Schlagwort: dreampop

  • untoldency proudly presents: Seasoul “Music For My Younger Self” Release Show am 23.11.2023 in Berlin

    untoldency proudly presents: Seasoul “Music For My Younger Self” Release Show am 23.11.2023 in Berlin

    Am 23. November gibt es ein wenig Magie im Berliner Kesselhaus. Musikerin und Songwriterin SEASOUL wird genau an diesem Abend ihr Debütalbum „Music For My Younger Self“ performen, zusammen mit Special Guests MINRU und MINK. Und wir laden dazu ein!

    Music For Our Younger Selves

    SEASOUL ist vor allem in der Berliner Singer-Songwriter Bubble zuhause und dort kann man ihr auch durchaus schon entgegengestolpert sein! Mal sanft, mal etwas rauer, aber immer sehr persönlich – Vanessa Sonnenfroh, wie SEASOUL mit eigentlichen Namen heißt, weiß es, die Gegensätze des Lebens in berührende Songs zu verpacken. Ihr Debütalbum „Music For My Younger Self“ ist genau das – eine Sammlung an die Gegensätzen des Lebens, mit denen man, vor allem in jungen Jahren, sehr zu hadern hat. Mit ein paar Jahren Abstand ist man da schon weiser, aber damals hätten wir bestimmt alle gerne einen Leitfaden gehabt, wie wir durch die Schulhof-Zeiten kommen. Umso schöner ist es, dass SEASOUL genau diesen in eine musikalische Form gebracht hat!

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    Zwischen Folk und Dreampop dürfen wir uns alle ein wenig stellvertretend wiederfinden, und das freut uns so sehr, dass wir das am 23.11. direkt live im Maschinenhaus Berlin zusammen tun! Gemeinsam mit den Dream-Pop Duo MINK und der Indie-Pop Künstlerin MINRU könnt ihr euch auf einen sehr schönen Konzert-Abend freuen, für das es auch noch Tickets gibt!

    Auf unserem Instagram-Profil habt ihr die Chance, 1×2 Tickets zu gewinnen! Also einfach mal mitmachen, oder?

  • ViVii mit ihrer EP „Mavidavilon“: Eine warme Umarmung

    ViVii mit ihrer EP „Mavidavilon“: Eine warme Umarmung

    Für alle meine dreamy girls und boys da draußen wurde mir eine kleine fünf Song große Sommerperle in Form der EP Mavidavilon der Band ViVii zugetragen. Ein bisschen folkig, ein bisschen Americana, ein bisschen poppig, aber trotzdem mit ganz viel melancholischen Sounds. Es ist wie eine warme Umarmung, nicht zuletzt, weil der Titel des ersten Songs das Gefühl der ganzen EP meiner Meinung nach perfekt zusammenfasst.

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    Was ist das mit Sehnsucht und Dreampop?

    Für mich schwingt bei Dreampop immer sehr viel Sehnsucht und Melancholie mit, was dabei oft, mal mehr und mal weniger offensichtlich, auch durch den Text unterstützt wird. Die warmen Gitarrensounds und -effekte und sanfte, fast geflüsterte Stimmen lösen in mir besonders dieses bittersüßes Gefühl aus. Und genau in diese Kerbe schlagen auch ViVii mit ihrer neuen EP.

    Thematisch geht es auf Mavidavilon viel um das Kommen und Gehen, die Sicherheit von Heimat und seinem eigenen Happy Place, vor allem wenn man zwischendurch ganz dringend eine Pause vom chaotischen und anstrengenden Erwachsensein braucht. Und mal ehrlich: wem geht’s im Moment nicht so?

    Deshalb hat sich das Trio aus Uppsala eine eigene Welt geschaffen mit Mavidavilon:

    “Mavidavilon ist der Ort, an den wir gereist sind, als wir diese EP aufgenommen haben. Ozeane und Strände, Berggipfel und kleine Dörfer. Ein perfektes ruhiges Chaos, das sehr ansteckend ist. Der gemeinsame Nenner für diese Songs ist das Konzept der Zeit. Ob fiktiv oder nicht, dieser Ort ist so real wie er nur sein kann.”


