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  • Leifs Jahresrückblick: Viele erste Male

    Leifs Jahresrückblick: Viele erste Male


    Mitten in der Adventszeit befindend, geht es mit rasanten Schritten auf die Feiertage zu. Tatsächlich scheint sogar der Winter ausnahmsweise dann einzubrechen, wann man es eigentlich erwarten könnte, und zeichnet somit das perfekte Bühnenbild für die besinnliche Zeit. Draußen ist es kalt geworden, die hellen Stunden kann man beinahe an einer Hand abzählen, während sich so langsam im Innern eine kuschelige Wärme mit Kerzenschein und Nadelholzgeruch breit macht. Am Ende jeden Jahres setzt man sich dann meistens zur Ruhe und lässt jenes traditionell sehr gern Revue passieren.

    Viele Umstände laden in dieser Zeit ja sowieso dazu ein, wie zum Beispiel ein von Jahresrückblicken überladenes Fernsehprogramm oder die zahlreichen Weihnachtsfeiern und Familientreffen. Auch bei untoldency ist es mittlerweile Tradition, persönlich Inventur zu machen und eine Bilanz aus dem fast vollendeten Musikjahr zu ziehen. Als Universalwerkzeug dafür hilft der Spotify Jahresrückblick ungemein. Allerdings ist es bei mir in diesem Jahr nicht ganz so einfach.

    Prokrastination auf Spotify

    Zugegeben, ich bin ein Weihnachtsmensch. Seit Mitte November schon höre ich fast ausschließlich Weihnachtsmusik und romantisiere alles im Sinne des klassischen Weihnachtsfiebers. Ich weiß, alles viel zu früh und so weiter, aber ich kann gar nicht anders. Jedes Jahr klammere ich mich erneut an die Adventszeit und die Feiertage – für mich die tatsächlich schönste Zeit des Jahres. Deshalb ist es auch so schwer für mich herauszukramen, was sich vor der aktuellen Mischung aus Bravo Rock Christmas und anderen Weihnachtsklassikern in meinen Gehörgang eingeschlichen hat.

    Es soll in meinem Jahresrückblick gar nicht unbedingt um Lieblingstracks und Neuentdeckungen, bzw. Hörgewohnheiten insgesamt gehen. Zumal wäre das bei mir ohnehin schwierig festzuhalten, da ich mein Spotify Profil verhältnismäßig wenig genutzt habe und es noch nie so unaufgeräumt und unvollständig war, wie jetzt. Das muss ich unbedingt in einem Frühjahrsputz in 2023 ändern, aber as I said: jetzt ist erstmal Weihnachten. Meine Inkonsequenz bezüglich Spotify hat sich letzten Endes also darin geäußert, dass ich bei anderen „geschnorrt“ habe. Also müsste eigentlich mein Umfeld diesen Rückblick schreiben.

    Mein erstes Interview

    Am meisten musikalisch geprägt hat mich dieses Jahr, dass ich ein Teil von untoldency bin! Das ist zwar wenig überraschend und etwas cringe, wenn ich das so sage, aber an dieser Stelle geht ein fettes Dankeschön an alle aus dem Magazin raus. Zum zweiten Geburtstag finde ich es angebracht, uns auch mal selbst zu feiern. In 2022 war ich für und mit untoldency auf zahlreichen Konzerten und erstmalig Festivals und durfte viele Künstler*innen kennenlernen, einige auch persönlich.

    Zu meinen diesjährigen Highlights gehören das Reeperbahn Festival, das KiezKultur Festival und die Acoustics Concerts. Mit letzterem fange ich einfach mal in der chronologischen Reihenfolge an, denn als untoldency in diesem Sommer die Acoustics Concerts präsentiert hat, habe ich mein erstes Interview jemals geführt. Wie es bei vielen (vermutlich den meisten) Interviews der letzten beiden Jahre der Fall war, so hat auch dieses online per Videocall stattgefunden. Das war zwar sehr schade und auf den ersten Blick vielleicht etwas unspektakulär, so konnte ich aber auf jeden Fall besser mit meiner enormen Aufgeregtheit umgehen.

    Dass das Interview nicht face-to-face stattgefunden hat, lag übrigens nicht vorrangig an Corona-Regulierungen, sondern daran, dass mein Call einmal über den Teich bis ins Vereinigte Königreich zum britischen Sänger Rhodes ging. Dementsprechend war das Interview also auf Englisch (bin echt fast geplatzt vor Aufregung!!). Alles in allem war es aber ein richtig schönes und unbeschwertes Interview, was ihr hier noch einmal nachlesen könnt. Hinterher konnte ich Rhodes auf einem der Konzerte treffen und die fehlende Präsenz vom Videocall nachholen.

