefühlt, da orbit sich für die Tour ein Awareness-Konzept überlegt hat, damit die Konzerte ein Safe Space für alle sind. Auch die Location fanden wir richtig gut. Sie war nicht zu groß, es gab mehrere kleine Zuschauertribünen an den Seiten und eine große Zuschauertribüne mit mehreren Ebenen hinten im Saal. Dadurch konnte man auch etwas sehen, wenn man nicht ganz vorne stand.
Am 13.12.25 hat orbit vor der Tour Pause noch in ihrer Heimat Bremen gespielt. Nach ihrer Pause es geht im Februar 2026 für orbit nochmal in einige Städte, bevor die „Small Town Friends on Europe Tour 2025“ endet.
„Countless Feelings But So Few Words“
Weitere Konzerttermine:
2026
05.02. London
06.02. Warschau
07.02. Prag
08.02. Budapest
12.02. Oslo
13.02. Stockholm
14.02. Kopenhagen
25.02. Berlin
26.02. Hannover
27.02. Leipzig
28.02. Frankfurt
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