    ViVii erzählen vom Älterwerden und gemeinsam Wachsen

    In Carmel Beach, nebenbei bemerkt mein Lieblingssong der EP, wird genau dieses Motiv vom nach Hause kommen auch aufgegriffen. Emil und Caroline, die übrigens seit Schulzeiten ein Paar sind, singen in dem Lied darüber, in ihren Heimatort zurückzukehren und alte Freund:innen aus der Kindheit wiederzusehen. Das Resultat aus dieser Reise ist die Erkenntnis, dass Menschen erwachsen und alt werden und folglich sie auch.

    I’m just like you, losing it too… living the last of my youth”

    Anders, der dritte im Bunde bei ViVii, ist verantwortlich für die Arrangements der Songs. Die Wärme in den Songs kommt finde ich besonders bei Wrap Your Arms durch. Thematisch passt es – ganz dreampop like – zum Thema Sehnsucht und Melancholie. Lange Telefonate, das Wegträumen ins sonnige Borneo und pandemisches Fieber bestimmen die erste Strophe. Darauf folgt die Aufforderung, die Dinge zusagen, die einem auf dem Herzen liegen und dann seine Arme umeinander zu schlingen. Die Wehmut findet ihren Höhepunkt im letzten Satz:

    „I will bloom next year when I’m alright“

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    Foto: Alexander Antser

  • Das Fernweh nach der Liebe: Skuppins neue Romantik

    Das Fernweh nach der Liebe: Skuppins neue Romantik

    Mitten im Herbst, genauer gesagt in der letzten Oktoberwoche, erschien Neue Romantik. Die Debüt-EP des Chemnitzers Musikers Skuppin. Ich muss sagen, es hätte wohl kaum einen besseren Zeitpunkt für die Veröffentlichung geben können. Draußen ist es nass, kalt und dunkel. Die Stimmung sieht auch nicht wirklich anders aus. Was ein Glück, dass man dann, zu solch sanften, warm klingenden EP’s wie Neue Romantik tagträumen und der Melancholie freien Lauf lassen kann.


    Poesie

    Eingeleitet wird Skuppin’s Neue Romantik mit meinem persönlichen Favoriten der Platte. Dieser trägt den schönen Namen Poesie. Poesie beginnt mit einem sanften Meeresrauschen und wird von verträumten Synths, soften, elektronischen Drums und einem ebenso sanften, melodischen Bass, begleitet. 

    Alles wird irgendwann
    Poesie sein
    Alles wird irgendwann
    Nicht mehr da sein

    In einem mit Liebe vollgepackten, traurigen Text, besingt der Musiker aus Chemnitz Träume, Gedanken und Gefühle. Diese Träume, Gedanken und Gefühle befinden sich irgendwo zwischen unüberhörbarem Herzschmerz und der Akzeptanz dieses Schmerzes.


    Man darf ja wohl noch Träumen

    Weiter geht es mit Fern. In Fern fängt Skuppin an, zu vermissen. Aber was vermisst er? Das Träumen? Die alten Zeiten? Eine Person? Eine Person, wie Sie in alten Zeiten war? Wahrscheinlich eine Mischung aus allem. Zeilen wie

    Ich fühl mich nur noch leer
    Ich fühl mich dir so fern

    dringen tief ins Ohr ein, bleiben im Kopf und deuten auf unverhoffte Veränderungen und das Auseinanderleben hin.

    Fern ist der einzige Song der EP, welcher allein mit einem Klavier begleitet wird. Insgesamt, klingt Fern nochmal sowohl etwas trauriger, als auch zerbrechlicher, als der Rest der Platte. Während seine starke Stimme mitten ins Herz, schon fast bis zur Seele langt, sorgt das Klavier für die ruhige Konstante, welche den nötigen, emotionalen Halt gibt.


    Unerreichbar

    Das dritte Lied der EP beginnt mit mit einem eindringlichen Uhrenticken, welches den gesamten Song lang präsent bleibt. In Unerreichbar kommt man aus dem musikalischen Tief wieder etwas heraus. Textlich bleibt es allerdings melancholisch. Man kann den Schmerz in jeder Zeile spüren. Die Liebe bleibt unerreichbar und wohl oder übel, schwindet die Hoffnung.