    Mein erstes Festival

    Weiter geht es mit den Festivals, zu denen mich untoldency dieses Jahr geführt hat. Auf der Liste steht einerseits das Reeperbahn Festival 2022 in Hamburg und das KiezKultur Festival 2022 in Hannover. Beide waren eine unfassbar schöne Erfahrung und so ein bisschen schien es so, als sei das eine die ganz kleine Schwester vom anderen gewesen. So zeigten sich auch gewissen Parallelen, die sich unter anderem in Punkten des Line-Ups widerspiegeln.

    Für mich steht der Luke Noa Gig im Drafthouse mit Band definitiv im Mittelpunkt meiner positiven Erinnerungen vom RBF 22. Ihn hat man mit ein wenig Unterstützung von Bilbao-Sänger Leon ebenfalls auf dem Kiez Kultur hören können. Speaking of Bilbao: Sie waren für mich der Opener beim RBF 22. Nicht nur beschränkt auf die genannten Acts, haben beide Festivals unheimlich Spaß gemacht und waren wichtige Schnittstellen für die deutsche Musikszene – also sehr zu empfehlen.

    Um den Kreis jetzt zu schließen, erzähle ich Euch noch ganz kurz von meinem letzten Konzert für dieses Jahr. Vor wenigen Tagen fanden in Hamburg die POP Seasons mit Luke Noa, Willow Parlo und Lemony Rug (ja, das Soloprojekt des obengenannten Bilbao-Sängers) in der traumhaft ausgeleuchteten Kulisse der Christianskirche Altona statt. Das Line-Up hat mich dabei aus offensichtlichen Gründen an meine beiden Festival Highlights erinnert und war ein krönender Abschluss meines Musikjahres 2022 mit den vielen ersten Malen.

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    Die gemeinsame Single „Hello Sunshine“ von Luke Noa und Lemony Rug erschien am 27.09.2022

    Bis nächstes Jahr

    Im Hier und Jetzt beschränkt sich mein musikalischer Kosmos ja wie gesagt nur noch auf Weihnachtsmusik. Daher gibt es von mir auch keine Playlist als Rückblick, sondern eine Playlist, die auf meinem Lieblings-Compilations-Weihnachtsalbum basiert. Ich sag Euch, das Ding läuft bei mir jedes Jahr für fast zwei Monate in Dauerschleife. Es bleibt mir also nun nichts anderes übrig, als die Playlist zu verlinken und Euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2023 zu wünschen. Wir sehen, hören und lesen uns im Januar wieder!

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  • untoldency proudly presents: Trille „Kapuze“-Tour 2022 *VERSCHOBEN & NEUE TERMINE*

    Wenn wir eine Sache lieben, dann ist es das Ankündigen von Konzerten. Und wenn es sich bei dem Künstler, dessen Tour wir präsentieren dürfen, auch noch um Trille handelt, dann sind wir tatsächlich wunschlos glücklich. Der Master of Indietrap, einem Genre, was wir in den letzten zwei Jahren alle sehr lieben gelernt haben, geht 2022 nämlich auf seine erste eigene Headliner-Tour. Alle Infos, Termine und sonstige Zaubertricks findet ihr hier.


    So viel Begeisterung allein schon in der Einleitung? Ja, was sollen wir denn machen? Dass es auf untoldency nicht zu jedem einzelnen Ton, den Trille in seinem Leben je produziert hat, einen Artikel gibt, liegt letztlich nur am Zeitmangel. Und vielleicht auch ein bisschen daran, dass wir keinen Platz für seine dann nötige eigene Kategorie auf der Website haben. Wer wissen möchte, wie sich diese Trille-Kategorie lesen würde, kann sich gerne nochmal die Artikel zu den Singles Multiple Universen“, „nixoder die Videopremiere zu Santa Monica durchlesen – Servicewüste? Kennen wir nicht.

    Aber back to topic: Nach den EP’s Phase und Luft & Liebe verzehren sich unsere in Indietrap verliebten Ohren förmlich nach mehr. Und mit seiner aktuellen Single Blink 182, die zunächst als „Trille-untypische“ Poppunk-Version und letzte Woche dann auch im gewohnten Gewand erschienen ist, gibt er uns mehr. Aber nicht, ohne noch mehr Wünsche zu erfüllen, denn es wird passieren. Am 13.05.2022 wird endlich das Debütalbum „Kapuze“ erscheinen. PARTYHÜTE IN DEN CHAT. Aber damit noch nicht genug der tollen News, es geht direkt weiter, weil: Wer Album sagt, muss irgendwie auch Tour sagen, oder?