    „Bis wir beide uns sehen
    Bis wir beide verstehen
    Ist ein Leben vorbei“


    Liebe mit Abstand

    Der Schluss der Kassette(!), Liebe mit Abstand, passt sowohl vom Sound als auch vom Thema zum Rest der Indie-Dreampop-EP. Mein Highlight des Songs ist das wirklich, arg wunderschöne Gitarrensolo in der Mitte des Tracks.

    Auch in Liebe mit Abstand vermisst Skuppin. Es geht um eine Beziehung, welche es nicht schafft, die schwierige Hürde Abstand zu überwältigen. Auch wenn man noch nicht so ganz loslassen mag, muss man langsam. Ein letztes mal.

    „Bleib nicht für immer
    Nur heute Nacht
    Liebe mit Abstand
    Schwerer als gedacht“

    Zu Liebe mit Abstand hat Skuppin auch ein Musikvideo veröffentlicht, welches analog aufgenommen wurde. Hach, wie schön. Die Protagonist*innen sind Skuppin selbst und eine Person, welche Skuppin’s Partnerin darstellt. Das schwarz&weiß gehaltene Video unterstreicht den Text des Liedes. Ich kann nur wärmstens empfehlen, mal reinzuschauen.

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    Fazit

    Skuppin hat auf seiner Debüt EP Neue Romantik seine eigene Romantik erschaffen. Diese handelt von einer langsam, aber sicher endenden Beziehung. Es geht um die Liebe in Kombination mit Fernweh. Fernweh nach der Liebe. Die Art von Fernweh, die schmerzt. 

    Auch alles um die EP herum ist bestens aufeinander abgestimmt. Seien es die Musikvideos, das Cover, oder auch, dass Neue Romantik als Kassette physisch zu erwerben ist. Es passt einfach alles unglaublich gut zusammen und vermittelt einen wunderschönen, melancholischen Vibe. Ich bin auf jeden Fall Fan geworden.


    Neue Romantik ist durch und durch von einer Fernbeziehung und Vermissen geprägt. Es ist die perfekte EP für die düstereren Tage. Die Tage, an denen das Herz schmerzt und man den Gefühlen Raum geben sollte. Und hier könnt ihr sie euch anhören.

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    Fotocredit: tungachtung, Skuppin

  • Eyeclimber im Interview: »Wenn ich mich alleine fühle, dann fängt mich Musik auf«

    Eyeclimber im Interview: »Wenn ich mich alleine fühle, dann fängt mich Musik auf«

    Anfang August hat Eyeclimber seine erste EP namens Petrichor veröffentlicht. Auf fünf Songs verhandelt er Themen wie Selbstliebe, Reflexion und das Leben im Hier und Jetzt in einem super dreamy Sound. Aber nicht nur der Sound der EP lässt Platz für Träumereien, sondern auch der nostalgische Touch der dazugehörigen Musikvideos bringt einen ganz besonderen Vibe mit sich. Darüber hinaus hat uns Dominik im Interview noch weitere Details über seinen Aufnahmeprozess und seine Liebe zu analogen Geräten verraten. Aber lest selbst:

    Franzi: Hey Dominik! Zuallererst: Happy belated Release! Wie geht’s dir, jetzt wo deine EP vor ein paar Wochen das Licht der Welt erblickt hat? Wie sind die Reaktionen bis jetzt?

    Eyeclimber: Vielen lieben Dank! Ich bin super happy, sie endlich draußen zu haben. Die Songs sind im Laufe der Pandemie entstanden in einer Zeit,  als ich mit sehr vielen Fragen und Selbstreflektion zu kämpfen hatte. Umso schöner fühlt es sich an, dass die Songs jetzt auch verstanden, geliebt und gefeiert werden.

    Franzi: Hast du einen Favoriten auf deiner EP?

    Eyeclimber: Ich persönlich habe keinen Favoriten, nein. Die Songs bedeuten mir alle die Welt und es wäre genauso, wie als Familienvater ein Lieblingskind zu nennen.

    Franzi: Deine Songs klingen alle sehr dreamy (was ich persönlich liebe) und so, als könnte man sich einfach in Träumereien fallen lassen. Würdest du dich selbst auch als Tagträumer bezeichnen oder woher kommt dieser Einfluss?

    Eyeclimber: Definitiv! Ich liebe es, mich in Musik zu verlieren und die Gedanken baumeln zu lassen. Wenn ich mich alleine fühle, dann fängt mich Musik auf. Sie gibt mir das Gefühl, verstanden zu sein und für jede Situation gibt es den richtigen Song. Genau das möchte ich auch mit meiner Musik bieten. Ich versuche die Songs so offen zu halten, dass jeder Hörer noch Raum zur Interpretation auf sein Leben hat. 

    Franzi: Bei dir ist der Produktionsprozess etwas anders, als man das gewohnt ist. Du legst viel Wert auf den Klang von analogen Geräten. Magst du uns verraten, was du daran so besonders findest und wie der Produktionsprozess bei dir ungefähr aussieht?

    Eyeclimber: Absolut. Ich finde, dass moderne Musikproduktionen oft so feinpoliert und sauber klingen, dass es unnatürlich wirkt. Wenn man sich z.B. Spuren von Queen anhört, dann sind da Atmer, Huster, und massenweise Rauschen, was heute jeder rausschneiden würde. Ich finde, dass genau das einem Song Charakter gibt. Ich will gar nicht zu technisch werden, aber ich arbeite viel mit einer Tonbandmaschine aus den 1970er Jahren, um dem Klang meiner Musik eine nostalgische Wärme zu verleihen. Ebenso versuche ich möglichst auf echte Verstärker, Drums und analoge Synths zu setzen. Einerseits, weil ich es liebe, das Zeug zu sammeln, aber auch weil es einfach eine Wärme erzeugt, die dir digitale Plugins oder Emulationen nicht bieten können.

    Franzi: Zu der analogen Aufnahmetechnik passt auch wunderbar dieser nostalgische Vibe, den man z.B. beim Video zu Acid Wash durch diese alte Camcorder Ästhetik bekommt. Gehen für dich Musik und Artworks/Musikvideos als Gesamtkonzept zusammen, oder siehst du das nur als Ergänzung?

    Eyeclimber: Es steckt definitiv ein Gesamtkonzept dahinter. Wie man vielleicht schon merkt, neige ich zu Nostalgie und ich denke, das ist auch meine Sprache in der bildlichen Welt. Das Video zu Acid Wash ist eine Mischung alter Filmaufnahmen von der Kindheit meines Vaters in den 60ern sowie meiner eigenen in den 90ern/2000ern. Es bedeutet mir viel, da es zeigt, was für eine glückliche Kindheit ich hatte und wie dankbar ich für meine Familie bin und wo ich herkomme.

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    Franzi: In deinem Song All Inside You gibt es die Zeile „don’t wait for the stars, just shine your own light“, die ich übrigens echt schön finde. Ist Selbstliebe auch ein Thema, das dich im letzten Jahr und in der Entstehungsphase der EP beschäftigt hat?

    Eyeclimber: 100%! Genau darum geht es in All Inside You, und gewissermaßen auf der ganzen EP.

    Ich denke jeder von uns hat Luft nach oben, was Selbstliebe angeht. Ich neige dazu, mich oft darin zu verlieren, andere glücklich zu machen, und merke dann, dass ich mich selbst im Stich gelassen habe. Durch die Pandemie und das viele Alleinsein habe ich gelernt, alleine glücklich zu sein und nicht auf die Liebe und Anwesenheit Anderer zu setzen.

    Franzi: Deine EP hat den Titel Petrichor. Das ist auch der Begriff für den Geruch von Regen auf trockener Erde (was ich bis jetzt noch nicht wusste :D). Darüber hinaus steht es aber auch als Metapher für Veränderungen im eigenen Leben. Magst du uns erzählen, wie du das genau meinst?  

    Eyeclimber: Ich habe diesen Duft der Natur schon immer geliebt. Menschen sehen Veränderungen meist als unangenehm an und versuchen sie zu vermeiden. Genau wie den Regen. Ich finde aber, wenn man ihnen eine Chance gibt und lernt aus der Komfortzone auszutreten, kann man genau das lieben lernen. Genau wie diesen wunderschönen Duft eines Sommerregens. Auf der EP habe ich sehr viel Veränderung in meinem Leben verarbeitet, vor allem in meinem Denken, und daher erschien mir der Titel passend.