    Spoiler: Trille geht 2022 auf Headliner-Tour

    Wir sind selbst ganz aufgeregt, diese Zeilen jetzt ins Internet zu schicken, aber es ist wahr: Trille geht auf Headliner-Tour. Die Tour war zunächst für März 2022 in 5 Städten Deutschlands und Österreichs angesetzt. Aus bekannten Gründen der Vorsicht wird das so nicht stattfinden können. Aber kein Grund zur Traurigkeit, die gute Nachricht folgt sogleich: Die Tour, die sich jetzt „Kapuze“-Tour nennt, findet im November und Dezember 2022 statt und wurde um gleich vier Termine verlängert. Also let’s go: Wer Bock auf reißende Trapbeats, emotionale Keys und die vielleicht schönsten lyrischen Ergüsse unserer Zeit hat, nimmt sich am besten an den folgenden Terminen einfach nichts vor und ist immer in der richtigen Stadt:


    23.11.2022 | Wien, DasWerk (verlegt vom 10.03.2022 aus dem B 72)
    24.11.2022 | München, Milla
    (verlegt vom 11.03.2022)
    25.11.2022 | Kassel, Franz Ulrich
    26.11.2022 | Hamburg, Häkken
    (verlegt vom 18.03.2022)
    27.11.2022 | Berlin, Monarch (verlegt vom 13.03.2022)
    29.11.2022 | Hannover, Lux
    30.11.2022 | Köln, Tsunami Club (verlegt vom 17.03.2022)
    01.12.2022 | Mannheim, Forum
    02.12.2022 | Dresden, Groovestation


    Bereits gekaufte Tickets behalten natürlich ihre Gültigkeit. Und wer noch keine Tickets hat, der findet mit einem Klick auf den Button den Link ins Glück!

    Wir freuen uns schon jetzt, zusammen mit euch im Winter 2022 wunderbare Konzerte zu erleben und können es kaum abwarten.

    Checkt Trille doch bis dahin einfach auf Instagram oder Facebook ab.

    Und wer sich ganz vorbildlich textlich vorbereiten möchte, verbringt ab sofort viel Zeit damit, sich das hier anzuhören:

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    Fotocredit: Lea Bräuer

  • untoldency proudly presents: Kicker Dibs „Vagabund“ Tour 2022 *VERSCHOBEN & NEUE TERMINE*

    Leute, alles wird gut. Also wirklich. Es sind wieder Konzerte in Aussicht. Ihr wisst schon – diese Veranstaltungen, bei denen ihr mit euren Freund:innen zu eurer liebsten Musik gesungen und getanzt habt. Im Interview von vor ein paar Tagen hat Jule ja schon angekündigt, dass es bald richtig gute News gibt. Und was wir versprechen, das halten wir auch, na klar. Deshalb verkünden wir heute feierlich: Kicker Dibs gehen auf „Vagabund“ Tour 2022 und wir dürfen euch diese mit der allergrößten Vorfreude präsentieren. Nachfolgend erfahrt ihr alles, was ihr rund um die Tour wissen müsst!

    Was früher sowas wie „normal“ war, war zuletzt undenkbar und rückt langsam wieder in die Spalte „machbar“: Auf Tour gehen, nachdem man ein Album veröffentlicht hat. Wenns danach geht, haben die Kicker Dibs alles richtig gemacht. Auch, wenn wir auf ihr Debütalbum „Vagabund“ ziemlich lange warten mussten. Uns und euch erwarten wunderbare Konzertabende, an denen es mal ruhiger sein wird, aber vor allen Dingen wird es eins: rockig. Und wer die Jungs schon etwas kennt, der weiß, dass auch der Spaß nicht zu kurz kommen wird. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommt ihr zusätzlich in dem heute erschienenen Musikvideo zur gleichnamigen Single „Vagabund“, das ihr euch hier anschauen könnt:

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    Ganz schön energiegeladen, oder? Deshalb wollen wir euch gar nicht weiter zappeln lassen und verraten euch nachfolgend, wann ihr wo sein solltet, um euch die volle Dosis Kicker Dibs zu geben:


    20.03.2022 | Berlin – Kantine am Berghain
    03.06.2022 | Köln – Stereo Wonderland
    04.06.2022 | Düsseldorf – The Tube
    05.06.2022 | Worpswede – Open Air
    11.06.2022 | Göttingen – Nörgelbuff
    01.07.2022 | Braunschweig – B58
    06.08.2022 | Erlangen – E-Werk Open Air
    25.08.2022 | Hannover – Bei Chez Heinz
    07.11.2022 | Dresden – Groovestation
    08.11.2022 | Wien (AT) – Chelsea
    09.11.2022 | München – Substanz
    11.11.2022 | Jena – Rosenkeller
    12.11.2022 | Leipzig – Neues Schauspiel
    15.04.2023 | Essen – Weststadthalle


    Sind das nicht wunderbare Aussichten auf die kommende Zeit? Ja? Finden wir auch. Wir freuen uns auf euch, also erscheint zahlreich! 💚

    Hier findet ihr die Kicker Dibs auf Instagram und Facebook.

    Und bis zum Start der Tour sind ja noch ein paar Tage Zeit, um alle Songs ihres Debütalbums „Vagabund“ auswendig zu lernen, also let’s go:


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    Fotocredit: Tobias Schult