    Franzi: Außerdem wird gemunkelt, dass du bereits an deinem ersten Album arbeitest, das nächstes Jahr erscheinen soll. Kannst du uns darüber schon etwas Kleines verraten?

    Eyeclimber: Genau, ich stecke mitten in den Aufnahmen zu meinem ersten Album und hoffe es Anfang nächsten Jahres mit einem passenden Label zu veröffentlichen. Das sind definitv die stärksten und besondersten Songs, die ich je geschrieben habe und ich kann es nicht erwarten, sie euch zu zeigen.

    Franzi: Ich finde es auch immer total spannend, was Künstler:innen selbst an Musik hören. Hast du eine Band, eine Künstlerin oder Künstler oder einen bestimmten Song, den du im Moment in Dauerschleife hörst?

    Eyeclimber: Ich höre gerade einen Künstler namens Kainalu rauf und runter. In seiner Musik kann man sich echt verlieren, ich würde den Song Kamikaze Mushroom Palace empfehlen. Außerdem das neue Album von Benny Sings für einen entspannten Sonntag Morgen mit gutem Kaffee.

    Franzi: Als letzte Frage kommt bei uns immer ein Platzhalter für eine bzw. deine untold story. Hast du eine Geschichte oder Anekdote, die du noch nie in einem Interview geteilt, aber diese jetzt erzählen möchtest?

    Eyeclimber: Ich habe nichts, außer: Liebt euch Leute. Nehmt euch Zeit für euch, seid gut zu euch und offen für unangenehme Wahrheiten. Nur wenn ihr euch selbst liebt und kennt könnt ihr jemals wen anders wirklich lieben. Ted Talk over, haha. Thanks for listening.

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    Also für alle meine dreamy people out there: klare Hörempfehlung! 🥰

  • Playlist: stuck in a daydream

    Playlist: stuck in a daydream

    Es ist Ende Mai, der Flieder blüht und der Sommer fängt so langsam an! Auch wenn das Wetter der letzten Woche das nicht so ganz vermuten lässt, heißt das ja nicht, dass wir uns nicht mental auf sonnigere Tage einstellen können. Und wenn ihr mich fragt, kann man das ziemlich gut mit einem dreampoppigen Soundtrack, der einen zumindest von warmen Sommertagen träumen lässt. Deshalb habe ich mein Bestes gegeben und meine Playlist mit rund 400 Tracks (no joke) durchforstet, um für Euch die – meiner Meinung nach – crème de la crème an Songs mit dreamy Vibes rauszusuchen. Hier ist für Euch: stuck in a daydream.

    Die Songs klingen mal etwas mehr nach Indie-Pop, mal haben sie etwas atmosphärischere Klänge mit hallendem Gesang, Gitarren und Synthie-Sounds oder auch mal mit einem melancholischen Unterton. Aber was sie alle gemeinsam haben ist, dass sie in mir zumindest ein warmes Gefühl auslösen.

    Defining a sound

    Man kann wohl keine Dreampop Playlist machen, ohne einen Song von Beach House darin aufzunehmen. Das Duo aus Baltimore haben den Sound von Dreampop ab 2006 nachhaltig geprägt, denn sie klingen ganz anders als die Dream Pop und Shoegaze Bands der 80er und 90er (wie my bloody valentine, Lush oder Cocteau Twins). Dennoch sind sie quasi zum Synonym für dieses Musikgenre geworden. Aber genug von Schubladen und Genres. Was den Sound von Beach House ausmacht ist vor allem der Vibe: viel Hall auf der eher zurückhaltenden Stimme, etwas melancholisch, aber nicht zu schwer, sondern eher bittersweet.

    peach tinted

    Zu diesem Sound lassen sich noch einige andere Bands zählen wie Men I Trust, Alvvays, peach tinted, Balue, GRAZER, Arverne, Turnover, Yot Club und noch so viele mehr. Außerdem gehört auch mein persönlicher absoluter all time favourite Song dazu: What Once Was von Her’s (rest in peace). Als ich den Song von Stephen Fitzpatrick und Audun Laading das erste Mal gehört habe, und vor allem die Melodie der Gitarre, war es um mich geschehen.

    Leider sind die beiden und deren Tourmanager viel zu früh durch einen Autounfall während ihrer USA Tour aus dem Leben gerissen worden. Deswegen lege ich es Jedem und Jeder ans Herz sich zumindest diesen Song anzuhören. Große Empfehlung hier auch das Video von deren Liveauftritt bei Paste Studios – ich meine, man kann förmlich sehen, wie sehr die beiden (aber vor allem Audun am Bass) die Musik fühlen.

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    Eine Prise melancholischer finde ich die Songs von Fellini Félin, Small Forward, Sky Days, No Vacation, Elvis Depressedly und Youth Lagoon. Etwas aus dem Raster ihrer sonstigen good Vibes Songs fällt der Track Clowns der Regensburger Band Some Sprouts, die normalerweise noch etwas mehr nach Indie Pop klingen. Trotzdem finde ich, dass Clowns ganz gut in diese Playlist passt, weil er so ein bisschen sehnsüchtig klingt.

    Worth to hear: supporting newcomer

    Um vor allem noch ein paar Bands und Musiker:innen zu unterstützen, die noch nicht allzu bekannt sind, hab ich Euch hier ein paar rausgesucht, die ihr unbedingt weiter verfolgen solltet. Fangen wir mit zwei Musikern an, die bis jetzt erst jeweils einen Song veröffentlicht haben: Niall Mutter mit You, ein grooviges Liebeslied, und Sky Days mit How It Started, etwas mehr laidback und mit tiefer Stimme. Ich bin sehr gespannt was da noch kommen wird!

    Eine weitere Künstlerin, die auch schon in unserer women rising up-Playlist auftaucht, ist die Berlinerin Ava Vegas. Letzte Jahr veröffentlichte sie ihr Debüt-Album mit einem sehr nostalgischen Sound. Außerdem kann ich Euch empfehlen in die Diskografie der Bands Pure Mids, Ultracrush, Jack Hisatomi und syrup, go on reinzuhören.

    Der Musiker mit den wenigsten monatlichen Hörer:innen (54 um genau zu sein) in der Liste ist Kyoto Airbus mit seinem Song Chinese Cartoons. Der aus Puerto Rico stammende Musiker Esteban González möchte sich keinem Genre zuordnen, aber ich finde der Song hat mit seinen leichten Gitarrenklängen und seiner hallenden, aber sehr ruhigen Stimme auf jeden Fall einen Platz auf dieser Playlist verdient.

    Female voices to the front

    Mit dieser Playlist will ich nicht nur kleineren Bands und Musiker:innen Aufmerksamkeit schenken, sondern vor allem auch die weiblichen Stimmen besonders hervorheben. Deswegen habe ich darauf geachtet, dass die Hälfte der in der Liste stattfindenden Bands eine Sängerin oder zumindest auch ein weibliches Bandmitglied haben. Dennoch möchte ich nochmal gesondert auf einige sehr hörenswerte Musikerinnen eingehen, die wundervoll in den dreamy Vibe dieser Playlist passen. Dazu gehören unter anderem Rosemary Fairweather, Cults, Soniah Gadhia, Yumi Zouma, Hobby Club, Beast Coast, Melody’s Echo Chamber und Hazel English.

    The Marías

    Etwas mehr 60s psychedelic Rock Vibes bekommt ihr mit dem Song Angel Eyes von Habibi oder mit dem Track Only in My Dreams von The Marías. Für ein paar Tracks, die wieder mehr in die Indiepop-Richtung gehen, ist mit Car Crash in G Major von fanclubwallet und The Basement von Lunar Vacation gesorgt. Wer beim Stichwort dreamy Gitarren auf keinen Fall fehlen darf ist Alice Phoebe Lou mit ihrem Song She. Ihr neustes Album, das dieses Frühjahr erschienen ist, ist zwar etwas weniger dreampoppig, sondern mehr croonig, aber ihre älteren Songs lassen mich zumindest tagträumen.

    Ich hoffe sehr Ihr könnt Euch beim Anhören dieser Playlist genauso in Tagträumereien verlieren und bekommt dabei auch so ein wohlig warmes Gefühl wie ich.

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